Das Impressum für Ihre Website rechtssicher erstellen: so halten Sie die Impressumspflicht ein

Zu jeder Website gehört aus rechtlichen Gründen ein Impressum. Die Impressumspflicht besteht insbesondere für Websites von Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen. Das Impressum soll Informationen über den jeweiligen Anbieter liefern. Wer darauf verzichtet oder bei wem das Impressum nicht zu finden ist, läuft Gefahr, abgemahnt zu werden und hohe Bußgelder zahlen zu müssen. Was im Impressum stehen muss und welche Pflichtangaben bestehen, erfahren Sie nachfolgend. 

Um ein Impressum für Ihre Website zu erstellen, können Sie den Impressumsgenerator nutzen oder Ihr Impressum inkl. Datenschutzerklärung vom Profi erstellen lassen.

Impressumspflicht: Antworten auf die 9 häufigsten Fragen

Ob Firmenblog, Onlineshop oder die ganz normale Website Ihres Unternehmens – gewerbliche Seiten unterliegen grundsätzlich der Impressumspflicht. Doch auch ein Werbebanner auf einem privaten Blog reicht aus, damit eine Seite ein Impressum braucht.

Doch wie genau muss das Impressum aussehen? Muss ich meine Telefonnummer auf der Website angeben? Die wichtigsten Antworten zur Impressumspflicht haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.

Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impressumspflicht:

  1. Was ist ein Impressum?
  2. Impressumspflicht: wer benötigt ein Impressum?
  3. Können Verstöße gegen die Impressumspflicht wirklich abgemahnt werden?
  4. Wo muss das Impressum auf der Seite eingebunden werden?
  5. Was muss ein Impressum enthalten?
  6. Wie erstelle ich ein korrektes Impressum?
  7. Gibt es auch eine Impressum Vorlage oder ein Impressum Generator?
  8. Welche Angaben neben dem Impressum sind noch notwendig?
  9. Fazit zum Impressum auf Ihrer Website

1. Was ist ein Impressum?

Von der Impressumspflicht hat fast jeder Websitebetreiber schon gehört. Aber was genau ist ein Impressum, welche Websites benötigen eines und welche Angaben gehören in das Impressum einer Website? 

Wer z. B. ein Magazin oder eine Zeitung durchblättert, stößt früher oder später auf das Impressum, in dem der Verantwortliche für das Produkt erwähnt wird. Der Begriff Impressum stammt aus dem Presserecht, hat sich aber auch für "ganz normale" Websites eingebürgert, die nicht im Bereich der Presse tätig sind, wie z.B. Online-Shops oder Unternehmenswebseiten. Im Juristen-Jargon nennt sich das Ganze "Anbieter-Kennzeichnungspflicht" und ist imTelemediengesetz (TMG) geregelt.

Durch dieses Gesetz, also die Impressumspflicht, soll sichergestellt werden, dass der Inhaber einer Website deutlich erkennbar und kontaktierbar ist. Dies dient zum einen der Transparenz und dem Verbraucherschutz. Websitebesucher können zum einen so herausfinden, mit wem sie es zu tun habe und zum andern auch bei rechtlichen Auseinandersetzungen feststellen, wer der Inhaber der Website ist und somit für etwaige Rechtsverstöße verantwortlich ist.

TIPP

Wenn Sie eine Website betreiben, benötigen Sie neben dem Impressum normalerweise auch eine Datenschutzerklärung. Überlassen Sie die Erstellung einem erfahrenen Anwalt.

2. Impressumspflicht: wer benötigt ein Impressum?

Für die meisten Gründer lautet die erste Frage beim Thema Impressum: für wen gilt die Impressumspflicht eigentlich? Die Antwort darauf ist eindeutig: ein Impressum ist vorgeschrieben für "geschäftsmäßige in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien".

Die Formulierung „in der Regel gegen Entgelt angeboten“ schließt damit alle Websites ein, die mit wirtschaftlichem Interesse betrieben werden. Hierzu gehören alle Online-Shops, aber auch Unternehmens-Websites, die lediglich der Darstellung des Unternehmens dienen. Genauso fallen unter diese gesetzliche Regelungen Websites, auf denen eigene oder fremde Produkte beworben oder Werbebanner geschaltet werden.

Zum anderen heißt es weiter, dass Websites, die „ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen“, nicht der Impressumspflicht unterliegen und somit kein Impressum benötigen. Wenn Sie also online Ihren Freunden das neue, kleine Kätzchen präsentieren wollen, benötigt Ihre Website kein Impressum. Anders sähe es aus, wenn Sie Züchter sind und über die Website Ihre Tiere zum Verkauf anbieten.

Dasselbe betrifft auch Blogs: solange der Blog lediglich als eine Art Tagebuch geführt und auf jegliche Werbung verzichtet wird, ist kein Impressum von Nöten. Steht der Internetauftritt aber im Zusammenhang mit der eigenen beruflichen Tätigkeit, so greift wieder die Impressumspflicht.

Kurz gesagt: jede Website, die nicht rein privaten Zwecken dient, benötigt ein Impressum. Da es jedoch schwierig ist, eine klare Grenze zwischen rein persönlichen Websites und solchen, die doch einen gewissen geschäftlichen Hintergrund aufweisen, zu ziehen, empfehlen wir im Zweifelsfall auch auf (vermeintlich) privaten Seiten ein Impressumzu hinterlegen.

Impressumspflicht auch auf Facebook und Co.

Auch öffentliche Profile und Fanseiten in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und sogar XING brauchen ein Impressum, wie verschiedene Gerichtsurteile in der Vergangenheit gezeigt haben. Inhaltlich gesehen muss im Facebook-Impressum dasselbe stehen wie im Impressum einer normalen Website. Bei der Frage: "Was muss im Impressum stehen?" - gelten die gleichen Richtlinien bzw. Pflichtangaben wie für das Impressum auf der Website.

Auch auf Facebook oder den anderen sozialen Netzwerken muss das Impressum so eingebunden werden, dass es unmittelbar zugänglich ist. In der Regel sollte das Impressum über maximal 2 Klicks erreichbar sein. Zudem dürfen keine Unterschiede zwischen den Angaben im Impressum bestehen. Achten Sie darauf, wenn Sie ein Impressum erstellen.

Impressumspflicht auch für private Websites

Grundätzlich gilt: Websites zu rein privaten Zwecken, sind zunächst von der Impressumspflicht befreit. Sprich, Websites die ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dienen. Hier gibt es aber zwei Punkte zu beachten:

Die Rechtsprechung ist bei der Einordnung einer Website in Bezug auf unternehmerisches bzw. geschäftsmäßiges Handeln sehr streng und zieht hier keine klare Grenze. Schon ein kleiner Werbebanner kann dazu führen, dass eine Website nicht mehr als rein privat gilt. Wer also Werbebanner oder Partnerprogramme auf seiner Seite laufen lässt, sollte in jedem Fall ein Impressum vorweisen können. Dies gilt auch, wenn mit der Werbung keine oder nur minimale Umsätze generiert werden.

Rechtlich noch nicht ausreichend geklärt ist auch das Thema Blogging, also journalistische Artikel oder redaktionellen Inhalte. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten daher auch Blogger und Forenbetreiber vorsichtshalber ein Impressum erstellen.

Von der IImpressumspflicht sind letzlich wohl nur Websites ausgenommen, die sich tatsächlich auf rein private und familiäre Inhalte beschränken (zum Beispiel eine Website über den Familienhund). Alle anderen Seitenbetreiber sollten, um Abmahnungen vorzubeugen, über ein Impressum verfügen.

TIPP

Wir raten Ihnen: im Zweifel lieber ein Impressum hinterlegen, bevor am Ende eine Abmahnung ins Haus flattert.

3. Können Verstöße gegen die Impressumspflicht abgemahnt werden?

Hier muss gar nicht viel gesagt werden, außer: Ja. Verstöße gegen die Impressumspflicht können abgemahnt werden.und das in den letzten Jahren leider tausendfach. Auf der einen Seite vertreten einige Gerichte den Standpunkt, dass bei fehlendem oder unvollständigem Impressum ein Rechtsverstoß vorliegt. Andere Gerichte differenzieren hier und gehen davon aus, dass bestimmte Verstöße gegen die Impressumsvorschriften nicht abmahnfähig sind. Aufrgrund dieser unklaren Rechtsprechung sollte sich jeder Websitebetreiber Gedanken darüber machen, ob er ein Impressum benötigt und welche Angaben darin enthalten sein müssen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie die Impressumspflicht korrekt erfüllen, sollten Sie eine rechtliche Beratung zu Rate ziehen.

4. Wo muss das Impressum auf der Seite eingebunden werden?

Wichtig ist bei der Impressumspflicht zudem nicht nur die Frage, was im Impressum stehen muss. Wenn Sie das Impressum erstellen, spielt auch der Aspekt eine Rolle, WO das Impressum zu finden ist. Achten Sie darauf, dass das Impressum leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar ist. Gewährleisten Sie, dass der Nutzer von jeder Seite stets mit einem Klick zu Ihrem Impressum gelangt. Der Menüpunkt sollte mit „Impressum“ oder „Anbieterkennzeichnung“ benannt werden. Das Impressum muss in deutscher Sprache geschrieben und deutlich lesbar sein.

Die Impressums-Angaben sollte nicht in einem Pop-Up-Fenster erscheinen, da diese Funktion von vielen Browsern unterdrückt wird. Dies hätte zur Konsequenz, dass die Angaben nicht einsehbar sind und somit als nicht existierend gewertet werden.

TIPP

Jede Webseite, die nicht rein privat ist, benötigt ein Impressum. 

5. Was muss ein Impressum enthalten?

Die notwendigen Pflichtangaben im Impressum einer Website sind im Telemediengesetz aufgeführt. Gemäß § 5 sind folgende Punkte zu berücksichtigen, wenn Sie ein Impressum erstellen und die Impressumspflicht erfüllen wollen:

  • Betreiber der Website
    Name des Unternehmens oder im Falle einer natürlichen Person als Betreiber die Angabe des Namens (Vor- und Nachname)
  • Adresse
    Hierzu zählen der Namen des Unternehmens und die Anschrift der Niederlassung bzw. Sitz der Gesellschaft. Postfächer sind als Adressangabe nicht ausreichend. Im Impressum sind vollständige Adressdaten gefordert, um der Impressumspflicht zu genügen.
  • Vertretung des Unternehmens
    Zur Impressumspflicht gehört die Angabe der vertretungsberechtigten Gesellschafter (bei der GbR, OHG Einzelunternehmer), Geschäftsführer (bei der GmbH) oder Vorstände (bei der AG) und, sofern Angaben über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlage.
  • Kontakt im Impressum
    Wenn Sie das Impressum erstellen, gehört die Angabe von Telefon, Fax und Email zur Pflichtangabe im Impressum. Dies soll die uneingeschränkte Kommunikation mit dem Unternehmen gewährleisten.
  • Aufsichtsbehörde als Pflichtangabe im Impressum
    Wenn Sie Dienste erbringen, die der Zulassung bedürfen, müssen Sie die für Sie zuständige Zulassungsbehörde im Impressum angeben, damit der Nutzer im Fall von Verstößen ihrerseits eine Anlaufstelle hat. Als Makler für Versicherungen müssen Sie beispielsweise die zuständige IHK angeben, wenn Sie das Impressum erstellen.
  • Registereintrag
    Für einige Rechtsformen wie die GmbH, Genossenschaften oder Partnergesellschaften gehört die Angabe des Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister, in das das Unternehmen eingetragen ist und die entsprechende Registernummer, zu den Pflichtangaben im Impressum.
  • Freiberufler mit Standeskammer
    Die Angabe der Standeskammer in der Sie als Freiberufler Mitglied sind, die Angabe der gesetzlichen Berufsbezeichnung, die Bezeichnung der berufsrechtlichen Regeln und wie diese zugänglich sind, zählen für Freiberufler zu den zusätzlichen Pflichtangaben im Impressum, damit die Impressumspflicht vollständig erfüllt wird.
  • Umsatzsteuer-ID
    Auch die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer - sofern vorhanden - oder der Wirtschafts-Identifikationsnummer gehören in das Impressum auf der Website. Die Angabe der Steuernummer fällt nicht unter die Impressumspflicht und braucht nicht im Impressum aufgeführt werden.
  • Impressumspflicht bei Aktiengesellschaften
    Im Falle der Abwicklung oder Liquidation müssen Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Gesellschaften mit beschränkter Haftung dies im Impressum angeben.

Wie bereits oben aufgeführt gilt die Impressumspflicht auf für Blogs von Unternehmen. Denken Sie daran, wenn Sie das Impressum erstellen.

TIPP

Lassen Sie Ihr Impressum inkl. der Datenschutzerklärung vom Anwalt zum speziellen Gründerpreis erstellen und schützen Sie sich so vor Abmahnungen. 

6. Wie erstelle ich ein korrektes Impressum?

Unterliegen Sie auch der Impressumspflicht? Um das Impressum für Ihrer Website zu erstellen, können Sie entweder

Da die Datenschutzerklärung verpflichtend ist und von einem Experten verfasst werden sollte, bietet sich die Erstellung des Impressums inkl. der Datenschutzerklärung durch einen Experten in der Regel an. Aufgrund des möglichen Abmahnrisikos und den vergleichsweise geringen Kosten lohnt sich dies auch.  

3 Musterbeispiele für das Impressum

Das nachfolgende Impressum ist eine Vorlage - jedoch kein Ersatz für eine rechtliche Prüfung - vor allem, wenn Sie sich unsicher sind bei der Frage: Was muss im Impressum stehen? Nachfolgend finden Sie drei Muster für ein Impressum, wie es bei Einzelunternehmern, einer GbR oder einer GmbH Verwendung finden kann. Wichtig ist, dass Sie die Vorlage für das Impressum final juristisch prüfen lassen oder Ihr Impressum inkl. der Datenschutzerklärung direkt vom Experten erstellen lassen. 

Impressum-Beispiel 1:  für die Website eines Einzelunternehmers (kein Kaufmann)

  • Max Meister
    Impressumsstraße 7, 22222 Impressumsstadt
    Telefon: +49 30 123456, Fax: +49 30 123456
    Email: [email protected]
    Internet: www.max-meister.de
    Wenn vorhanden: Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 63527364839

Impressum-Beispiel 2: für die Website einer GbR

  • Max Meister, Hans Müller GbR
    vertreten durch Herrn Max Meister und Herrn Hans Müller
    Impressumsstraße 7,22222 Impressumsstadt
    Telefon: +49 30 123456, Fax: +49 30 123456
    Email: [email protected]
    Internet: www.meister-mueller.de
    Wenn vorhanden: Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 63527364839

Impressum-Beispiel 3: für die Website einer GmbH

  • Max Meister GmbH
    Impressumsstraße 7, 22222 Impressumsstadt
    Telefon: +49 30 123456, Fax: +49 30 123456
    Email: [email protected]
    Internet: www.meister-mueller.de
    Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Max Meister
    Registernummer: HRB 9875
    Registergericht: AG Impressumsstadt
    Wenn vorhanden: Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 63527364839

7. Gibt es auch eine Impressum Vorlage oder ein Impressum Generator?

Juristische Texte selbst zu erstellen, ist nicht jedermanns Sache. Noch dazu stellt dies ein gewisses rechtliches Risiko dar. Deshalb hat es sich in der Praxis bewährt, einen sogenannten Impressum-Generator zu verwenden oder aber natürlich einen Anwalt damit zu beauftragen. 

Ein Impressum-Generator führt zu einem rechtssicheren Impressum und packt bei Bedarf die für die Einbindung von Social-Media-Kanälen wie bspw. Facebook und auch Google Analytics notwendigen Disclaimer sowie Bildnachweise gleich hinzu. Bei vielen Generatoren ist keine Registrierung erforderlich, um eine Impressum Vorlage zu erstellen. Der Impressum-Generator fragt Schritt für Schritt alle möglichen Fälle und Informationen ab, die im Impressum berücksichtigt werden müssen. Schließlich wird die Vorlage übersichtlich gegliedert und anschließend zum Kopieren bereitgestellt oder aber kann im HTML-Format heruntergeladen werden.

Da fast alle Unternehmenswebsites zusätzlich auch eine Datenschutzerklärung benötigen, die vom Anwalt erstellt werden sollte, bietet sich die Erstellung der Datenschutzerklärung inkl. des Impressums an (meist wird dabei die Erstellung des Impressums gar nicht in Rechnung gestellt). 

TIPP

Lassen Sie Ihr Impressum inkl. der Datenschutzerklärung vom Anwalt zum speziellen Gründerpreis erstellen und schützen Sie sich so vor Abmahnungen. 

8. Welche Angaben neben dem Impressum sind noch notwendig?

Bei bestimmten Berufen sind darüber hinaus Zusatzangaben erforderlich. Neben der Impressumspflicht sollte auch die Erklärung zum Datenschutz sorgfältig erstellt werden. Folgende Punkte können Ihnen dabei weiterhelfen, allerdings sollten Sie auch rechtliche Beratung einholen:

  • Datenschutz: Weisen Sie darauf hin, dass Sie Maßnahmen zum Datenschutz getroffen haben, also gespeicherte Daten nicht von unbefugten Dritten eingesehen werden können. Die Datenschutzerklärung sollten Sie von einem Profi erstellen lassen. 
  • Erhebung persönlicher Daten: Wenn Sie persönliche Daten erheben, bspw. beim Eintrag in einen Newsletter, darf dies nur unter ausdrücklicher Einwilligung des Nutzers geschehen, die jederzeit vom Nutzer widerrufen werden kann. Außerdem müssen Sie angeben, wozu Sie die Daten verwenden und ob Sie die Daten an Dritte weitergeben. Außerdem sollte die Nutzung auch unter Angabe von Pseudonymen möglich sein. Weiterhin besteht für den Nutzer ein jederzeitiges Auskunftsrecht.
  • Nutzung von Cookies: Erklären Sie, dass es sein kann, dass Cookies verwendet werden, dabei aber keine persönlichen Daten gespeichert werden. Weisen Sie darauf hin, wie Cookies ausgeschaltet werden können.
  • Website-Analyse: Wenn Sie ein Programm benutzen, um den Traffic auf Ihrer Seite zu analysieren (bspw. Google Analytics), machen Sie hierzu Ausführungen.
  • Kontakt: Geben Sie eine Kontaktadresse für Anregungen, Beschwerden und Fragen an.
  • Haftung bzw. Haftungsausschluss: Geben Sie an, inwiefern Sie für Inhalte auf Ihrer Website haften oder erklären Sie einen Haftungsausschluss. Dies gilt insbesondere für Verlinkungen auf andere Websites.
  • Urheber- und Kennzeichenrecht: Erläutern Sie, dass gekennzeichnete Inhalte den Eigentumsrechten der jeweiligen Urheber unterliegen. Die von Ihnen erstellten Inhalte unterliegen Ihrem Urheberrecht und dürfen nicht ohne Einverständnis weiterverwandt werden.
  • Für Shopbetreiber: Bei einem Onlineshop gibt es neben der Impressumspflicht und den Pflichtangaben im Impressum auch zahlreiche weitere zwingend notwendige Angaben, die dem Benutzer zugänglich sein müssen. Hierzu zählen bspw. die Datenschutzerklärung, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Widerrufsbedingung. Eine rechtliche Beratung ist zum Start auf jeden Fall zu empfehlen. Weitere Informationen zum Onlineshop finden Sie hier: Produktpräsentation und Zahlungssysteme.
TIPP

Impressum erstellen: Zur Impressumspflicht gehört natürlich auch, dass Sie Ihr Impressum stets aktualisieren, wenn es Veränderungen gibt: bspw. bei einem Wechsel der Rechtsform oder Änderungen der Kontaktdaten.

9. Fazit zum Impressum auf Ihrer Website

Websitebetreiber sollten vor allem darauf achten, stets ein vollständiges und leicht verständliches Impressum auf Ihrer Website vorweisen zu können und dieses regelmäßig auf Vollständigkeit und Aktualität zu überprüfen. Zwingend anzugeben sind der Betreiber der Website, die Rechtsform des Unternehmens, der Vertreter bei juristischen Personen, Ihre Adresse, der Sitz des Unternehmens, EMail-Adresse und Telefonnummer, Handelsregisterdaten und die Umsatzsteueridentifiktationsnummer.

Die besonderen Berufsgruppen und Online-Shopbetreiber sollten sich zudem genauestens informieren, welche zusätzlichen Angaben für sie Pflicht sind. Sollten Sie trotz aller Vorsicht doch mal abgemahnt werdet, sprechen Sie mit einen Rechtsanwalt.

Da es neben dem Impressum aber noch weitere zwingende Angaben gibt, sollten Sie auch Punkte wie beispielsweise die Datenschutzerklärung im Blick haben. Welche Inhalte in eine Datenschutzerklärung gehören und wie diese erstellt werden kann, erfahren Sie hier.

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