Inkubatoren für Start-ups an Hochschulen

Gründer und Start-ups finden zunehmend auch Inkubatoren an deutschen Hochschulen. Diese Inkubatoren stellen den Gründern vor allem Räume und Beratungsangebote zur Verfügung. Damit soll die Gründung gut vorbereitet und erfolgreich werden.

Wir stellen an dieser Stelle einige der Hochschulinkubatoren aus Deutschland und deren Angebot für Unternehmensgründer vor.

Berlin: Start-Up-Inkubator Gründerwerkstatt

An der Beuth Hochschule in Berlin besteht mit der Gründerwerkstatt ein Start-Up-Inkubator, der durch Mittel der Stadt Berlin, des BMWi und des Europäischen Sozialfonds, Stipendien für Unternehmensgründer vergeben kann. In den Genuss eine Stipendium in der Gründerwerkstatt können alle Hochschulabsolventen und Studierende aus ganz Deutschland kommen. Die Voraussetzung ist, dass die innovative Geschäftsidee mit einem Wohnsitz in Berlin umgesetzt wird. Das Gründerstipendium kann umfassen:

  • Gründerstipendium: bis zu 4.000 € monatlich / je Team
  • Ausgestattete Büroarbeitsplätze in der Gründerwerkstatt (kostenlos) mit Internet- und Medienzugang
  • Unterstützung bei Messeauftritten
  • Finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung von Prototypen und sonstigen Entwicklungen
  • Seminare und Beratung sowie Mentoring durch Professoren der Beuth Hochschule

Erfahren Sie mehr über die .

Darmstadt: Gründungs-Inkubator des CC, Campus Dieburg

Der Inkubator des Career Centers an der Hochschule Darmstadt richtet sich an Studenten und Absolventen der Hochschule und bietet angehenden Gründern Büro- oder Arbeitsräume. Dadurch verfügen die Start-ups bereits über eine Geschäftsadresse und funktionierende Infrastruktur mit Internet, Telefon, Drucker, Scanner, Fax und eine Kaffeeküche. Die Nutzung ist bis auf die eigenen Telefonkosten kostenfrei. Zudem erhalten die Gründer in dieser Phase Beratung und Coaching durch das Career Center sowie durch die Mitglieder des Arbeitskreises Gründungsberatung Starkenburg. Auf der Website erfahren Sie mehr über den .

Frankfurt: Goethe-Unibator

Mit dem Goethe-Unibator will die Goethe-Universität Frankfurt am Main Studierenden und Mitarbeitern der Universität auf dem Weg zum eigenen Unternehmen zur Seite stehen. Ziel ist es, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen marktreife Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Goethe-Unibator bietet den Start-ups ein Mentoren-Programm, ein internationales Expertennetzwerk und Zugang zu Messen wie der IT-Messe CeBIT. Zudem stellt der Hochschulinkubator Büroräume und technische Infrastruktur zur Verfügung: mehr über .

Frankfurt: Mainkubator

Der Hochschulinkubator Mainkubator in Frankfurt wird durch das Institut für Entrepreneurship (IFE) verantwortet. In erster Linie haben hier Studierende und Absolventen der FH FFM die Möglichkeit zur Gründung in modern ausgestatteten Büroräumen. Dabei sind die Büroräume in den ersten sechs Monaten kostenfrei zu haben. Zudem gibt es ein Coachingprogramm mit einem Training über monatlich 4 Stunden. Erfahren Sie mehr über .

Lüneburg: Leuphana Inkubator

Der Leuphana Inkubator möchte innovative Start-Ups unterstützen, die sich an der Professional School ansiedeln. Die Unternehmen erhalten dort eine intensive Beratung sowie eine Anschubhilfe in der Gründungsphase. Das Angebot richtet sowohl an Studierende der Hochschule als auch Gründungswillige außerhalb des universitären Umfelds. Mitte 2015 wurde das von der EU geförderte Projekt nach sechs Jahren eingestellt: .

Kassel: UniKasselTransfer | Inkubator

Der Inkubator an der Universität Kassel bietet ebenfalls Beratung und Räume für Gründer an. Die Coaching- und Mentoringleistungen umfassen alle relevanten Fragen von der Ideenfindung bis zur Gründung. Dabei besteht eine enge Verbindung mit einem Kontakt- und Expertennetzwerk. Das Angebot des Hochschulinkubators richtet sich an Studierende, Absolventen und Wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Kassel: zum .

München: LMU EC Lab

An der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) besteht im LMU Entrepreneurship Center als eigener Hochschulinkubator das LMU EC Lab für Start-up-Teams. Hier sollen die Gründerteams Businesspläne ausarbeiten, Prototypen erstellen und erste Markttests durchführen. Die Start-ups gehören u.a. zu den Bereichen Web 2.0, Regenerative Medizin, Software, Mobile Services, Clean Technology und Nanotechnologie. Zur Unterstützung im LMU EC Lab gehören

  • Materielle Unterstützung wie Büroräume, Konferenzräume, moderne  IT-Ausstattung etc.
  • Betreuung und Mentoring für jedes LMU EC Lab Team durch einen internen Coach
  • Zugang zum Netzwerk: Industrie-Experten und Venture-Capital-Geber wie auch wissenschaftliche, rechtliche und finanzielle Beratung.
  • Kontakte knüpfen auf regelmäßigen Veranstaltungen
  • Aus- und Weiterbildung durch Seminare und Vorträge
  • Unterstützung bei der Finanzierung

Alle Details zum finden Sie auf der Website.

Valendar: WHU Incubator

Für Studenten der WHU – Otto Beisheim School of Management aber auch für externe Gründungswillige bietet der WHU Incubator ein gutes Sprungbrett. Der Leitgedanke dieses Hochschulinkubators ist es, die Start-ups in der Seed-Phase zu unterstützen. Dazu sollen die Gründer zwei bis sechs Monate im WHU Incubator bleiben, um den "proof of concept" zu erreichen. Der Inkubator unterstützt dabei mit:

  • einer Anschubfinanzierung bis 10.000 € und Infrastruktur
  • dem kostenlosen Zugriff auf das Partnernetzwerk der Dienstleister 
  • regelmäßigem Coaching bzgl. der Umsetzung der Idee aber auch der persönlichen Entwicklung sowie Mentoring

Im Anschluss unterstützt der dann bei der Suche nach der Anschlussfinanzierung für das Start-up.

TIPP

Für Studenten und Absolventen gibt es zudem das EXIST-Förderprogramm, das in Kooperation mit Hochschulen beantragt werden kann.

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