Die Gewinner der WeWork Creator Awards 2017 – schafft ihr es auch?



Das erst 2010 gegründete Unternehmen WeWork hostet in bereits über 20 Ländern Co-Working Spaces. Seit 2017 unterstützt das Unternehmen Innovation noch auf eine andere Weise: durch die WeWork Creator Awards. Im vergangenen Jahr wurden dabei weltweit Prämien von 18 Millionen US-Dollar vergeben, davon über eine Million an spannende Geschäftsideen aus Deutschland.

Was 2017 begann, geht dieses Jahr in die zweite Runde: die kehren am 15. November nach Berlin zurück. Gesucht werden kreative und spannende Ideen aus Deutschland und den Niederlanden. Die Creator Awards werden deshalb nicht nur an Unternehmen, sondern auch an NGOs und NPOs sowie Künstlerinnen und Künstler vergeben – Hauptsache, die Idee ist interessant! Ihr habt die Chance, ein Teil davon zu werden. Bis zum 28. September könnt ihr euch per Video um die Teilnahme bewerben.

Creator Awards
Gehen 2018 in die zweite Runde: die WeWork Creator Awards. (Foto: WeWork)

Neben der Chance auf Awards und den damit verbundenen Prämien bietet euch WeWork eine Bühne, auf der ihr euch und eure Idee ins Scheinwerferlicht rücken könnt. 2018 treten die Projekte in den neuen Kategorien „Performing Arts“, „Nonprofit“‚ sowie „Business Venture“ gegeneinander an. Als kleinen Vorgeschmack stellen wir euch die Geschäftsideen von drei Gewinnern der Creator Awards 2017 vor.

Pydro

Das 2016 gegründete Unternehmen befasst sich mit einem Problem, dessen sich viele Menschen wahrscheinlich gar nicht bewusst sind: Weltweit gehen rund 30 Prozent des Trinkwassers beim Transport in die einzelnen Haushalte verloren. Dies geschieht in erster Linie dadurch, dass Wasserversorger jederzeit einen hohen Wasserdruck gewährleisten müssen.

Nutzer wollen zu jeder Tages- und Nachtzeit duschen, abwaschen und sich ein Glas Wasser füllen können. Da wir das bereitgestellte Wasser jedoch nicht ununterbrochen nutzen, baut sich in den Rohren ein zu hoher Druck auf, der letztlich zu Schäden an den Wasserleitungen führt. Durch Risse und andere Schäden geht dann Wasser verloren. Den nötigen Wasserdruck dauerhaft gewährleisten zu können, kostet außerdem eine Menge Energie.

will diesen Problemen entgegenwirken. Die Lösung: eine modulare Turbine zur Stromversorgung von Sensoren und Ventilen in Smart Water Networks. Die Turbine kann nicht nur den Druck vermindern, sondern auch als Pumpe fungieren und den Druck dadurch erhöhen. Wasserversorgern wird es so erleichtert, jederzeit den nötigen Wasserdruck zu gewährleisten – und der Trinkwasserverlust wird minimiert.

Damit konnte Gründer Mulundu Sichone auch bei den WeWork Creator Awards punkten: Pydro wurde als eines von sieben Projekten mit dem Incubate Award für Unternehmen und Selbstständige ausgezeichnet. Für Pydro bedeutete dies eine Prämie von 18.000 US-Dollar.

Berlin Institute for Sound and Music

Ausgezeichnet wurde auch der ., eine Nonprofit-Organisation, die sich genreübergreifend Sound, Elektronischer Musik und immersiver Kunst verschrieben hat. Das Ergebnis konnte Anfang des Jahres eindrucksvoll in Form des „ISM Hexadome“ bestaunt werden. Darin konnten Besucher vollständig in die exklusiven audiovisuellen Installationen und Live Performances verschiedener Künstler und Künstlerinnen eintauchen.

Was 2013 als Projekt einiger Musikbegeisterter startete, mündete 2017 in der Gründung des Berlin ISM. Das Ziel blieb jedoch dasselbe: die Vielfalt und Geschichte Elektronischer Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Und die Begeisterung wirkt wohl ansteckend: So sind unter anderem kulturelle Institutionen wie das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) und die Berliner Festspiele ebenso wie das Berliner Musik Start-up Soundcloud mittlerweile feste Partner. Auch bei den Creator Awards wusste das Projekt zu überzeugen. Es war unter den fünf Gewinnern des Launch Awards für neu gegründete Organisationen und Unternehmen in der Aufbauphase. Neben der Auszeichnung bedeutete das für Berlin ISM eine Finanzspritze von 72.000 US-Dollar.

Skateistan

Mit  ging eine weitere Nonprofit-Organisation bei den Creator Awards 2017 an den Start. Das Projekt mit Sitz in Berlin ist in Südafrika, Kambodscha und Afghanistan aktiv. Ziel ist es, sozial benachteiligten Kindern in diesen Ländern eine Perspektive zu bieten.

Kinder von 5 bis 17 Jahren können in den von Skateistan aufgebauten Skate-Parks skaten lernen oder später anderen Kindern das Skaten beibringen. Dadurch fördert Skateistan wichtige Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und Zusammengehörigkeitsgefühl und bietet den Kindern die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu werden.

Außerdem unterrichten Skateistan-Lehrer die Kinder über kreative Methoden in Bereichen wie Ernährung oder Menschenrechte. Über ein sogenanntes Back-To-School Programm wird Kindern in Afghanistan, die nicht zur Schule gehen, Unterricht angeboten. Später werden sie dann in die öffentlichen Schulen integriert. In Kambodscha und Südafrika bietet die Organisation Hilfe bei Hausaufgaben und der Karriereplanung an.

Creator Awards
Eine internationale Gemeinschaft von Skatern – aber nicht nur für’s Skaten. (Foto: Skateistan)

Das Projekt unterstützt gerade Kinder mit Sonderbedürfnissen, jenen aus armen Verhältnissen und Mädchen, die von der Gesellschaft leider viel zu häufig diskriminiert werden. Bei den Creator Awards wurde dieses Engagement mit dem höchstdotierten Preis (360.000 US-Dollar) der Scale Kategorie für etablierte Unternehmen, die weiter wachsen wollen, belohnt.

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