Echt schräg: 4 verrückte Geschäftsideen, die trotz allem gerade abheben



Es gibt nichts, was es nicht gibt. In diesem Artikel stellen wir euch 4 verrückte Geschäftsideen vor, die auf den ersten Blick zu abgedreht scheinen, um erfolgreich zu sein. Trotzdem scheint es einen Markt für sie zu geben. Ob Kinderzeichnungen, Salatroboter, Konfetti in Vaginaform oder digitale Wandbemalung – diese kuriosen Ideen starten gerade durch.

#1 The little Michelangelo – Gekritzel mal anders

Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird.

Wie nicht nur Picasso weiß, haben viele Kinder eine ausgeprägte künstlerische Ader. Und oftmals wird diese nicht gerade zurückhaltend ausgelebt. Berge von Kindergemälden stapeln sich irgendwo in der Wohnung. Diese werden zwar meist eine Zeit lang aufbewahrt, irgendwann verschwinden sie jedoch unweigerlich in einer Schreibtischschublade oder einem Ordner. Viele werden sogar weggeworfen. Schade eigentlich, dachte sich auch das Team von . Deshalb bietet das Team nun an, die gelungensten Kunstwerke professionell aufbereiten zu lassen. Auf der Webseite kann man sich dafür einen passenden Künstler auswählen – die Stile der Künstler sind anhand von Proben ersichtlich. So wird aus der Kinderzeichnung schnell ein Hingucker, der nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

verrückte Geschäftsideen
Auf die Leinwand statt ins Altpapier – so werden aus kleinen Kunstwerken große. (Foto: The little Michelangelo)

#2 chowbotics – Salat aus dem Automaten

Gestatten: Sally, ihres Zeichens Salatchef. Und außerdem Roboter. Das kann man sich ungefähr so vorstellen: Sally sieht aus wie herkömmlicher Snackautomat mit integriertem Bildschirm. Über diesen kann man sich ganz nach Gusto einen Salat nach eigener Wahl zusammenstellen. Sally übernimmt dann den Rest. So steht in Sekundenschnelle eine gesunde und individuelle Mahlzeit bereit.

Sally stellt individuell angepasste Salatkreationen in Sekundenschnelle zusammen. (Screenshot: chowbotics)

Sallys Hersteller, , begnügt sich jedoch noch lange nicht mit Salat-Sally. Ziel ist es, in Zukunft auch andere Gerichte auf diese Weise zur Verfügung zu stellen. Angedacht sind neben Müslikreationen auch Acai-Bowls, Grain-Bowls… kurz gesagt: alles, was in einer Schüssel serviert werden kann. Die Finanzierung dieses Projekts ist ebenfalls schon auf einem guten Weg. Bereits 17,3 Millionen Dollar konnten in den ersten Finanzierungsrunden aufgebracht werden.

#3 Clitter – Pussy powered Confetti

Bei Junggesellenabschieden und Erstsemesterpartys sind sie nicht mehr wegzudenken: glitzernde Konfetti-Penisse. Aber warum eigentlich immer nur Penisse? Das fragte sich auch Veronica Moonhill und startete kurze Zeit später eine Kampagne auf Kickstarter, um daran etwas zu ändern.

verrückte Geschäftsideen; Clitter
Zelebriert die Weiblichkeit – Pussy powered Confetti. (Foto: Clitter)

Das Ergebnis: Dank könnt ihr künftig wahlweise mit Vaginas, Eierstöcken oder Brüsten in den Farben Rosa, Silber und Gold um euch werfen. Auch als Geburtstagsgeschenk soll Clitter bestens geeignet sein, sagt zumindest die Erfinderin.

#4 Scribit – jeden Tag Tapetenwechsel

Immer auf dieselbe Wand oder dasselbe Bild zu gucken, kann wirklich langweilig sein. Das soll sich mit ändern. Der kleine Wandroboter kann in wenigen Minuten ein Bild auf eine beliebige vertikale Fläche malen. Dabei ist es egal, ob der Untergrund aus Glas, Tapete oder etwas anderem besteht.

verrückte Geschäftsideen; Scribit
Scribit ist mit vier Farben ausgestattet und kann jegliche vertikale Fläche in Minutenschnelle mit individuellen Motiven verzieren. (Foto: Scribit)

Aber das alleine wäre noch keine bahnbrechende Neuerung. Die kommt erst dadurch hinzu, dass Scribit nicht nur malen, sondern das Gemalte auch wieder ausradieren kann. Somit ist es möglich, in wenigen Minuten ein neues Motiv auf der Wand zu haben. Scribit ist außerdem mit dem Internet verbunden, sodass neue Motive einfach heruntergeladen werden können. Natürlich ist es auch möglich, selbst Bilder zu kreieren.

Scribit hatte ein Kickstarter Zielbetrag von 50.000 $ angepeilt. Mittlerweile konnte das Team mehr als 650.000 $ sammeln – Tendenz steigend.

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