SEO-Trends 2018 – 11 Dinge, die Gründer wissen müssen [Teil 2]



In Teil 1 unserer Serie SEO-Trends 2018 haben wir euch 6 unserer 11 wichtigsten Trends in Sachen Suchmaschinenoptimierung vorgestellt. Im Fokus dabei unter anderem „Who’s First?“ – mit dem Ergebnis: alle mit mobilen, sicheren und userfreundlichen Webseiten. In Teil 2 geht es weiter mit Themen wie Sprachsuche und digitale Assistenten sowie Google My Business und der Customer Journey.

Übersicht: Das sind die SEO-Trends 2018

Teil 1

  • #1 – Mobile First
  • #2 – Safety First
  • #3 – User First
  • #4 – Qualitäts-Content zählt
  • #5 – Auf Featured Snippets setzen
  • #6 – Google ist nicht alles

Teil 2

  • #7 – Offpage: die Qualität der Links entscheidet
  • #8 – An Sprachsuche und digitale Assistenten denken
  • #9 – SEO-Strategien für frühe Stufen der Customer Journey
  • #10 – Mit Google My Business Potenziale in der lokalen Suche abschöpfen
  • #11 – Zukunftsfähig bleiben – die Systeme werden immer intelligenter
SEO-Trends
Was wird 2018 in Sachen SEO wichtig? Wir fassen zusammen.

#7 – Offpage: die Qualität der Links entscheidet

Backlinks sind nach wie vor wichtig, sofern sie qualitativ hochwertig oder relevant für eure User sind. Spamtechniken sind verboten, das ist nichts Neues. Aufgabe für euch als Gründer: motiviert eure SEO-Verantwortlichen, nach Links mit Mehrwert für den User zu suchen. Idealerweise passt der Link in die Customer Journey eurer Kunden.

  • Relevanz: für alle Webprojekte von Gründern

#8 – An Sprachsuche und digitale Assistenten denken

Der Anteil gesprochener Suchanfragen am Suchvolumen wird in Zukunft immer mehr zunehmen. Das erfordert Anpassungen im Content und Offenheit gegenüber neuen Suchsystemen. Wie reagiert ihr auf diesen Trend? Zunächst ein Beispiel hierzu:

Wie sich die Suche durch die technischen Voraussetzungen verändert.

Klassische Suchanfragen sind sehr viel kürzer, wie ihr im obigen Beispiel sehen könnt. Dabei geht Information verloren und die Anfragen können mehrdeutig werden. Über die Sprachsuche formuliert der User konkretere Fragen, die stärker ins Detail gehen. Für die Sprachsuche braucht der User einen Sprachassistenten, den er sich entweder als Smart-Home-Lautsprecher physisch kauft oder als App auf sein Smartphone installiert. Was bedeutet die Sprachsuche für also für euer SEO-Team?

Herausforderung #1: Keyword-Recherche und Strategie

Die Keyword-Strategie ändert sich. Im Mittelpunkt der Sprachsuche stehen Longtail Keywords, W-Fragen und typische Alltagsfragen der (potenziellen) Kunden. Tipp: Im Team brainstormen, welche Fragen, Anliegen, Befindlichkeiten und Einwände eure Kunden im Gespräch mit Vertrieb oder Innendienst typischerweise stellen.

Herausforderung #2: Nur Platz 1 zählt

In der Sprachsuche mit einem Sprachassistenten spielen die klassischen SERPS nur noch eine Nebenrolle. Es zählen nur noch Platz 1 oder eine Top 3 Platzierung im lokalen Listing, wenn man den Sprachassistenten über das Smartphone benutzt. Mit dem Smart-Home-Lautsprecher dagegen zählt nur Platz 1. Daher gilt es, die Wettbewerber im Web genau zu beobachten und entsprechende Wettbewerbsstrategien für Platz 1 bzw. die Top-3-Plätze im lokalen Listing zu fahren.

Herausforderung #3: die Customer Journey überdenken

Wer jetzt meint, er könne die Sprachsuche vernachlässigen, weil sein Produkt ausschließlich über den Desktop gesucht wird, der sollte umdenken. Denn vielfach ist die Sprachsuche eine vorbereitende Handlung. Eine Vorselektion quasi, die euer zukünftiger Kunde anschließend am Desktop vollendet. Daher tut ihr als Gründer gut daran, die Customer Journey (mehr dazu auch in #9) daraufhin zu prüfen, ob es im Entscheidungsprozess des Kunden Stationen gibt, in der er die Sprachsuche zwingend nutzen wird.

Fazit Sprachsuche – was müsst ihr tun?

Ein robuster Schritt ist es, die Relevanz abzuklären, in welcher Weise die Sprachsuche für euer Unternehmen wichtig wird oder wichtig werden kann. Eine wesentliche Frage lautet: Welche strategischen Rankings sind/werden für die Sprachsuche relevant?

Aktuell geben Analysetools wie die Google Search Console gesprochene Fragen (noch) nicht wieder. Experten vermuten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich gesprochene Suchanfragen prüfen lassen. Am Ball bleiben, lautet daher die Devise.

  • Relevanz: die Sprachsuche ist für alle Unternehmer ein wichtiger Trend, den es zu beobachten gilt.

#9 – SEO-Strategien für frühe Stufen der Customer Journey

Ein weiterer Trend ist es, die komplette Customer Journey in den SEO- und Content-Prozess zu integrieren.

Exkurs: Customer Journey, was war das gleich noch?

Die Customer Journey beschreibt die Kundenbeziehung als Prozess. Zu Beginn ist der User noch kein Kunde eures Unternehmens. Das Produkt, das sein Leiden beseitigt, kennt er noch nicht einmal. Am Ende ist der User nicht nur Stammkunde, sondern Fan eures Unternehmens. Hier die wichtigsten Phasen der Customer Journey im Überblick.

  • Phase 1 – latentes Problembewusstsein
    Der Kunde hat ein Problem, das er als Schicksal hinnimmt.
  • Phase 2 – entstehendes Problembewusstsein
    Der Kunde empfindet sein Problem als störend. Er will es lösen.
  • Phase 3 – aktive Suche nach Lösungsmöglichkeiten
    Der Kunde geht aktiv auf Suche, ohne auf ein bestimmtes Produkt fixiert zu sein.
  • Phase 4 – Vorbereitung der Kaufentscheidung
    Der Kunde bezieht unterschiedliche Produkte in die engere Wahl ein.
  • Phase 5 – Der Moment der Wahrheit: der Kunde kauft.
  • Phasen 6 und 7: Der Kunde wird zum Stammkunden und Fan eures Unternehmens.

Welche Keyword-Strategien sind für die frühen Stadien der Kundenreise relevant?

Wer in frühen Stadien der Customer Journey mit informationsorientierten Keywords seine Kunden abholt, generiert viel Traffic. Häufig mit günstigen, nischigen Long Tail Keywords, die der Wettbewerber nicht so ohne weiteres auf dem Schirm hat. Ihr schafft euch mit informationsorientierten Keywords also einen Wettbewerbsvorteil, schärft euer Markenprofil und bereitet Umsätze langfristig vor.

Wie setzt ihr das um? Mit Blog-Bereichen auf eurem Webauftritt, Glossaren oder Wikis. Oder über alternative Suchkanäle wie YouTube. Ob für die frühen Stadien der Kundenreise ein eigenes Webprojekt, eine Subdomain oder Unterseiten besser sind, müsst ihr in eurem SEO-Team klären.

  • Relevanz: für alle Geschäftsmodelle, die mit ihren Produkten ein echtes Kundenleiden beseitigen wollen.

#10 – Mit Google My Business Potenziale in der lokalen Suche abschöpfen

Dieser Punkt ist für lokale Unternehmer ein Muss. Denn die Google My Business Profile entwickeln sich vom reinen Brancheneintrag zum wertvollen Kommunikationsmedium mit potenziellen Kunden.

Welche neuen Features gibt es bei Google My Business?

Jedes Profil hat einen Raum für Besucher-Fragen. Außerdem könnt ihr jetzt Beiträge posten, die direkt im Local Pack erscheinen.

Diese Beiträge können folgende Formate annehmen:

  • Teaser-Links zu aktuellem Content auf euren Webpräsenzen
  • Ankündigung von Events
  • Anmeldungen
  • Kaufangebote
  • Besondere Angebote oder Dienstleistungen

Aktuell testet Google eine direkte Chat-Funktion, mit der ihr als Unternehmer direkt mit den Kunden aus dem Google My Business-Profil heraus kommunizieren könnt. Unternehmen, die aus Kostengründen einen Webauftritt bisher scheuten, bietet das Profil einen Website-Baukasten für die ersten Schritte in Richtung Web-Präsenz.

Was solltet ihr als lokaler Unternehmer tun?

Den Google My Business Eintrag aktuell zu halten, ist das Wichtigste. Wenn ihr regelmäßig Beiträge und Bilder eures Unternehmens, eurer Produkte und Service-Leistungen veröffentlicht, verbessert ihr eure Platzierung im local Pack und steigert Bekanntheit und Umsatz.

#11 – Zukunftsfähig bleiben – die Systeme werden immer intelligenter

Ziel der Suchalgorithmen ist es, der menschlichen Intelligenz so nahe wie möglich zu kommen. Die Suchsysteme arbeiten an selbstlernenden Systemen, die immer intelligenter werden. Hummingbird im Jahre 2013 war der erste Schritt, Rank Brain der zweite, wir werden sehen, was noch kommen wird.

Auch die visuelle Suche solltet ihr auf dem Schirm haben. Das ist nichts anderes, als die Fähigkeit der Suchsysteme, Bildinhalte jenseits sprachlicher Hinweise wie Alt-Texte zu erkennen.

  • Relevanz: für alle Webprojekte aller Branchen und Unternehmensgrößen wichtig.

Fazit – SEO-Trends 2018

Wenn ihr eure Webinhalte für die User bzw. Zielkunden baut, könnt ihr euch bei der Frage nach den SEO-Trends 2018 den Gang zur Wahrsagerin sparen. Denn alle hier genannten Trends haben ein Ziel: Das Nutzererlebnis für den Suchenden auf Suchsystemen zu steigern. Selbst die scheinbar ausschließlich technischen Dinge wie SSL oder Mobile First orientieren sich an den Befindlichkeiten der User, im ersten Fall am Bedürfnis nach Sicherheit im Web und im zweiten Fall am Wunsch nach möglichst bequemer Nutzung.

Wer Teil 1 unserer SEO-Trends verpasst hat, der kann die Punkte #1 bis #6 hier noch einmal nachlesen.

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