Start-up-Highlights 2017: Der Unternehmerheld fasst das Jahr zusammen



Unternehmerhelden kamen, Unternehmerhelden gingen und auch sonst ist viel in der Gründerwelt passiert. Zum Jahresausklang habe ich als neues Mitglied in der Recitfga-bsl.info-Familie die Ehre, das Jahr zusammenzufassen. Darf ich mich vorstellen? Ich bin der Unternehmerheld: auf Deutschlands helfe ich euch euer Heldenbusiness zu planen und heldenhaft durchzustarten.

2017 wird in die Geschichte eingehen: Als Jahr, in dem sich Emmanuel Macron in einer zweiten Wahlrunde gegen die rechtsorientierte Marine Le Pen behaupten konnte. Als Jahr, in dem Donald Trump der 45. Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Und als Jahr, in dem Christian Lindner verkündete, dass es in Deutschland keine Jamaika-Koalition geben wird. Politisch gesehen also sehr ereignisreiche 365 Tage, aber… was ist derweil in der Start-up-Welt so passiert?

Unternehmerheld Jahresrückblick
Was war 2017 so los in der Welt der Gründer und Start-ups? Der Unternehmerheld fasst zusammen.

Recht & Kapital: Größere Anpassungen

Die Datenschutz-Grundverordnung wurde zwar schon 2016 beschlossen. 2017 hielt sie Gründer aber ordentlich auf Trab. Denn ab dem 25. Mai 2018 ist sie anzuwenden und wirklich jedes Unternehmen, das mit personenbezogenen Daten arbeitet, muss sich Gedanken darüber machen. Personenbezogene Daten verarbeitet ihr übrigens schon dann, wenn ihr einen Newsletter-Verteiler pflegt. Wer es noch nicht ohnehin getan hat, der sollte sich schnell noch informieren, ob er einen Datenschutzbeauftragten braucht und welche Pflichten dieser erfüllt.

Änderungen, die für Start-ups erfreulicher waren, kamen

Start-ups, die durch die Decke gingen

Zu einem gelungenen Gründerjahr gehören auch Erfolgsgeschichten von Gründern und Start-ups. Besonders im Gedächtnis geblieben sind dabei der IPO eines weiteren Rocket Internet Start-ups. Hello Fresh ist mit der Geschäftsidee Kochbox im zweiten Anlauf im November der Gang an die Börse gelungen. Schon im Sommer hatten der Essens-Lieferdienst Delivery Hero und die Restaurantkette Vapiano den Börsengang geschafft.

Einen gigantischen Exit legte die Devisenplattform 360T hin. Für das Start-up, das als eines der ersten Fintechs in Deutschland gilt, zahlte die Deutsche Börse 725 Millionen Euro. Etwas kleiner, aber dennoch erfolgreich und vor allem überraschend war der Exit bei Goodgame Studios aus Hamburg. Nach einem Fast-Aus 2016 und der Entlassung zahlreicher Mitarbeiter wurde Goodgame Studios im Dezember diesen Jahres für 270 Millionen Euro an das schwedische Spiele-Unternehmen Stillfront verkauft.

Unternehmen, die Niederschläge erlitten

Während die einen jubelten, waren andere Start-ups leider nicht ganz so erfolgreich. Bereits zum Jahresanfang wurde bekannt, dass Auctionata insolvent ist. Das Online-Auktionshaus, in das bereits 78 Millionen Euro Venture Capital flossen, galt als Vorzeigeunternehmen der Start-up-Szene.

Andere Start-ups wurden nach ihrer Insolvenz übernommen:

  • Die Wurfkamera Panono, die durch Crowdfinanzierung groß wurde, meldete im Mai dann die Insolvenz an. Im Juli wurde sie inklusive der 22 Mitarbeiter von einer Schweizer Beteiligungsgesellschaft übernommen.
  • Nach einer geplatzten Finanzierungsrunde meldete Bloomy Days im Juli vorläufige Insolvenz an, im September wurde klar: Fleurop übernimmt die Marke.
  • Die Banking-App Outbank, in die u.a. schon Frank Thelen investierte, gab im September die Insolvenz bekannt. Im November wurde öffentlich, dass Verivox die App übernimmt.

Dass der Markt für Crowdinvesting für Start-ups gescheitert ist, kündigte Recitfga-bsl.info mit der Einstellung des Crowd-Monitors im Februar an und der Chefredakteur schrieb über Gründe, weshalb der Markt für Start-ups gescheitert ist. Im November kündigte die Plattform Innovestment an, dass ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Unter anderem seien hohe Anwaltskosten und wenig Reichweite Gründe hierfür. Ein weiteres Zeichen für das Crowd-Aus? Ich zumindest sage: R.I.P. Crowdfinanzierung für Start-ups 2017.

Nach so vielen wirklich negativen News, aber noch ein Flop mit Augenzwinkern: „Lahm neuer Großinvestor bei Münchner Start-up“, war die Meldung, die zum Glück nicht für eine Insolvenz, aber für jede Menge Ärger bei Fitrate sorgte. Denn was eigentlich nur ein Aprilscherz war, fand der Fußballer Philipp Lahm überhaupt nicht lustig und klagte gegen das Unternehmen. Ergebnis: bisher unbekannt. Ich bleibe aber weiter dran und wünsche den Gründern bessere News im Jahr 2018…

Meine ganz persönlichen Event-Highlights 2017

Von Tech-Helden bis hin zu SEO-Profis habe ich in diesem Jahr zahlreiche spannende Menschen aus dem Gründungsumfeld auf Events kennengelernt. Meine drei Highlights dabei:

So sehen Sieger aus… die gerade als Tech-Helden gekürt wurden. (Foto: Andreas Varnhorn)

Schnellcheck: Was sonst noch wichtig war

Im Schnellcheck hier noch andere wichtige Ereignisse, die ich mit 2017 verbinde:

  • Der (wie die Zeit rennt!!!)
  • …und hat einen gewählt.
  • Heldenwechsel auch in der Geschäftsführung bei Gründerszene: … und einen Relaunch gab es auch.
  • Die vierte Staffel DHDL ging vorbei – das waren die Highlights.
  • Twitter stockt auf: Statt 140 gibt’s jetzt 280 Zeichen pro Tweet.

Das waren meine Highlights. Die von euch bei Recitfga-bsl.info findet ihr hier in Form eurer Lieblings-Geschäftsideen, dem Best of Praxistipps 2017 oder der Zusammenfassung „Was Gründer auf Recitfga-bsl.info am häufigsten suchen.“ Wenn euch noch spannende Themen einfallen, die auch zum Jahresrückblick 2017 gehören, dann schreibt es doch als Kommentar .

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