Arbeiten mit Strandblick: 5 Geschäftsideen für ein Leben als digitaler Nomade



Der November präsentiert sich von seiner grauen Seite. Temperaturen nahe Null kündigen den nahen Winter an. Das weckt bei vielen Menschen den Wunsch, sich in warme Gefilde abzusetzen und in der Sonne unter Palmen das Leben zu genießen. Wenn da nur nicht der leidige Job wäre. Aber warum nicht das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden? Und als digitaler Nomade dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wir stellen euch 5 Geschäftsideen vor, mit denen das gelingen kann.

Neben der Aussicht, an den schönsten Urlaubsplätzen der Welt seinen Arbeitsplatz zu haben, lockt digitale Nomaden häufig auch der Aspekt der sogenannten „Geo-Arbitrage“. Das bedeutet, dass durch die häufig niedrigeren Lebenshaltungskosten im gewählten Land das erwirtschaftete Geld eine deutlich höhere Kaufkraft als in Deutschland besitzt. Dies ist bspw. in Asien häufig der Fall.

Außerdem benötigen digitale Nomaden nicht viel, um ihre Tätigkeit ausüben zu können. Meist beschränkt sich das Büro auf einen Stuhl und einen Tisch, einen guten Laptop, eine schnelle Internetverbindung sowie ein Telefon. Und natürlich ein Gewerbeschein, um auch der formalen Seite gerecht zu werden. Die Hürden, sich für ein Leben als digitaler Nomade zu entscheiden, scheinen also nicht besonders hoch.

Digitaler Nomade
Wir stellen euch 5 Geschäftsideen vor, mit denen ihr dort arbeiten könnt, wo andere Urlaub machen.

#1 Arbeiten als Freelancer

Wer sich als Freelancer für das digitale Nomadenleben entscheidet, verkauft seine Arbeitsleistung bzw. sein Spezialwissen, ohne dafür physisch bei einem Kunden oder Mandanten anwesend zu sein. Die Arten der Dienstleistung sind dabei sehr breit gefächert und können von der Erstellung von Webseiten, der Projektberatung über Controlling-Tätigkeiten bis hin zum Social-Media-Consulting oder Dingen wie SEO oder SEA reichen. Und auch Rechtsanwälte sollen bereits als digitale Nomaden gesichtet worden sein.

Grundsätzlich gilt hier also die einfache Regel: Arbeitsleistung gegen Geld. Und die Einstiegshürden sind niedrig.

Aufträge finden digitale Nomaden häufig über die zahlreichen Freelancer-Plattformen. Häufig beginnt dieser Weg in die Selbstständigkeit aber auch durch die Übernahme von Kunden, die man in seinem früheren Job bereits betreut hat.

#2 Revenue-Sharing-Sites betreiben

Die bekanntesten Revenue-Sharings-Sites sind sicher YouTube oder Fotolia. Digitale Nomaden können z.B. auf Fotolia Fotos verkaufen und partizipieren anteilig vom Verkaufserlös. Ähnlich läuft es auf YouTube. Auf den dort hochgeladenen Videos zeigt Google den Nutzern Werbung (aus dem eigenen AdWords-Netzwerk) und der Kanalbetreiber erhält von diesen Umsätzen einen Revenue-Share.

Zahlreiche – teils sehr bekannte – YouTuber bzw. auch Reise-Vlogger nutzen diese Möglichkeit bereits, um so ihren Lebensunterhalt als digitaler Nomade zu verdienen.

#3 Aufbau von Affiliate-Nischenseiten

Wohl eines der beliebtesten Modelle, um ortsunabhängig Geld zu verdienen, ist der Aufbau und Betrieb von Affiliate-Nischenseiten. Dabei sucht ihr euch eine Marktnische, in der ihr euch optimalerweise (ist aber kein Muss) gut auskennt und wo es vergleichsweise wenig Konkurrenz gibt. Für diese Nische baut ihr eine Seite auf, die ihr mit Informationen rund um das gewählte Thema füllt. Die Seiten sollten suchmaschinenoptimiert sein, damit ihr bei Google vordere Rankings erreicht.

Ist entsprechender Traffic vorhanden, verkauft ihr über die Webseite passgenaue Produkte. Die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher, die eure Nischenseite gezielt über Google gefunden haben, anschießend auch einen Kauf durchführen, ist nachweislich überdurchschnittlich hoch.

Die passenden Affiliate-Links erhaltet ihr über Partnerprogramm-Betreiber wie Amazon Associates, affili.net oder Awin.

  • Um die Grundvoraussetzung zu erfüllen, über Suchmaschinen mit eurer Nischenseite auch gefunden zu werden, haben wir euch hier +30 SEO-Tipps von Branchenprofis zusammengestellt.

#4 Digitale Infoprodukte verkaufen

Digitale Infoprodukte können eBooks, Apps, Plugins oder Online-Videokurse sein. Einmal erstellt, kann man diese regelmäßig wiederverkaufen, weshalb sich dieses Geschäftsmodell auch perfekt für ein passives Einkommen eignet. Grundvoraussetzung für diese Art des Einkommens als digitaler Nomade ist aber Fachwissen auf einem speziellen Gebiet, um dieses entsprechend in das gewählte Verkaufsmedium zu verpacken. Verkauft werden kann über die eigene Seite (z.B. einen Nischenblog zum Thema) über die Vielzahl an gängigen Plattformen (z.B. Udemy für Videos oder Amazon für Bücher) oder über die eigenen Social-Media-Kontakte.

Vom Verkaufspreis muss meist eine prozentuale Beteiligung an die gewählte Plattform bzw. einen Zahlungsabwickler abgegeben werden.

#5 Online-Shop auf Dropship-Basis betreiben

Eine niedrige Einstiegsbarriere verbunden mit der Aussicht auf schnelle und nachhaltige Umsätze, und das von jedem Platz der Welt aus: Das bietet das Geschäftsmodell eines Dropshipping-Shops. Konkret bedeutet es, dass ihr euren eigenen Online-Shop betreibt, ohne jedoch die Produkte vorrätig zu haben oder die Versandlogistik organisieren zu müssen. Genau das tun spezialisierte Dropshipping-Anbieter für euch. Ihr selbst als Shop-Betreiber seid nur verantwortlich für den Außenauftritt eures Online-Shops (Frontend) und die notwendigen Aktivitäten, damit euer Shop gefunden wird.

Findet ein Kunde euren Shop und kauft dort ein, wird der Versand der Produkte, eventuell anfallende Rücksendungen sowie der gesamte Zahlungsprozess vom Dropshipping-Anbieter abgewickelt. Bei euch verbleibt am Ende ein prozentualer Anteil am Verkaufserlös.

Die richtige Geschäftsidee war noch nicht dabei?

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