New York, London, Tokio: 5 FinTech-Ideen aus den Finanzzentren der Welt



Mit ihren digitalen und meist sehr kundenfreundlichen Finanzdienstleistungen liegen FinTechs derzeit voll im Trend. Und das nicht nur in Deutschland. Wir zeigen euch fünf innovative Start-ups aus den Finanzmetropolen der Welt, die vielleicht auch für eure Finanzen wichtig werden können. Mit dabei sind u.a. ein Kontrollsystem für Kreditkarten, eine Bank fürs Smartphone sowie eine App, mit der man sein persönliches Haushaltsbudget planen kann.

  • Wer selbst ein FinTech oder InsurTech gegründet hat und seinem Start-up mehr Aufmerksamkeit verschaffen möchte, der kann sich noch bis zum 31. Oktober 2017 beim KPMG Smart Start Award bewerben. Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

#1 Debitize aus New York: Finanzen im Blick behalten

So praktisch bargeldloses Zahlen auch ist, Kreditkarten haben einen großen Nachteil: Nicht selten verliert man bei der Benutzung des kleinen Plastikkärtchens den Überblick über die Finanzen und gerät schnell mal ins Minus. Genau hier setzt das New Yorker FinTech an. Das im Jahr 2014 von Liran Amrany und Jeff Hu gegründete Start-up hilft Nutzern, ihr Geld verantwortungsvoll zu verwalten, indem es täglich vom registrierten Referenzkonto einen bestimmten Betrag einzieht. Und damit zahlt Debitize dann am Ende des Monats die Kreditkartenabrechnung des Kunden. So behält der Kunde seine Finanzen im Blick und muss am Monatsende keine bösen Überraschungen mehr fürchten.

Debitize garantiert seinen Kunden dabei ein bankenähnliches Sicherheitsniveau sowie ein verlässliches Alarm-System bei unüblichen Konto-Aktivitäten.

Debitize aus New York hilft Kreditkartennutzern dabei, den Überblick über ihre Ausgaben zu behalten (Bildquelle: Debitize).

#2 Monzo aus London: die digitale Bank fürs Smartphone

Seit seiner Gründung Anfang 2015 hat das Londoner Start-up schon viel erreicht. Das FinTech ist mit der Vision gestartet, eine digitale Bank für das Smartphone aufzubauen, die ganz ohne versteckte Gebühren und endlosen Papierkram funktioniert. Die Bankensoftware von Monzo, die allein in Großbritannien derzeit von über 400.000 Kunden genutzt wird, liefert transparente Echtzeitinformationen über Kontoaktivitäten, Standortbestimmung bei Überweisungen sowie Archivdaten zu früheren Transaktionen.

Inzwischen beschäftigt Monzo bereits mehr als 140 Mitarbeiter und hat eine offizielle Bankenlizenz erhalten. In Februar 2017 konnte sich das Fintech zudem ein Investment in Höhe von 19,5 Millionen britischen Pfund sichern.

#3 Fintura aus Frankfurt: Finanz-Vergleichsportal für den Mittelstand

Die aus Frankfurt richtet sich mit ihrem Finanz-Vergleichsportal an eine klar definierte Zielgruppe: kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler sowie Selbstständige. Diesen Unternehmern möchten die Gründer einen leichten und unkomplizierten Zugang zu Krediten ermöglichen, etwa um Maschinen, Fuhrpark, Betriebsmittel oder Gewerbeimmobilien zu finanzieren. Innerhalb von 15 Minuten erhält der Kunde einen Konditionsvergleich verschiedener Produkte und innerhalb von 72 Stunden eine Zusage zur Finanzierung. Die Nutzung von Fintura ist dabei kostenfrei, da das Start-up eine einheitliche Erfolgsprovision der jeweiligen Bank erhält.

Wie Fintura genau funktioniert, erfahrt ihr hier im Video:

#4 Gatecoin aus Hong Kong: Handelsplatz für Bitcoins

Seit der Gründung im Jahr 2013 ist das FinTech zu einem gefragten Handelsplatz für Bitcoins und Ethereum Tokens geworden, den sowohl professionelle Trader als auch Investoren nutzen. Die intuitive Benutzeroberfläche von Gatecoin ermöglicht verschiedenen Zielgruppen aus der ganzen Welt den Handel mit einer großen Vielfalt an Kryptowährungen und Blockchain Assets. Dank der Anbindung eines internationalen Bankennetzwerks können Gatecoin-Kunden Fiatgeld in Euro, US-Dollar oder Hong Kong-Dollar auf ihre Konten transferieren.

Gatecoin wurde im Inkubator der Tsinghua University und der Hong Kong Science and Technology Parks Corporation gefördert und hat am SuperCharger FinTech Accelerator teilgenommen.

 #5 Zaim aus Tokio: die persönliche Finanz-App

Über Geld spricht man in Japan nicht. Diesem Tabu will die Gründerin von , Takako Kansai, mit ihrer Finanz-App den Kampf ansagen. Zaim soll den Nutzern helfen, ihr persönliches Haushaltsbudget im Blick zu behalten. Dazu bietet Zaim sogenannte Personal Financial Management Tools (PFM), die eine Anbindung von Kreditkarten und Bankkonten sowie das Einscannen von Belegen mit der Smartphone-Kamera ermöglichen. Außerdem bietet Zaim Unterstützung in Sachen Steuererklärung an.

Die Erfolge von Zaim sprechen für sich: Die App ist in Japan äußerst populär und wurde bereits mehr als fünf Millionen Mal heruntergeladen.

FinTech
Die Finanz-App von Gründerin Takako Kansai aus Tokio ist in Japan sehr beliebt (Bildquelle: Zaim)

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