4×2 Gründer im Porträt: Von der DDR-Backstube bis zum Legal-Tech-Start-up



Was haben ein Bio-Bäcker, der zu DDR-Zeiten entstand, ein Legal-Tech-Start-up aus Potsdam, ein Karrieremagazin für Frauen und eine Unternehmensnachfolge einer Edel-Pralinenmanufaktur gemeinsam? Gleich zwei Dinge: spannende Gründerstorys und die diesjährige Repräsentanten-Inhaberschaft von Deutschlands größter Gründermesse deGUT, die am 13. und 14. Oktober bereits zum 33. Mal stattfinden wird.

  • Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) finden am 13. und 14. Oktober in der ARENA Berlin statt. Erwartet werden 6.000 Teilnehmer, die sich rund um Existenzgründung und Unternehmertum informieren und beraten lassen, sowie 150 Aussteller und Berater. Ein kostenloses Seminar- und Workshopprogramm sowie ein Speeddating mit Business Angels runden das Programm ab. Hier gibt’s alle Informationen rund um .

Entschädigungen für Flugausfälle oder -verspätungen

Jeder hat es schon erlebt, jeden hat es schon einmal genervt: Der Flug fällt aus oder hat Verspätung. Termine oder Urlaubsziele werden zu spät oder gar nicht mehr erreicht. So auch die Erfahrung von Gründer Philipp Kadelbach – ausgerechnet als er mit seiner Verlobten einen Termin beim Pfarrer hat. Die Idee zum Online-Portal, das für Passagiere bei Verspätungen oder Ausfällen eines Flugs Entschädigungsansprüche prüft, war da für den promovierten Jurist und Rechtsanwalt nicht mehr weit: Schon bald gründete er gemeinsam mit Marek Janetzke .

Inzwischen hat das Legal-Tech-Start-up über 100 Millionen Euro an Entschädigungszahlungen für seine Kunden durchgesetzt, über 100 Mitarbeiter aus 18 Nationen sind in der Potsdamer Firmenzentrale beschäftigt. Eine schöne Gründerstory, über die die diesjährigen deGUT-Repräsentanten auch vor Ort im Oktober berichten werden.

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Dr. Philipp Kadelbach und Marek Janetzke sind Vorreiter am Legal-Tech-Markt (Bildrechte: Flightright)

Erfolgreiche Familiennachfolge im Bäckereihandwerk

Schon seine Eltern führten in der DDR eine Backstube – ganz ohne Zusatzstoffe – mit 10 Mitarbeitern. Diesen Bio-Trend verfolgte Frank Fahland auch nach der Wiedervereinigung mit seiner Frau Iwona weiter. Seit 2008 setzt sein Betrieb „“ erfolgreich auf eine komplette Bio-Produktion. Durchschnittlich zwei Tonnen Mehl werden pro Tag von Hand zu 2.000 Broten und 12.000 Brötchen verarbeitet. 14 Filialen und über 100 Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb zählt das Unternehmerpaar heute. Dabei für die Fahlands besonders wichtig: Die Integration von Geflüchteten, um Vorurteile abzubauen. Insgesamt sieben Geflüchtete unterstützen bereits sein Team.

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Iwona und Frank Fahland zeigen, wie eine Familiennachfolge im Handwerk gelingen kann (Bildrechte: Fahland)

Wiederaufbau eines Traditionsunternehmens

Im Radio erfuhr Benno Hübel davon, dass das schon 1880 gegründete Insolvenz angemeldet hat. Der Entschluss war schnell gefasst: Gemeinsam mit seiner Frau Melanie will er gegen andere Bewerber für die Nachfolge kämpfen. Mit Erfolg – schließlich schaffte er es, alle bestehenden Filialen inklusive Mitarbeiter zu übernehmen. Sie kombinierten erfahrenes Handwerk mit neuem Design und sprechen so heute neben der bisherigen Zielgruppe zusätzlich auch eine ganz neue, jüngere Zielgruppe an. Der Umsatz hat sich seit der Übernahme verdreifacht. Jüngst wurde eine Shop-in-Shop-Fläche im KaDeWe eröffnet – und das Weihnachtsgeschäft steht (sorry, aber schon bald) vor der Tür…

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Melanie und Benno Hübel haben Berlins ältesten Pralinenhersteller Sawade übernommen (Bildrechte: Sawade)

Zwei Gründerinnen – eine Vision: ein Frauen-Karriere-Portal

Im Job kennengelernt, ähnlich getickt.

Den Job gekündigt, Businessplan geschrieben.

Startkapital in die Hand genommen. Edition F gegründet.

Ganz so einfach verlief die Gründung von , Deutschlands erstem Frauen-Karriere-Portal vermutlich nicht. Dennoch zeigt diese Kurzform der Gründerstory, dass es manchmal „nur“ bzw. „vor allem“ eine gute Portion Mut benötigt, um sich einen Traum zu erfüllen.

Über eine halbe Millionen Besucher pro Monat und 22 Mitarbeiter zählt Edition F heute. Einnahmen erzielt die Plattform bewusst nicht über Werbebanner, sondern beispielsweise über eine Jobbörse oder Online-Seminare. Und an Ideen mangelt es nicht – wir sind gespannt, was in den nächsten Jahren von Edition F zu hören ist… und natürlich auf der deGUT, wo die beiden Gründerinnen mehr über ihre persönliche Gründerstory berichten werden.

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Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert sind die Gründerinnen von Edition F (Bildrechte: Edition F)

Mehr Gründerstorys & Termine

Mehr spannende Gründerstorys findet ihr hier – und jeden Freitag neu in unserem GründerDaily. Alle Informationen über die deGUT könnt ihr auf der noch einmal nachlesen. Deutschlands 10 wichtigsten Gründermessen findet ihr hier – und weitere aktuelle Termine in unserem Gründerkalender.

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