Am Ball geblieben: 5 Geschäftsideen, in die Fußballstars investierten



Dass im Profifußball viel Geld verdient wird, ist kein Geheimnis. Doch viele der kickenden Millionäre investieren ihr Geld nicht nur in schnelle Autos, sondern immer häufiger auch in Start-ups mit spannenden Geschäftsideen. Wir stellen euch fünf innovative Geschäftsmodelle vor, die Fußballstars von sich überzeugen konnten. Vom persönlichen Live-Ticker bis hin zu 3D-Fußballerfiguren ist für jeden Fußballfan etwas mit dabei.

Die meisten Profifußballer hängen spätestens mit Anfang 30 ihre Fußballschuhe an den Nagel. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung für die Zeit nach der Sportlerkarriere beschäftigen sich viele Fußballer mit Geschäftsmodellen, in die sie ihr Vermögen investieren können. Manche wagen auch selbst eine Gründung und versuchen sich als Unternehmer. Besonders häufig wählen sie dabei Geschäftsideen mit Bezug zum Thema Fußball – also Konzepte, mit denen sich die Kicker identifizieren können. Wir stellen euch fünf Start-ups vor, die Fußballer von sich begeistern konnten:

#1 Innovative Fußballdatenanalyse mit Packing

Auch nach dem Ende seiner aktiven Fußballerkarriere im Sommer 2016 beschäftigt sich Stefan Reinartz weiterhin täglich mit dem Thema Fußball. In Köln hat er zusammen mit seinem Partner Lukas Keppler das gegründet. Die Gründer verkaufen softwarebasierte Fußballspielanalysen an TV-Sender und Vereine auf Basis der sogenannten Packing-Methode. Da übliche statistische Daten, die im Rahmen eines Fußballspiels erhoben werden, meist nicht sehr aussagekräftig sind, hat Impect diese neue Methode der Datenerfassung entwickelt. Beim Packing wird gemessen, wie häufig möglichst viele Gegenspieler mit einem Paß überwunden werden, so dass Torchancen entstehen.

Bei der Europameisterschaft 2016 hatte Stefan Reinartz die Möglichkeit, sein Produkt live in der ARD zu präsentieren. Neben dem Fernsehsender konnte das Start-up auch bereits den DFB sowie die Bundesligavereine Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig als Kunden gewinnen. Für diese Zielgruppe soll die Software der Optimierung von Spielanalysen sowie von Strategie- und Trainingsplanung dienen.

Impect bietet TV-Sendern und Fußballvereinen softwarebasierte Spielanalysen an (Bildquelle: Impect.com/de)

#2 Das Facebook für Fans heißt Fanmiles

Im Jahr 2013 gründeten die Berliner Alan Sternberg und Fabian Schmidt das mit einem ehrgeizigen Ziel: ihr digitales Punkte-Sammelprogramm zum „Facebook für Fans“ zu machen. Angefangen hat Fanmiles mit einem klaren Fußball-Fokus. Für das Liken von Social-Media-Posts ihrer Fußball-Stars wurden Fans mit Prämien wie Trikots belohnt. Kein Wunder also, dass das Start-up neben dem zweimaligen Investor Philipp Lahm auch aktive Fußballer wie Mario Götze und Marco Reus als Partner gewinnen konnte.

Inzwischen ist aus Fanmiles ein Marken-übergreifendes Bonusprogramm geworden, das Unternehmen zur Kundenbindung einsetzen. Zu den bisherigen Partnern zählen Sport1, Intersport, ESL, Adidas, EA Games, die Bundesligavereine FC Schalke 04, Hertha BSC und Bayer 04 Leverkusen sowie der Kinobetreiber CineStar. Nach der einmaligen Anmeldung bei Fanmiles können Unternehmen die Nutzer für ihre Aktivitäten mit #fanmiles belohnen. Diese können dann in Prämien aus dem kompletten Partnernetzwerk eingelöst werden.

#3 3D-Avatare von Staramba

Die Berliner scheint ein regelrechter Magnet für ehemalige und aktive Fußballer zu sein. Neben Oliver Neuville, Marko Rehmer und Fredi Bobic, die im Beirat beratend tätig sind, haben außerdem Manuel Neuer, Niko Kovac, Hasan Salihamidzic und Tim Wiese in das Unternehmen investiert.

Das ursprüngliche Geschäft von Staramba bestand im Druck und Verkauf von 3D-Sportler- oder Musikerfiguren – darunter natürlich zahlreiche Fußballer. Aktuell wird dieses Geschäftsmodell um weitere Angebote im Bereich der 3D-Scan-Technologie erweitert. Neben der laut Staramba weltweit größten Datenbank mit 3D-Avataren, die ab August 2017 verfügbar sein wird, bereitet das Unternehmen derzeit das VR-Projekt Star Island vor. An diesem virtuellen Ort sollen Kunden die Möglichkeit haben, ihre Lieblingsstars zu treffen. Darüber hinaus bietet Staramba in Kürze seine 3D-Instagraphs an – mobile und leicht zu transportierende 3D-Body Scanner. Diese können bereits vorbestellt oder in Zukunft auch für Veranstaltungen gemietet werden. Nach dem Scan mit dem 3D-Instagraph können dann persönliche Avatar erstellt werden. Die Einsatzmöglichkeiten für diese Avatare sind laut Staramba nahezu grenzenlos: von Online-Shopping bis Gaming.

Im Video seht Ihr wie der 3D-Instagraph von Staramba funktioniert:

#4 Systemgastronomie für „Good Food“

Schon kurz nach seinem Karriereende gründete der ehemalige HSV-Spieler Marcell Jansen im Oktober 2015 – eine Restaurantkette, die gesundes Fast Food anbietet. Die erste Testfiliale wurde im Juni 2016 am Flughafen Köln-Bonn eröffnet. Das Schnellrestaurant bietet zuckerarme, laktose- und glutenfreie Speisen an getreu dem Motto: „Wir machen Fast Food zum Good Food“. Bei Ben Green können sich die Kunden ihr Essen in Schüsseln individuell zusammenstellen. Neben einer Auswahl von Pasta, Reis, Kartoffeln oder Salat entscheidet man sich für ein Topping, wie z.B. Pesto oder Himbeer-Vinaigrette und ggf. Extras wie Huhn, Lachs oder Schrimps.

Abgesehen von seiner Geschäftsführertätigkeit bei Ben Green hält Jansen zudem über seine MJ Verwaltungs GmbH weitere Beteiligungen, etwa am Fitnessbekleidungs-Startup Gymjunky oder der Sanitätshauskette Renovatio.

#5 Der persönliche Fußball-Live-Ticker

Gerade bei Champions League oder WM-Spielen erfreuen sich Fußball-Live-Ticker größter Beliebtheit. Diese sind jedoch alle recht ähnlich und werden ausschließlich von Medienprofis erstellt. Genau das möchte das Hamburger Start-up mit seiner App ändern. Egal ob Bundesliga, Bambini-Kick oder Kreisligaspiel – jeder Fußballfan soll seine Eindrücke zu den Spielen tickern können, die ihn wirklich interessieren.

Gegründet wurde das Unternehmen von dem ehemaligen ran-Moderator Lou Richter, Medienunternehmer Jörg Salomon, IT-Experte Daniel Helmbrecht sowie dem Journalist und Produzenten Nahuel Lopez. Die Hamburger möchten mit ihrem Geschäftsmodell von den beiden Trends Livtickern und Social Media profitieren. Durch das interaktive Tickern sollen Fußballspiele für die attraktive Zielgrupe der Fußballfans zu authentischen und emotionalen Erlebnissen werden. Dieses innovative Konzept hat bereits die beiden ehemaligen Nationalspieler und Fußballprofis Tim Borowski und Fabian Ernst überzeugt, die in das Start-up investiert haben.

Wie ticr funktioniert, erklärt euch Lou Richter in folgendem Video:

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