5 Sport-Start-ups, die euch helfen, den inneren Schweinehund zu besiegen



Wer nimmt sich nicht zum Anfang eines neuen Jahres vor, in den kommenden Monaten öfter mal die bequeme Couch zu verlassen, um mehr Sport zu treiben? Dass es nicht nur bei den guten Vorsätzen bleibt, darauf setzen die Geschäftsmodelle der Start-ups aus der Sport- und Fitnessbranche, die wir euch heute vorstellen. Wie in den meisten anderen Bereichen setzen auch Start-ups aus dieser Branche oft auf digitale Lösungen – und die reichen von Trainings-Apps für das Smartphone bis hin zu Social Networks für Sportbegeisterte. Aber auch ein Schuhanbieter ist dabei.

Egal ob Sportmuffel, Gelegenheitssportler oder Fitnessfanatiker – bei diesen innovativen Geschäftsideen von Start-ups aus der Sportbranche ist garantiert für jeden das Richtige dabei.

LOOX Fitness-App: Trainingspläne für jedermann

Seit 2014 bietet die LOOX Sports GmbH aus Berlin mit der über 300 Workout Pläne an, mit denen man seinem individuellen Trainingsziel wie Abnehmen, Muskelaufbau oder Körperstraffung spielend näherkommt. Und falls doch kein passender Trainingsplan dabei sein sollte, können sich die Nutzer einfach ihren eigenen Plan erstellen. Außerdem bietet die App die Möglichkeit, Trainingserfolge zu dokumentieren und Fortschritte schnell und einfach zu analysieren. In Videos mit ausführlicher Beschreibung werden die Workouts von Avataren durchgeführt.

Bereits über eine Million Trainierende verfolgen nach Unternehmensangaben ihre Trainingsziele mit LOOX. Um die Qualität der Fitnesspläne sicherzustellen, bezieht LOOX das Fitness-Know-how von über 100 Experten ein. Den Nutzern scheint es zu gefallen, den LOOX wurde u.a. vom Jugendmagazin Bravo oder dem Womens Health Magazin unter die besten Fitness-Apps gewählt.

LOOX FitnessApp
Individuell auf die Nutzer zugeschnittene Trainingspläne bietet die LOOX FitnessApp (Bildquelle: LOOX Sports GmbH)

Toplife.Zone: Wetten, dass…

Das größte Problem bei der Umsetzung von sportlichen Vorsätzen sind oft fehlende Motivation und Disziplin. Genau hier setzt die Ganzkörpertrainings-App der österreichischen Gründer von an. Der Nutzer meldet sich zu einem 30-tägigen Fitness-Programm an und erhält Übungen, die an sein Körpergewicht angepasst sind. Um die Kunden zu motivieren, am Ball zu bleiben, muss ein Wetteinsatz von 30 Euro investiert werden. Wer die Challenge übersteht, bekommt seinen Wetteinsatz zurück.

Schummeln funktioniert dabei übrigens nicht: Die Nutzer müssen die verschiedenen Sätze der täglichen Übungseinheiten bestätigen und dank eines speziellen Algorithmus werden die mitgestoppten Zeiten von Toplife.Zone überprüft. Der Trainingsplan von Toplife.Zone basiert auf dem sogenannten High Intensity Traininig (HIIT), also dem Prinzip von kurzen aber hochintensiven Trainingseinheiten, um so schnellstmöglich Fett zu verbrennen. Betrug vermeiden will das Start-up durch einen automatischen Algorithmus, durch den die App erkennt, ob Trainingseinheiten übersprungen werden. Über eine angeschlossene Community können sich die Teilnehmer regelmäßig austauschen und gegenseitig motivieren.

Offenbar kommt die Idee bei den Nutzern an, denn die App wurde alleine im Google Play-Store mehr als 500.000 mal heruntergeladen und wird mit 5 Sternen bewertet.

Freeletics: Apps und mehr vom Sport-App-Pionier

Freeletics ist so etwas wie der Pionier unter den Fitness-App-Anbietern und gleichzeitig ein herausragendes Beispiel für den Erfolg eines Start-up, weshalb wir Freeletics hier keinesfalls vergessen möchten. In knapp drei Jahren hat es das Start-up geschafft, aus der Idee der drei Gründer ein funktionierendes Geschäftsmodell zu bauen. Mehr als 13 Millionen Menschen weltweit trainieren inzwischen mit den Apps von Freeletics.

Die aus München basieren auf dem Prinzip des Functional Training, d.h., dass der gesamte Körper – meist in einem Bewegungsablauf – trainiert wird. Da die Trainingseinheiten sehr intensiv sind, können die Nutzer schnell sichtbare Erfolge erzielen. Angefangen hat die Freeletics GmbH mit einer kostenlosen App. Im Laufe des Jahres 2016 sind dann noch spezielle Apps für Lauftraining, Gerätetraining und Ernährung dazu gekommen sowie ein eigener Online-Shop für Sportbekleidung und -zubehör. Gewachsen ist außerdem eine eigene Freeletics Community, die sich gegenseitig motiviert und ihre Trainingsfortschritte teilt.

Die Freeletics App ermöglicht intensives Training für jeden
Die Freeletics App ermöglicht intensives Training für jeden (Bildquelle: Freeletics GmbH)

Groundkeeper: das Sportnetzwerk

Alleine mit einer App trainieren ist sicher nicht für jeden das Richtige. Vielen fehlt dann die soziale Interaktion, außerdem motiviert es sich in der Gruppe einfach bessern. Dieses Problem wollen die Kieler Gründer von mit ihrem Location-Based-Social-Network beseitigen.

Über ihre Plattform können sich Freizeitsportler via Smartphone mit Gleichgesinnten zum Sport an bestimmten Plätzen verabreden. Die Plattform ermöglicht spielerisch alle Sportflächen und Bewegungsräume, wie z.B. Straßen, Wege, Bolzplätze, Natur, öffentliche und Freiflächen gemeinschaftlich neu zu entdecken und damit gleichzeitig auch die lokale Sportinfrastruktur der Stadt zu erhalten. Je mehr Spieler die „Playing Movements“ nutzen, also Plätze anlegen, Aktivitäten anbieten oder beitreten, desto mehr profitieren alle davon – und der Spaß kommt dabei bestimmt auch nicht zu kurz!

groundkeeper
Mit Gleichgesinnten verabreden und die Sportmöglichkeiten der Stadt nutzen, das bietet Groundkeeper (Bildquelle: Groundkeeper.net)

Nobull: Die passenden Crossfit-Schuhe

Ebenfalls dem Crossfit- und Freeletics-Trend hat sich das verschrieben. Beim Crossfit trainiert der Sportler ausgewogen seine Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination mit dem Ziel, in allen Fitnessdisziplinen eine höhere Leistungsfähigkeit zu entwickeln und den eigenen Körper und die Gesundheit zu verbessern.

Dass der Crossfit-Athlet für seine Trainingseinheiten optimal ausgestattet ist, aber auch in der Freizeit als solcher erkannt wird, dafür will Nobull sorgen. Gegründet wurde das Start-up vor rund zwei Jahren vom Ex-Reebok-Manager Marcus Wilson und Michael Schaeffer. Aktuell bietet Nobull spezielle Crossfit-Schuhe an, die neben dem Training auch in der Freizeit getragen werden können und den Träger in der Szene der Crossfit-Sportler als solchen outen.

Inzwischen ist es Nobull bereits gelungen, zahlreiche Größen der Crossfit-Branche wie Jared Stevens, Brooke Ence oder Sam Dancer für das Produkt zu begeistern.

nobull
Mit den speziellen Crossfit-Schuhen von Nobull wird man in der Szene erkannt (Bildquelle: Nobullprojekt.com)

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