Die 9 spannendsten Erkenntnisse aus meiner Start-up-Zeit



Nach vielen Jahren als Berater bei Unternehmen aus den „Big Four“ sowie als Mitgründer einer Special Interest Community und eines Finanzportals ist es an der Zeit, die gesammelten Erfahrungen und das Know-how an junge Gründer weiterzugeben. Das ist auch der Grund, weshalb ich ab sofort als Redakteur bei Recitfga-bsl.info tätig bin, das Hobby damit zum Beruf mache und direkt zum Start meine „9 spannendsten Erkenntnisse aus meiner Start-up-Zeit“ mit euch teilen möchte.

„Herzlich Willkommen im Team von Recitfga-bsl.info“ – Ein Satz, den ich in den letzten Tagen oft und gerne persönlich gehört oder in E-Mails gelesen habe. Der mich zum einen stolz macht, weil auch ich jetzt zum erfolgreichen Team von Recitfga-bsl.info gehöre und mich den gesamten Tag mit Dingen beschäftigen darf, die mich seit Jahren interessieren. Der aber zum anderen auch eine große Veränderung in meinem Berufsleben mit sich bringt, das von regulatorischen Themen und der Sachlichkeit der internationalen Bankenlandschaft geprägt war. Aber wo nun viel mehr Dynamik und Innovation Einzug hält, gepaart mit jeder Menge interessanter und spannender Menschen. Große Veränderung gibt es für mich dabei nicht nur beim operativen doing, sondern auch bei der Kleiderordnung; weg vom strengen „Einheitsbrei“ in der Finanzbranche und hin zu einer etwas entspannteren Garderobe.

Aber nach rund 13 Jahren als Berater bei zwei Unternehmen der Big Four und 5 Jahren als Gründer, u.a. von einem Finanzportal sowie einer Special Interest Community im Bereich Schwangere und junge Mütter, ist es an der Zeit, die gesammelten Erfahrungen der letzten fast zwei Jahrzehnte an junge Gründer weiterzugeben. Deshalb werde ich zukünftig bei Recitfga-bsl.info die Redaktion für das täglich erscheinende GründerDaily leiten, daneben aber auch im Bereich Portal und Sonderpublikationen tätig sein.

Und ganz im Sinne der Idee hinter Recitfga-bsl.info, Antworten auf die Vielzahl an Fragen von Gründern bereitzustellen, nutze ich diesen Beitrag, um die aus meiner Retrospektive wichtigsten 9 Erkenntnisse aus meiner Zeit als Gründer und Co-Founder von Mamiweb.de für euch zusammenzufassen.

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„Herzlich Willkommen, Torsten“: Weg vom strengen „Einheitsbrei“ in der Finanzbranche und hin zu einer etwas entspannteren Garderobe.

#1 Jeder Gründer sollte sich klarmachen, ob seine persönlichen Lebensumstände zur Gründung passen

Der Fakt, dass meine Partnerin und ich ca. neun Monate vor der Gründung noch die eigenen vier Wände gekauft haben, passte nicht unbedingt zu unserem Anfangsgehalt als Gründer von monatlich rund 500 Euro. Im engen familiären Umfeld sollte jeder wissen, was durch die Gründung an Unsicherheit und hohem Arbeitsaufwand zukommt – ich hatte (und hab) hier zum Glück eine verständnisvolle Lebenspartnerin an meiner Seite.

#2 Work-Life-Balance verbessert sich nicht unbedingt

Wer der Meinung ist, durch den Weg in die Selbstständigkeit gehören lange Arbeitszeiten im Büro der Vergangenheit an, der wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn er stets im Dunkeln das Büro betritt und dieses auch erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder verlässt (wenn überhaupt). Gerade in den ersten Monaten des Aufbaus türmen sich die Aufgaben und verteilen sich auf viel zu wenigen Schultern. Das wird man als Gründer auch schnell an den Wochenenden spüren.

#3 Delegieren will gelernt sein

Wenn man zehn Leute eingestellt hat, u.a. auch, um die Investoren zufrieden zu stellen, sollte man als Gründer auch einen Teil seiner Aufgaben an diese Mitarbeiter abgeben. Die Praxis zeigt, wie schwer das aber ist. Als Ergebnis hat man schnell unzufriedene Mitarbeiter und überlastete Gründer.

#4 Von Anfang an Zeitfresser konsequent vermeiden

Bereits von Anfang an sollten alle Aufgaben so effizient wie möglich durchgeführt werden, um unnötige Zeitfresser direkt zu vermeiden. So macht es wenig Sinn, aus Kostengründen tagelang an einer Business- oder Finanzplanvorlage zu basteln, wenn man professionelle Lösungen, z.B. hier bei Recitfga-bsl.info, auch kostenfrei oder für vergleichsweise wenig Geld kaufen kann. Hier gilt es, die Opportunitätskosten im Blick zu behalten.

#5 Affiliate-Marketing ist nicht so einfach, wie es aussieht

Nicht umsonst sind Experten für gutes Affiliate-Marketing sehr gefragt. Denn die Freude über sehr erfolgreiche Lead-Kampagnen währt meist nur so lange, wie man noch nicht die Leadqualität geprüft hat. Und der nachträgliche Arbeitsaufwand zur Bereinigung (wenn das überhaupt noch geht) ist meist immens hoch. Die qualitativ hochwertigen Leads werden dann sehr schnell teuer. Hier sollte man den Tooleinsatz nicht scheuen.

#6 SEO ist eine Wissenschaft

Noch gefragter als Affiliate-Marketing-Experten sind SEO-Spezialisten, bei denen für echte Profis schnell Tagessätze jenseits der 1.000 Euro aufgerufen werden. Und wenn man selbst einmal 10.000 Keywords von Hand eingegeben und entsprechende Kampagnen händisch erstellt hat, kennt man sich zwar gut mit Eisprung und Schreikind aus, erkennt aber auch, dass eine Softwarelösung nicht die schlechteste Idee ist. Und landet dabei schnell wieder bei Punkt 4, „Zeitfresser konsequent zu vermeiden.“

#7 Gutes Personal ist selten und sollte mit großer Sorgfalt ausgewählt werden

Dem Satz: „Umgib dich nur mit Mitarbeitern, die besser sind als du“ ist nicht viel hinzuzufügen. Auch wenn das nicht immer hundertprozentig möglich ist, gilt doch im Kern die Aussage, der Mitarbeiterakquise und Mitarbeiterführung einen sehr hohen Stellenwert zuzuordnen. Insbesondere, da das Personal häufig einer der größten Kostenblöcke im Unternehmen ist. Und ein gutes Arbeitsklima sowie das ein oder andere coole Event halten die Mitarbeiter bei Laune.

#8 Investoren können sowohl Fluch wie auch Segen sein

Nach zwei Finanzspritzen durch Business-Angels, bei denen damals neben vielen Einzelinvestoren auch der Side-Fonds des Bussines-Angel-Netzwerkes bei uns eingestiegen ist, rate ich allen Gründern, diese Entscheidung äußerst sorgfältig abzuwägen.

Der klare Vorteil des bereits in der frühen Startphase vorhandenen Kapitals ist meist eine kräftige Unternehmensexpansion von Beginn an. Allerdings gibt man mit den Anteilen am Unternehmen auch jede Menge an Mitspracherecht ab, unser Gesellschaftervertrag war knappe 20 Seiten dick. Dazu kommen hohe Anforderungen an das Investorenreporting, was viel wertvolle operative Zeit in Anspruch nimmt. Zeit, die nicht für das operative Geschäft zur Verfügung steht. Gleichzeitig wollen plötzlich viele Personen im Unternehmen mitreden, was sich besonders bei möglichen Kooperationen, einer notwendigen Kapitalerhöhung oder auch einem Exit negativ auswirken kann.

Hier empfiehlt sich deshalb auch der Blick auf andere Finanzierungsmöglichkeiten, wie z.B. Förderdarlehen oder Existenzgründerkredite.

#9 Es war eine sehr gute Entscheidung und beruflich eine meiner spannendsten Zeiten

Trotz vieler Unwägbarkeiten, Risiken und einer deutlich erhöhten Arbeitsbelastung war es beruflich die bisher spannendste Zeit meines Lebens. Das Hobby wird zum Beruf, man tut fast nur Dinge, die einen ausfüllen und hat mit interessanten und spannenden Menschen zu tun. Was wünscht man sich von seinem Job noch mehr? Daher lautet meine Devise:

Just do it!

Vermutlich ließe sich die Liste nahezu unendlich fortschreiben, schließlich gewinnt man an jedem Tag an Erfahrung dazu. Aber dafür bin ich ja jetzt auch im Thema, damit ich euch ständig wichtige und interessante Informationen bereitstelle, quasi vom Gründer – Recitfga-bsl.

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