Kein Deal, aber trotzdem zufrieden: FOVEA über die Erfahrungen bei DHdL



Im Januar wurde das niedersächsische Start-up FOVEA auf Platz 4 von Deutschlands Top 50 Start-ups gekürt. Das bedeutet: Gründer Manfred Ide hat schon in mehreren Gründerwettbewerben verschiedene Jurys überzeugt. Gestern wollte er es vor laufender Kamera wissen: Deal or no Deal? Trotz Sätzen von Frank Thelen wie „Du bist für mich die Zukunft der Apps“ oder „das ist eine Traumlösung“ entschied sich keiner der Löwen für ein Investment. Doch der Gründer ist trotzdem zufrieden, wie er uns bei seinem Blick hinter die Kulissen verrät.

Recitfga-bsl.info: Hallo Manfred. Du hattest gestern mit FOVEA deinen großen Auftritt bei DHdL. Bitte stelle FOVEA doch kurz vor.

Manfred Ide von FOVEA: Die FOVEA GmbH entwickelt komplexe Apps für die fotooptische Vermessung von Volumen und Co. für die weltweite Holzlogistik. Wir können z.B. die Holzmengen für das benötigte Toilettenpapier per App ermitteln. Hört sich einfach an, aber man muss erstmal wissen, in welchen Produkten überall Holz verarbeitet ist, wie z.B. auch in der Zahnpaste.

Manfred Ide
Manfred Ide ist der Gründer von FOVEA – hier live bei DHdL (Foto: die pressetanten)

Recitfga-bsl.info: Was hast du dir von dem Auftritt bei DHdL konkret versprochen? Ging es ausschließlich um einen Deal oder hat man von Anfang an bereits die große Aufmerksamkeit im Hinterkopf?

Manfred Ide von FOVEA: Wir konnten davon ausgehen, dass die Löwen keine Kenntnisse bzw. Kontakte in der Globalen Forstwirtschaft oder holzverarbeitenden Industrie besitzen.

Somit war die Wahrscheinlichkeit für einen nützlichen Deal sehr gering und die Aufmerksamkeit bzw. Öffentlichkeitsarbeit stand im Fokus.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen den Bezug zur Urproduktion verloren haben. Dabei sind doch zum Beispiel fast alle Waldwege aus der Jagd- und Forstwirtschaft entstanden und werden durch diese unterhalten.

Recitfga-bsl.info: Trifft man die Löwen bereits im Vorfeld oder tatsächlich das erste Mal auf der Bühne?

Manfred Ide von FOVEA: Tatsächlich trifft man die Löwen nur zur Aufzeichnung.

Recitfga-bsl.info: Wie hast du die Investoren erlebt? Wenn du jedem genau eine Charaktereigenschaft zuordnen müsstest, welche wäre das?

Manfred Ide von FOVEA: Freundlich, aufmerksam, interessiert, gierig – ganz normale Menschen eben.

Recitfga-bsl.info: Für FOVEA gab es am Ende keinen Deal. Überwiegt am Tag danach die Enttäuschung oder eher die Freude über die große Aufmerksamkeit, die ihr mit dem Auftritt erreicht habt?

Manfred Ide von FOVEA: Weder noch, wir sind nicht davon ausgegangen, dass wir einen Deal bekommen. Somit sind wir nicht enttäuscht. Die hohe Aufmerksamkeit ist immer gut. Leider erfährt man nach dem Dreh nicht, welche Ausschnitte gesendet werden. Grundsätzlich war es aber eine sehr interessante bereichernde Erfahrung.

Recitfga-bsl.info: In der Sendung hat jeder Kandidat nur einen kurzen Auftritt. Wie lange wird denn tatsächlich für den später gezeigten Auftritt gedreht?

Manfred Ide von FOVEA: Es kommt darauf an, wie lange man mit den Löwen spricht.

Bei uns waren es ca. 50 Minuten. Darüber hinaus werden ca. 9 Kameras verwendet und im Vorfeld werden Interviews gedreht, so kommt eine Menge Material zusammen.

Recitfga-bsl.info: Wie läuft das während des Pitchs: Wird dieser unterbrochen, wenn etwas nicht passt? Oder wird er bis zum Ende abgedreht und bei Bedarf nochmal komplett neu aufgenommen? Wenn ja, wie oft musstet ihr ran?

Manfred Ide von FOVEA: Im Vorfeld werden mehrere kleine Aufnahmen und Interviews durchgeführt, dies hilft bei der Vorbereitung. Der Auftritt vor den Löwen läuft in der Regel in einem durch, nur bei technischen Problemen wird für wenige Sekunden unterbrochen. Man geht durch die Tür, legt sofort wie geübt los. Beendet wird der Auftritt durch die Löwen.

Recitfga-bsl.info: Wie groß ist der Unterschied zu einem Pitch, bei dem keine Fernsehkamera mitläuft und der dann vor Millionen von Zuschauern gezeigt wird? Denkt man da während des eigenen Auftritts daran?

Manfred Ide von FOVEA: Ich glaube, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Wir haben Spaß an der Arbeit und öffentliche Auftritte vor Kameras gehören dazu. Bei Aufzeichnungen sollte man sich nur im Vorfeld klar sein, das alles veröffentlicht werden kann.

Man muss versuchen, nicht an die Kameras und die Veröffentlichung zu denken. Mit ein wenig Übung kann man die Kameras ausblenden.

Recitfga-bsl.info: Wie bereitet man sich auf einen Pitch mit bis zu zwei Millionen Fernsehzuschauern vor? Ist die Präsentation eine andere, als bei einem „normalen“ Pitch? Und macht man sich eventuell auch Gedanken über sein Aussehen?

Manfred Ide von FOVEA: Ich glaube, jeder Unternehmer kennt sein Unternehmen. Somit ist man in der Regel sehr gut vorbereitet. Empfehlenswert ist es, sich öfter aufzuzeichnen und den Auftritt vor Kameras zu üben. Bei der Höhle der Löwen ist das größte Problem, die Kennzahlen im TV zu veröffentlichen. Hier sollte man sich sicher sein, welche Zahlen man wie wiedergibt bzw. wiedergeben möchte. Die wirtschaftlichen Kennzahlen werden bei jedem Pitch mehrfach abgefragt.

Recitfga-bsl.info: Wie viel Einfluss hattet ihr auf das Bühnenbild? Konntet ihr da mitreden oder wird man davon völlig überrascht?

Manfred Ide von FOVEA: Man reicht Vorschläge ein und stimmt diese mit den Bühnenbildnern ab. Somit hat man einen hohen Einfluss auf die Gestaltung des Bühnenbilds.

Manfred Ide
Das war FOVEAs Bühnenbild bei DHdL 2016 (Foto: die pressetanten)

Recitfga-bsl.info: Nach deinen jetzigen Erfahrungen: Würdest du es wieder machen?

Manfred Ide von FOVEA: Es war auf jeden Fall eine lohnenswerte Erfahrung. Ich werde versuchen, im nächsten Jahr mit einem interessanten Produkt wieder mit zu machen, also…

…ja, ich würde es wieder tun.

Recitfga-bsl.info: Wie geht es jetzt für FOVEA weiter? Was sind eure nächsten Pläne?

Manfred Ide von FOVEA: Wir sind weiterhin in der innovativen Forschung und Entwicklung tätig. Dadurch können wir für die Weiterentwicklung Kapital über Fördermittel generieren und so die Zukunft des Unternehmens mit neuen Produkten absichern. Die Pläne in der Forschung und Internationalisierung sollen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Das Gute ist, wenn man einen Baum fällt, wachsen mehrere Hundert nachhaltig nach, somit gibt es für uns immer was zu tun. Also nutzt mehr Holz aus der Heimat, das hilft der Welt und generiert uns mehr Umsatz.

Recitfga-bsl.info: Manfred, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin.

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