Infografik Förderprodukte: Das hat die KfW zu bieten



Die Förderbank KfW bietet Existenzgründern Förderkredite zu günstigen Konditionen – selbst wenn es an den notwendigen Sicherheiten mangelt. Neben den ERP-Gründerkrediten bzw. dem ERP-Kapital zur Gründung stellt die KfW innovativen Start-ups mit riskantem Geschäftsmodell auch Beteiligungskapital zur Verfügung. Unsere Infografik gibt Gründern und Selbstständigen einen schnellen Überblick über die Fördermöglichkeiten durch die KfW.

Je nach Art der Geschäftsidee stehen zu Beginn der Existenzgründung notwendige Ausgaben für Betriebsmittel oder gar umfangreichere Investitionen an.  Fehlt es an ausreichend Eigenkapital, springen Banken mit einem Kredit ein und unterstützen Gründer finanziell. Insbesondere die KfW bietet günstige Kredite und unterstützt auch Existenzgründer und Selbstständige mit geringen Sicherheiten.

Exemplarisch haben wir vor kurzem 5 Geschäftsideen vorgestellt, die von der KfW gefördert wurden und außerdem in einem Interview mit einem Gitarrenbauer aus Berlin u.a. darüber gesprochen, wie der dank eines Förderkredits der KfW erfolgreich in die Selbstständigkeit starten konnte.

Unsere Infografik stellt die wesentlichen Produkte für Existenzgründer und Start-ups vor, die die KfW zu bieten hat:

Förderprodukte der KfW
Förderprodukte der KfW: Attraktive Angebote für klassische Gründer, aber auch für Start-ups

Die Produkte der KfW in einem kurzen Überblick

Die KfW Bank bietet klassischen Existenzgründern, wie beispielsweise Handwerkern, Gastronomen oder Einzelhändlern, drei unterschiedliche Förderkredite an, die sich u.a. in Bezug auf die Laufzeit, die Höhe der Zinsen und die maximale Kreditsumme unterscheiden und demnach Gründer mit unterschiedlichen Bedürfnissen ansprechen.

Der ERP-Gründerkredit „Startgeld“ richtet sich an Unternehmen, die jünger als 5 Jahre sind und die maximal 100.000 Euro benötigen. Die Laufzeit des Kredits beträgt 5 oder 10 Jahre ab einem effektiven Jahres-Zinssatz von rund 2 %. Das Besondere am Kredit: Es ist kein Eigenkapitalanteil des Gründers notwendig. Außerdem wird die Hausbank zu 80 % von der Haftung freigestellt. Für klassische Einzelgründungen, wie beispielsweise von Freiberuflern, ist der ERP-Gründerkredit „Startgeld“ besonders geeignet.

Mit dem ERP-Kapital für Gründung werden Unternehmen jünger 3 Jahre mit maximal 0,5 Mio. Euro finanziert.

Durch eine 100 % Haftungsfreistellung der Hausbank wird der Zugang zum Kredit deutlich erleichtert. Allerdings sind mindestens 10 % an eigenen Mitteln zum Erhalt des Kredits notwendig.

Der ERP-Gründerkredit „Universell“ hält, was sein Name verspricht: Er richtet sich an alle Arten von Gründer, die ihre Geschäftstätigkeit vor maximal 5 Jahren aufgenommen haben und auf der Suche nach einer Finanzierung sind. Ab 1 % effektivem Jahreszins und einer 50 %-Haftungsfreistellung der Hausbank eignet sich das Darlehen zur Finanzierung nahezu aller Vorhaben in vollem Umfang. Dabei ist der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fixiert, was die Planungssicherheit des Gründers erhöht.

Der Weg zum Gründerkredit

Um einen Förderkredit zu erhalten, geht der Weg nicht direkt über die KfW sondern über die eigene Hausbank. Sprich dazu mit deinem Bankberater und gib an, dass du gerne eine KfW-Förderung in Anspruch nehmen möchtest. Dein Bankberater prüft daraufhin dein Anliegen und reicht einen Antrag bei der KfW Förderbank ein.

Die KfW bietet noch mehr: Wagniskapital für Start-ups

Für innovative, aber gleichsam riskantere Geschäftsideen von Start-ups eignen sich die klassischen Gründerkredite der KfW Bank nicht, da das Ausfallrisiko einfach zu hoch ist. Stattdessen sollten Gründer in der Frühphase Kontakt mit dem High-Tech Gründerfonds aufnehmen, der in der ersten Finanzierungsrunde 600.000 Euro Wagniskapital für 15 % der Geschäftsanteile zur Verfügung stellt.

Start-ups auf der Suche nach einer Wachstumsfinanzierung in Höhe von insgesamt bis zu 10 Mio. Euro sollten sich hingegen an das Management des neu aufgelegten Coparion Fonds wenden. Dort werden in der ersten Finanzierungsrunde im Rahmen eines Co-Investments zwischen 0,5 und 3 Mio. Euro in Start-ups investiert. Hinter beiden Fonds steht unter anderen Kapitalgebern auch die KfW Förderbank.

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