Besser als Zalando: maßgeschneiderte Schuhe dank Industrie 4.0!



3D-Drucker sind en vogue, auch der sogenannte Foot Scanner taucht verstärkt in den Medien auf. Ob Adidas mit dem Laufschuh Futurecraft 3D oder der Schuhhersteller Galahad Clark, der ab 2017 Füße im Laden vermessen und mit einem 3D Drucker Schuhe herstellen möchte – der Schuhmarkt möchte die Digitalisierung nicht verschlafen. Laut Statista werden jährlich Schuhe im Wert von 11 Milliarden Euro in Deutschland verkauft. Grund genug, für Start-ups diesen Markt genauer unter die Lupe zu nehmen. Und dabei geht noch mehr als „nur“, wie Zalando, Schuhe zu verschicken, wie Timo Marks von Die Schuhleister berichtet.

 

Recitfga-bsl.info: Hallo Herr Marks stellen Sie uns doch bitte Ihre Geschäftsidee vor.

Timo Marks von Die Schuhleister: Die Schuhleister lassen das alte Handwerk der kundenindividuell hergestellten Schuhe mit den Methoden des 21. Jahrhunderts wie der optischen Fußvermessung und dem 3D Druck der Leisten und Einlagen wieder neu aufblühen: Moderne, hochqualitative Maßschuhe, die nach einmaliger Vermessung passen und jederzeit durch den Kunden nachbestellt werden können.

Die beiden Gründer von Schuh-Leister wollen den Schuhmarkt mithilfe der Technologien des 21. Jahrhunderts wie dem 3D-Druck revolutionieren. (Quelle: Schuh-Leiste)
Die beiden Gründer von Die Schuhleister wollen den Schuhmarkt mithilfe der Technologien des 21. Jahrhunderts wie dem 3D-Druck revolutionieren. (Quelle: Die Schuhleister)

Recitfga-bsl.info: Wer sind Ihre Kunden?

Timo Marks von Die Schuhleister: Die Schuhleister sind ein B2B-Service, welcher Geschäftskunden dabei unterstützt, ihre Kunden beziehungsweise Mitarbeiter zufriedenzustellen. Unter anderem sind Designer, Künstler, aber auch Fluggesellschaften, Banken und Versicherungen unsere Zielgruppe. Diese bieten ihren Kunden oder Mitarbeitern einen optisch individuellen oder passgenau personalisierten Schuh, wobei die Mitarbeiter häufig selbst bezahlen oder eine Subvention durch das Unternehmen beziehungsweise Krankenkassen erhalten.

Recitfga-bsl.info: Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Timo Marks von Die Schuhleister:

Auf Geschäftsreisen in China wollte ich einen maßgeschneiderten Schuh bestellen, welcher zwar günstiger als bei einem Schuhmachermeister in Deutschland war, aber nach sechs Vermessungsterminen noch nicht passte. Dies brachte mich auf die Idee, dass dieser Prozess wesentlich effektiver mithilfe der Technik des 21. Jahrhunderts, Wissenschafts-Know-how und einer gewissen Affinität zu Prozessen als Produkt anzubieten sei.

Ein BWL-Studium und die Leitung eines dreijährigen europäischen Forschungsprojektes zum Thema „betriebliches Gesundheitsmanagement“ brachten das Know-how. Das Forschungsprojekt zeigte mir, dass die Unternehmen viele unterschiedliche Gesundheitsmaßnahmen aktionistisch etablieren, aber zum Thema gesunde Schuhe – insbesondere im administrativen Bereich – noch keine Lösungen vorhanden sind.

Recitfga-bsl.info: Worin besteht das Alleinstellungsmerkmal von Die Schuhleister?

Timo Marks von Die Schuhleister: Bei uns werden die Erfahrung in der Entwicklung mit dem Bau von Schuhen, Fußvermessungs- und orthopädische Technik in einem Geschäftsmodell mit der Leidenschaft kombiniert, Schuhe zu tragen. Wir wissen um die Genauigkeit unserer Daten und unserer Prozesse und zurzeit bauen wir bewusst nur aus unseren Daten Schuhe. Die Daten- und Prozessgenauigkeit sowie die Nutzung dieser Technik zur Entwicklung von Geschäftsmodellen ist unsere Stärke.

Recitfga-bsl.info: Wer arbeitet eigentlich bei Ihnen im Unternehmen: Schuster oder Programmierer?

Timo Marks von Die Schuhleister: Wir haben ein Team, welches ich gern unsere Bastler oder technische Lösungsentwickler nenne. Ein Team, das weiß, wie Schuhe, Leisten, Einlagen und alles weitere gebaut werden, aber auch insbesondere die Füße versteht. Zusätzlich haben wir selbstverständlich noch weitere Mitarbeiter, aber wir haben keine Programmierer und planen dies im Moment auch nicht.

Das Team soll dabei weiter wachsen: Wer also Lust hat, bei uns mitzumachen und den Schuhmarkt revolutionieren möchte, kann sich gern bei uns melden!

Recitfga-bsl.info: Maßschuhe sowie Gesundheitsschuhe sind aufgrund des aufwendigen Produktionsprozesses und durch die hochwertigen Materialen besonders kostspielig. Wird hiermit nicht nur eine spezielle Kundengruppe befriedigt?

Timo Marks von Die Schuhleister: Es stimmt, da man bei maßgeschneiderten Schuhen immer zuerst an die Schuhe der Banker beziehungsweise Rechtsanwälte dieser Welt – oder an Gesundheitsschuhe– denkt. Durch unsere Individualität und die Produktionsmenge „1“ haben sich in den letzten Monaten aber schon viele andere spannende Geschäftskundenprojekte ergeben – beispielsweise Kollektionen für Einzelhändler oder Unternehmen, individuelle Konfektionsschuhe für Kinder, exklusive Schuhe, für die Künstler Leder gestalten oder vegane Schuhe. Hier geht sogar noch mehr, glaube ich.

Nicht nur für Banker ein Liebling: Der maßgeschneiderte Schuh. (Quelle: die-Schuhleister)
Nicht nur für Banker ein Liebling: Der maßgeschneiderte Schuh. (Quelle: die-Schuhleister)

Recitfga-bsl.info: Wie möchten Sie den Massenmarkt erreichen?

Timo Marks von Die Schuhleister: Unsere Mission ist 100% Ihr Stil und 100% Ihr Fuß. Somit müssen wir um 100% Ihr Fuß noch mehr im Massenmarkt anbieten zu können die Technik der Vermessung skalieren. Wir arbeiten schon sehr eng mit einem der renommiertesten Scanner-Hersteller zusammen, aber wir testen auch immer wieder Smartphone-Lösungen. Es gilt, die Prozessgenauigkeit und Automatisierung und damit einen Industrie 4.0 Ansatz voranzubringen.

Recitfga-bsl.info: Von der ursprünglichen Geschäftsidee bis zur eigentlichen Existenzgründung hat es vier Jahre gedauert. Woran lag es?

Timo Marks von Die Schuhleister: Bis zur finalen Unternehmensgründung der GmbH & Co. KG hat es vier Jahre gedauert. Wir haben aber keine Zeit verloren! Diese Zeit war wichtig und kommt uns nun zugute. Es ist Gold wert, dass das Gründerteam sowie die externen Partner und alle anderen heute sehr gut zusammenarbeiten können.

Es ist richtig, dass wir in den letzten Jahren persönlich kein Geld verdient haben, aber es ist keiner abgesprungen, obwohl es keine Entlohnung gab. Natürlich, war es nicht einfach den Schalter von „Hobby“ zu Unternehmer umzulegen, aber dies klappt mittlerweile sehr gut.

Übrigens werde ich auch nicht, wie beispielsweise Steve Jobs, in meine Memoiren schreiben können, dass ich das Studium für die Selbstständigkeit abgebrochen habe.

Die Mission des Start-ups ist eindeutig: Die individuelle Anpassung an den Fuß und den Stil des Käufers stehen klar im Vordergrund. (Quelle: Die-Schuhleister)
Die Mission des Start-ups ist eindeutig: Die individuelle Anpassung an den Fuß und den Stil des Käufers stehen klar im Vordergrund. (Quelle: Die-Schuhleister)

Recitfga-bsl.info: Was waren bisher die größten Hürden bei der Gründung?

Timo Marks von Die Schuhleister: Einen passenden Investor zu finden war auf jeden Fall eine Herausforderung. Wir haben sehr viele Gespräche geführt und waren verwundert, welche Anforderungen und Forderungen gestellt werden. Es ist definitiv nicht so leicht, wie es teilweise dargestellt wird. Wir sind zufrieden, dass wir einen Partner haben, der uns einerseits bei unseren Wachstumsplänen finanziell unterstützt und andererseits nicht aus den Gründern wieder Angestellte gemacht hat, weil diese auf einmal Minderheitsgesellschafter sind.

Folgende Hürden werden außerdem immer wieder auftreten:

  • Immer wieder am Team und an sich selbst arbeiten.
  • Sich immer wieder an die Werte, Vision und Strategie erinnern.
  • Über seinen Schatten springen wie bei der Kaltakquise beispielsweise.

Eigentlich macht aber so gut wie jede Hürde Spaß – insbesondere, wenn sie gemeistert wurde und man wieder dazu gelernt hat.

Recitfga-bsl.info: Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für Die Schuhleister aus?

Timo Marks von Die Schuhleister: Unsere Motivation ist es, ein neuer Mittelstand zu werden. Wir wollen uns hier in den beschriebenen Nischen als Geschäftspartner etablieren und diese sowie auch andere Nischen weiter ausbauen. Schon heute erleben wir sehr positive Resonanz. Übrigens auch aus dem Ausland. Es wird schon durch Geschäftspartner mit unserer Unterstützung im Ausland vermessen.

Hierzu gehört, natürlich zusätzlich zum organischen Wachstum M&A-Möglichkeiten zu betrachten. Wir haben schon eine kleine strategische Übernahme zur Erweiterung unserer Wertschöpfungskette durchgeführt.

Recitfga-bsl.info: Wir wünschen weiterhin viel Erfolg – vielen Dank für das Gespräch!

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