Snack aus der WG-Küche: Wenn der Business Angel das Start-up anruft



Man ist bei der Arbeit, hat alle Hände voll zu tun und plötzlich klafft ein tiefes Loch im Magen. Sich ungesundes, fettiges Essen in den Rachen zu schieben ist keine Lösung, dachten sich Jan-Frieder Damm und Jakob Repp und entwickelten kurzerhand in der WG-Küche den flüssigen Snack für zwischendurch: Track. Die gesunde Mischung besteht aus Kohlenhydraten, Proteinen sowie Fetten und soll den Konsumenten mit ausreichend Energie versorgen – der Business Angel rief da von ganz alleine an.

Recitfga-bsl.info: Hallo Jan-Frieder, ihr beansprucht mit Track den ersten flüssigen Snack geschaffen zu haben. Wie genau können wir uns das vorstellen?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Die meisten Snacks, die heute konsumiert werden, sind entweder unpraktisch oder ungesund. Mit Track haben wir einen Snack entwickelt, der alles liefert, was der hungrige Körper braucht, und das in flüssiger Form. Die Proteine, langsam wirkende Kohlenhydrate, ungesättigte Fette und Mikronährstoffe kommen dabei nur aus Bio-zertifizierten, pflanzlichen Zutaten.

Ein Track ist nebenbei schnell getrunken, macht bis zu drei Stunden satt und man hat sich dabei auch noch gesund ernährt. Besser als flüssig kann man nicht snacken. Außerdem bleibt eine Hand frei für die wirklich wichtigen Dinge. Damit ist der liquid snack genau richtig für alle, die alle Hände voll zu tun haben.

Gesunder Track statt Dickmacher. (Quelle: Daizu GmbH)
Gesunder Track statt Dickmacher. (Quelle: Daizu GmbH)

Recitfga-bsl.info: Wie kamt ihr auf diese Idee und wer gehört zum Gründerteam?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Wir selbst sind das beste Beispiel: Im Job hat man wenig Zeit sich bewusst zu ernähren und viel zu oft bereut man bei fettigen oder sehr zuckerhaltigen Snacks zugegriffen zu haben. Einfach, weil es eben schnell und unkompliziert ist. Es fehlt oft die Möglichkeit, sich einen gesunden Snack zuzubereiten oder ihn zu kaufen.

Wir haben eine Zeit lang als Ansteher gearbeitet und dabei dieses Problem am eigenen Leib erfahren, und davon motiviert neben dem Studium in unserer WG-Küche den ersten Prototypen für den gesunden, flüssigen Snack entwickelt. Das Gründungsteam aus dieser Zeit besteht aus Jakob und mir. Sehr schnell kam dann aber auch der Business Angel Christophe Maire mit an Bord.

Die beiden Gründer haben den ersten Prototypen in der WG-Küche entwickelt. (Quelle: Daizu GmbH)
Die beiden Gründer haben den ersten Prototypen in der WG-Küche entwickelt. (Quelle: Daizu GmbH)

Recitfga-bsl.info: Essen steht in den meisten Kulturkreisen für Geselligkeit und der aktuelle Trend geht eigentlich weg vom Fast Food hin in Richtung bewusste Ernährung. Schlagt ihr mit Track nicht eigentlich genau die andere Richtung ein?

Jan-Frieder Damm von Daizu:

Wir sind große Freunde guten Essens. Was wir ersetzen wollen, ist nicht das gemütliche Mittagessen mit Kollegen, sondern den nachmittags lustlos zwischen die Zähne geschobenen Schokoriegel.

Eigentlich erweitern wir den aktuellen Trend sogar, denn wir erfüllen den Wunsch nach einer gesunden und gleichzeitig funktionalen Ernährung. Zum Trend des modernen Lifestyles gehört ja auch die Flexibilität und genau das bieten wir mit Track: gesunde und bewusste Ernährung verbunden mit einem mobilen und aktiven Lifestyle. Wir gehen also nicht in eine andere Richtung, sondern gehen den Weg bewusster Ernährung konsequent noch einen Schritt weiter.

Recitfga-bsl.info: Wer genau ist die Zielgruppe für euer Produkt?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Unsere Zielgruppe sind all jene Menschen, die hohe Ansprüche an ihre Ernährung haben aber trotzdem nicht auf den aktiven und flexiblen Lebensstil verzichten möchten. Unsere Konsumenten streben nach dem Besten aus allen Bereichen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig es bei hoher Arbeitsbelastung ist, den Körper on track zu halten.

Recitfga-bsl.info: Bio-Bananen aus Ecuador, faire Baobab-Früchte aus Senegal und weitere hochwertige Zutaten sind in Track enthalten. Außerdem setzt ihr auf nachhaltige Verpackungen, das Marketing läuft auch schon heiß bei euch. Eine Mahlzeit kostet 2,99 Euro – welche Schritte stehen an, um langfristig profitabel zu sein?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Track ein innovatives, großartiges Tool im Bereich Ernährung und Lifestyle zu bieten. Deswegen ist unser Rezept für Profitabilität sehr einfach: verkaufen, verkaufen, verkaufen!

Auch auf die Zutaten und ihre Herkunft wird bei Track besonders viel Wert gelegt. (Quelle: Daizu GmbH)
Auch auf die Zutaten und ihre Herkunft wird bei Track viel Wert gelegt. (Quelle: Daizu GmbH)

Recitfga-bsl.info: Welche Vertriebswege stehen derzeit im Fokus und was funktioniert im Marketing besonders gut?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Momentan vertreiben wir Track online – das ist heutzutage einfach ein Must-have. Wichtig sind für uns auch die Berliner Büros. Mit ausgewählten Büros kooperieren wir bereits, denn hier wird unser Produkt täglich gebraucht. Gerade in Start-up-Unternehmen oder in Agenturen ist die Arbeitsbelastung oft groß und die Zeit für eine gesunde Snack-Pause fehlt. Aber auch der Bio-Fachhandel wird für uns in naher Zukunft bedeutend sein.

Was das Marketing angeht, ist es für uns wichtig die Menschen dort anzusprechen, wo sie im Alltag erreichbar sind. Das bedeutet für uns, dass eine Online-Präsenz enorm wichtig ist, deswegen arbeiten wir gerade mit Hochdruck an einer neuen Website. Spannend sind für uns aber auch Veranstaltungen, weil wir die Menschen dort direkt ansprechen – und das Produkt erklären können.

Recitfga-bsl.info: Bereits seit 2015 arbeitet ihr mit einem Business Angel. Wie habt ihr diesen gefunden?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Wir hatten großes Glück: nicht wir haben ihn gefunden, er hat uns eines Tages einfach angerufen, weil er von einem Freund gehört hatte, woran wir arbeiten.

Schnell wurde uns klar, dass wir mit ihm nicht nur einen Financier, sondern einen Visionär als Unterstützer und Ratgeber gewonnen haben. Das hat unserer Arbeit einen unglaublichen Schub gegeben.

Recitfga-bsl.info: …und welche Unterstützung erfahrt ihr neben den finanziellen Mitteln?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Er unterstützt uns in mehreren Bereichen. Am wichtigsten aber ist für uns, die langfristige Strategie mit Christophe abzugleichen. Unsere regelmäßigen Gespräche mit ihm sind enorm fruchtbar. Wir tauschen uns aus über den aktuellen Stand, über unsere Visionen und die Erfahrungen. Dabei profitieren wir von einer externen Perspektive und seinem Know-how, was den Aufbau eines Start-ups angeht. Außerdem eröffnet Christophe uns ein spannendes Netzwerk, worüber wir mit den verschiedensten, interessanten Menschen in Kontakt kommen.

Recitfga-bsl.info: Als Food-Start-up hat man noch einmal ganz andere Hürden zu überwinden: Hygienevorschriften, Haltbarkeit der Produkte etc. Welchen Tipp habt ihr für andere Gründer dieser Branche?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Wir haben festgestellt, dass die Produktentwicklung in einigen Bereichen komplexer ist als vorher angenommen. Der Prozess der Haltbarmachung ist nicht zu unterschätzen. Hier sollten sich Gründer frühzeitig Gedanken machen und Zeit einplanen. Wichtig ist außerdem, viele Industrie-Partnerschaften zu schließen.

Ruhig die Unternehmen proaktiv anrufen, auch wenn man am Anfang noch wenig Wissen hat. Jedes Gespräch bringt einen weiter und im zehnten Telefonat kann man über so manches schon fundierter sprechen.

Recitfga-bsl.info: Bislang gibt es Track in einer Sorte. Was plant ihr in den kommenden zwölf Monaten?

Jan-Frieder Damm von Daizu: Erst einmal muss das Konzept von Track bei den Konsumenten richtig angekommen sein. Wir arbeiten aber bereits an einer zweiten Variante, die bereits als Prototyp abgefüllt wurde. Bei dieser Variante wird man Kakao und Haselnuss herausschmecken. In den nächsten 12 Monaten wollen wir auch noch eine dritte, erfrischend-säuerliche Variante herausbringen. So hoffen wir, jedem Geschmack etwas bieten zu können.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg beim weiteren Verkauf des gesunden Snacks!

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