Everything is possible: so bringst du dein Start-up in die USA



Schon seit 2011 können deutsche Start-ups mit dem German Accelerator ihre Geschäftsideen auf der anderen Seite des Atlantiks weiterentwickeln – und bis zum 21. August läuft die aktuelle Bewerbungsphase. New York, Boston oder das Silicon Valley sind dabei nicht nur coole Städte, in denen man auf spannende Gründerpersönlichkeiten treffen kann. Dort werden Gründer für einen neuen Markt und internationales Wachstum fit gemacht: Wie das Beispiel von Movilizer zeigt – sehr erfolgreich.

Als die Gründer von Movilizer – damals Movilitas – vor über zehn Jahren die Beratung im StarterCenter der IHK Rhein-Neckar aufsuchten, hätten sie wohl nicht geglaubt, dass sie Jahre später von einer Tochter des milliardenschweren U.S.-Konzerns Honeywell übernommen werden. Informatiker Jörg Bernauer, Betriebswirt Oliver Lesche und Medienwissenschaftler Alberto Zamora gründeten damals in Mannheim ihre cloudbasierte Softwarelösungen für mobile Endgeräte. Heute hat das Unternehmen über 100 Mitarbeiter, die auf fünf Kontinenten über 200 Kunden betreuen. Den internationalen Zugang erhielt das Start-up dank des German Accelerators, wie CEO Alberto Zamora erklärt:

It was clear for us that we had to be in the U.S. market – the market size is double of Europe!

German Accelerator 2016
Der German Accelerator will Start-ups den globalen Markt zugänglicher machen. (Foto: Screenshot germanaccelerator.com)

Besonders profitiert habe von der sehr tief gehenden Zusammenarbeit mit den Mentoren, auch wenn es teilweise völlig konträre Meinungen gab. Genau das habe ihn und Movilizer letztlich weitergebracht:

They tried to understand us as a company. The advice they gave us was amazing.

Der German Acccelerator hat Movilizer mit zu dem geformt, was es heute ist: eine Plattform, die Geschäftsprozesse ohne viel Programmieraufwand miteinander verbindet. So können über mobile Endgeräte Informationen in eine Cloud übertragen und für andere Schnittstellen zugänglich gemacht werden. Folgendes Video gibt einen kleinen Einblick in die Welt von Movilizer:

Alberto Zamora kann allen deutschen Start-ups die Teilnahme am German Accelerator nur empfehlen:

Everything is possible, and that’s one of the things we don’t learn in Germany.

Die Denkweise, dass etwas nicht möglich ist, finde allein im Kopf statt, so der Unternehmer. Und genau dabei könne der German Accelerator helfen. Aktuell läuft die neue Ausschreibung, bei der sich Tech Start-ups noch können.

Starte mit deiner internationalen Erfolgsgeschichte

Der German Accelerator wird unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Für die Teilnehmer lohnt es sich nicht zuletzt wegen dieser fünf Dinge:

  1. Eine Überprüfung des Businessplans mit Blick auf die Eignung für den U.S.-Markt / Internationalisierung
  2. Zugang zu technologischen bzw. finanziellen Ressourcen
  3. Kontakte zu potenziellen Kunden und Know-how-Trägern
  4. Individuelles Mentoring von erfahrenen Coaches, Unternehmern und Investoren
  5. Kostenfreie Bereitstellung von Büroräumen

Stefanie Schmitz, Network Manager beim German Accelerator, dazu:

Die ausgewählten Start-ups können auf das geballte Wissen von amerikanischen Serial Entrepreneurs, Industrieexperten und Kapitalgebern aus dem Netzwerk des German Accelerator | Tech Programm zurückgreifen. Insbesondere die dem jeweiligen Start-up speziell zugeordneten „Lead Mentoren“ geben basierend auf den Zielen der Start-ups individuelle und zielgerichtete Hilfestellungen, um sich exakt auf die Bedürfnisse und Besonderheiten des U.S.-Marktes anzupassen. 

In zwei Hauptbereichen können sich Start-ups für den German Accelerator bewerben:

  • Im geht es entweder nach Palo Alto/San Francisco oder New York City.
  • Im werden Start-ups in Cambridge/Boston gefördert.

Aktuell nimmt der German Accelerator wieder Bewerbungen für den Bereich Tech an. Gesucht werden Start-ups aus der Digitalwirtschaft und der High-Tech-Branche. Kriterien für die Auswahl sind die bereits vollzogene Gründung als Kapitalgesellschaft in Deutschland, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Auch erste Umsätze oder Finanzierungsabschlüsse im deutschen bzw. europäischen Markt sollten nachweisbar sein. Außerdem ist ein Businessplan wichtig, der Wachstumsperspektiven im internationalen Raum aufzeigt. Stefanie Schmitz erklärt, wer gute Chancen hat, ausgewählt zu werden:

Wir suchen reifere Start-ups, die den U.S.-Markt strategisch angehen wollen. Für unseren Standort in NYC suchen wir beispielsweise Start-ups aus den Bereichen FinTech, FashionTech, CleanTech. An unseren Standorten an der Westküste hingegen Enterprise Software, Semiconductor, Mobile, IoT oder Hardware. 

Wer Interesse hat, der kann sich noch bis zum 21. August , Stefanie Schmitz rät:

Eure Bewerbung sollte informativ sein: Formuliert eure Ziele in der Bewerbung klar und beschreibt, warum eine Teilnahme am German Accelerator | Tech Programm von Vorteil sein könnte und wieso die Markterschließung USA für die euer Unternehmen Sinn macht.

German Accelerator Tech 2016
Alle Informationen zum German Accelerator Tech 2016 auf einen Blick (Foto: German Accelerator)

Recitfga-bsl.info drückt euch die Daumen für eure Bewerbung und ist gespannt, welche Start-ups es in dieser Runde in den German Accelerator schaffen!

Mehr über den German Accelerator erfahren

www.eurobud.com.ua/metallocherepitsa-valensiya-kitaj/

www.aboutviagra.info

www.karter-kiev.net