5 Gründerpersönlichkeiten und Innovatoren, von denen Sie lernen können



Neben einer guten Geschäftsidee spielt die Gründerpersönlichkeit eine entscheidende Rolle für den Erfolg einer Unternehmung. Manchmal ist sogar nicht die Idee, sondern der Gründer selbst der entscheidende Faktor. Fünf Gründergeschichten, die diese Theorie belegen, stellen wir vor.

Gute Ideen bekommt man nicht immer per Zufall. Nicht jedem fällt wie Newton ein Apfel auf den Kopf und dazu gleichzeitig auch die mathematische Formel zur Schwerkraft ein. Nicht jeder träumt ein Liedchen, notiert die Noten, spielt das Ganze mit seiner Band ein und erschafft wie Paul McCartney mit „Yesterday” ganz nebenbei den meist gecoverten Popsong aller Zeiten.

Dennoch zeigen diese beiden Beispiele etwas, was auch für Gründer essenziell ist: Kreativität. Newton war in der Lage, eine schmerzhafte Erfahrung im Zusammenhang mit der Laufbahn der Planeten zu bringen. McCartney träumte das Lied und spielte es anschließend nach harter Textarbeit – zuerst hieß der Song „Scrambled Eggs” – zusammen mit seinen Bandkollegen in einem Studio ein. Er realisierte es.

Genau das ist es doch auch, was ein Gründer macht: Er realisiert eigene Träume. Er erkennt einen Markt und arbeitet dann dafür, dass seine Idee sich in der Gründung einer erfolgreichen Firma manifestiert. Da ist es praktisch, wenn man eine „Weltidee” hat, aber nicht zwangsläufig nötig. Wir stellen Ihnen fünf verschiedene Gründer- und Erfinderpersönlichkeiten vor, die mit ihrer Idee, ihrem Unternehmergeist und auf außergewöhnliche Weise erfolgreich wurden.

Think outside the box
Manchmal muss man gewohnte Denkstrukturen durchbrechen

Die beiden Problemlöser: Artur Fischer und Lázló Biró

Wenn es im Alltag ein Problem gibt, teilen wir uns in drei Gruppen auf. Die einen versuchen, das Problem selbst zu lösen, die Nächsten suchen Rat vom Fachmann und die Dritten nehmen die Situation einfach hin. Artur Fischer, Gründerpersönlichkeit und Erfindergenie aus dem schwäbischen Tumlingen, gehörte zur ersten Gruppe. Statt weiterhin auf minderwertige und nur unter Idealbedingungen haltbare Dübel zu setzen, entwickelte er seinen eigenen Dübel, einen Spreizdübel aus Kunststoff. Milliardenfach produziert sorgt dieser heute weltweit dafür, dass an der Wand hält, was halten muss.

László Biró erfand den Prototypen des Kugelschreibers. Das Problem, das er erkannte: Tinte aus dem Füllfederhalter neigt dazu, auf Papier zu verschmieren. Und genau dieses verhinderte seine Erfindung, der Kuli. In dessen Spitze rotiert eine Kugel und gibt so die Tinte aus der Mine flecken- und schmierfrei aufs Papier. Nach der Flucht vor den Nazis nach Argentinien verbesserte er seine Konstruktion, meldete sie zum Patent an und wurde Direktor der landesweit größten Kugelschreiberfabrik.

Aus Zufall wird ein Geschäft: Frank Epperson und Arthur Fry

Ob der Gründungsmythos nun stimmt oder nicht, erzählen muss man sie auf alle Fälle. Der junge Frank Epperson vergaß eines kalten Winters im Jahre 1905 draußen ein Glas Limonade samt Löffel darin. Am nächsten Morgen hielt er dann quasi den Prototyp des „Eis am Stiel” in seinen Händen. Im Erwachsenenalter und als Limonadenhersteller ließ er sich das Wassereis 1923 patentieren und vermarktete seine Geschäftsidee so clever, dass er ein paar Jahre später einen sehr guten finanziellen Exit hinlegte.

Arthur Fry erfuhr auf einem Wissenschaftsseminar von der Erfindung eines Kollegen: ein Klebstoff, der zwar haftete, aber gleichzeitig nur vorübergehend klebte. Die Idee zum Post-it kam ihm dann beim Singen im Kirchenchor, bei dem ihm die ins Gesangsbuch eingelegten Zettel immer wieder herunterfielen. Ab 1973 setzte er die Idee eines klebbaren Lesezeichens um. Zudem hinterließ er seinem skeptischen Vorgesetzten beharrlich Klebezettel mit kleinen Nachrichten auf dessen Schreibtisch. Erst 1980 kamen die Post-its auf den US-Markt und der Rest ist Geschichte. Außerdem kann man sich noch zwei Aspekte aus Frys Erfolgsgeschichte zum Vorbild nehmen:

  • Think twice or even thrice: Zunächst haben wir einen Klebstoff, der nicht so richtig sinnvoll erscheint. Also setzt sich zunächst das Konzept des „klebenden Lesezeichens” nicht durch. Aber dann kommt der Erfinder auf die Idee der „Kurznachricht auf Papier”. Ein und dasselbe kann also aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Wenn die Ursprungsidee nicht richtig funktioniert, dann ist sie nicht unbedingt falsch, sondern vielleicht einfach nur anders nutzbar.
  • Don’t stop believing: Sieben Jahre dauerte es bis zur Markteinführung der Post-its. Aber letztlich war Frys Arbeitgeber auch aufgrund der Beharrlichkeit seines Angestellten überzeugt und wagte eine Veröffentlichung.

Das Marketing-Genie: Steve Jobs

„Warum bauen wir die Platine [für den Bausatz Apple I] nicht selbst und verkaufen sie ihnen?”

Das soll Steve Jobs seinem Partner Steve Wozniak 1975 gefragt haben. Ein Jahr später folgte die Gründung von Apple. Die beiden frischgebackenen Unternehmer entwickelten den Apple II, der zum erfolgreichsten Computer seiner Zeit wurde und 1980 eine Million Verkäufe erzielte. Für die Technik war Wozniak zuständig, den Rest erledigte Jobs, der laut Wozniak „Leute anrufen konnte, die er nicht kannte, und sie dazu bringen [konnte] etwas zu tun.” Genauso konnte Jobs Märkte erkennen, die von den meisten nicht erkannt wurden. Die besten Beweise hierfür sind der iPod, das iPhone oder iPad. Seit dem Tod des Apple-Gründers sind kaum noch vergleichbare Innovationen bekannt geworden.

Think big, think outside the box

Sie müssen ja nicht gerade der nächste Steve Jobs oder Artur Fischer werden. „Think big” ist zwar ein gutes Motto, aber auch im kleineren Maßstab kann die Gründung eines Unternehmens erfolgreich funktionieren. Wenn Sie Interesse daran haben, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Sammeln Sie Erfahrung in Start-ups oder anderen Unternehmen und nutzen Sie diese für die Gründung Ihrer eigenen Firma. Sie können auch spezielle Kurse bei privaten Weiterbildungsinstituten besuchen.

Ein Anbieter ist WBS TRAINING. Hier werden Teilnehmer in verschiedenen Kursen zwischen 12 und 42 Tagen an eine selbstständige Tätigkeit herangeführt, fit gemacht für die Existenzgründung und bekommen das nötige Werkzeug für die Selbstständigkeit an die Hand.

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