Eine Sport-Flatrate und weitere Geschäftsideen aus dem Fitnessmarkt



Der deutsche Fitnessmarkt erlebt laut Branchenstudien seit Jahren einen gehörigen Aufschwung. Die Mitgliederzahlen in Sport- und Fitnessstudios wuchsen zuletzt um rund sechs Prozent. Darüber hinaus schwemmen immer mehr digitale Angebote auf den Markt. 350.000 Deutsche nutzen bereits Fitness-Apps oder Online-Angebote für den Sport und geben laut Deloitte im Schnitt zwischen 5 und 15 Euro pro Monat aus. Wir stellen Ihnen gute Geschäftsideen für den Fitnessmarkt vor.

Vescape: Für mehr Abwechslung beim Abstrampeln

Bei schmuddeligem Wetter setzen viele auf den Heimtrainer als Alternative zum Fahrradfahren oder Joggen. Doch das Abstrampeln innerhalb der eigenen Wände engt ein und wird schnell langweilig. Ein Spieleentwickler aus Berlin möchte dies mit seiner Geschäftsidee ändern.

Jerome Feys entwickelt unter dem Namen Vescape Videospiele für das Tablet, die während des Trainings gespielt werden können. Per Bluetooth verbinden sich die App mit dem Ergometer der Heimtrainer und erhält so Zugriff auf dessen Daten zur Geschwindigkeit und Tretleistung.

Vescape möchte Spaß und Sport miteinander verbinden (Bild: Vescape.com)
Vescape möchte Spaß und Sport miteinander verbinden (Bild: Vescape.com)

Eines dieser Spiele, das den Nutzer während des Sports bei Laune halten soll, ist „Greedy Rabbit”. Als Hase muss man seinen Weg durch einen Irrgarten finden und wird dabei von Fressfeinden gejagt, die den Spieler auf Trab halten.

Neben dem spielerischen Aspekt legt Vescape auch Wert auf eine statistische Auswertung, die dem Spieler eine Auswertung über seine Leistung liefert. So kann man seinen Fortschritt verfolgen und sich kontinuierlich verbessern.

Geplant ist auch ein Mehrspielermodus, bei dem mehrere Sporttreibende, zum Beispiel im Fitness-Center, sich miteinander messen können. Die  ist bereits für iOS- und Android-Endgeräte verfügbar und wird per Abo vertrieben. Die Gebühr liegt bei monatlich etwa vier Euro. Auch Kooperationen mit Fitness-Studios sind bereits geplant.

Evalu.run: Für einen gesunden Laufstil

Evalu.run ist ein persönlicher Trainer für Läufer im App-Format. Er misst nicht nur die Leistung des Nutzers in Bezug auf zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit, so wie das bekannte Apps wie Runtastic oder Runkeeper machen. Er gibt auch einen Trainingsplan vor, der neben Laufeinheiten auch Ganzkörperübungen enthält, die die Stabilität erhöhen und Verletzungen vorbeugen sollen. Doch der eigentliche Clou steckt im Zubehör zur App.

Ein Sensor im Schuh wertet den Laufstil aus und schickt die Daten zur Weiterverarbeitung an das Smartphone (Bild: evalu.io)
Ein Sensor im Schuh wertet den Laufstil aus und schickt die Daten zur Weiterverarbeitung an das Smartphone (Bild: evalu.io)

Zu Evalu.run gehört eine druckempfindliche Schuhsohle, die Informationen über den Laufstil des Nutzers sammelt und an das Smartphone überträgt. Aus diesen Daten leitet die App Empfehlungen ab, mit denen der Nutzer seinen Lauf verbessern kann.

Bei der Entwicklung dieses Algorithmus erhält das Münchner Start-up fachliche Beratung durch Sportmediziner der Berliner Charité und der TU München.

Die Preise von sind noch nicht bekannt, man möchte sich laut Presseberichten am Abomodell des Konkurrenten Freeletics orientieren. Die Veröffentlichung der App ist für das Frühjahr 2016 geplant.

Urban Sports Club: Alles auf einer Karte

Schwimmen, Fitnessstudio, Handball, Yoga: Wer sportlich aktiv ist und viel Abwechslung mag, muss für solch eine Vielfalt mitunter tief in die Tasche greifen. Zudem muss man sich bei den meisten Vereinen und Sportstudios vertraglich über längere Zeit binden.

Wer es unverbindlicher mag, für den könnte die Mitgliedschaft beim Urban Sports Club eine Alternative darstellen. Dabei handelt es sich um eine App, die einem den freien Zugang zu teilnehmenden Sportstudios und Vereinen in seiner Nähe garantiert.

Man bezahlt also nur für eine einzige monatliche Mitgliedschaft und erhält sozusagen eine Sport-Flatrate für mehr als zwei Dutzend verschiedene Sportarten.

In Berlin haben Nutzer von Urban Sports Club die Wahl aus mehr als 100 Sportstätten (Bild: urbansportsclub.com)
In Berlin haben Nutzer des Urban Sports Clubs die Wahl aus mehr als 100 Sportstätten (Bild: urbansportsclub.com)

Das Abonnement kostet 59 Euro pro Monat und ist flexibel kündbar. Aktuell können Nutzer von Urban Sports Club Sportstätten in Berlin, Hamburg, München, Potsdam und Köln besuchen.

Das Berliner Start-up ist nicht der einzige Akteur im All-Inclusive-Fitnessmarkt. Neben fitengo und 99gyms, die mittlerweile von aufgekauft wurden, setzt auch das Samwer-Start-up somuchmore auf das gleiche Geschäftsmodell.

Weitere Geschäftsideen aus dem Fitnessmarkt sind:

www.eurobud.com.ua

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