Make Rhein-Main: die Messe für Daniel Düsentriebe



Sie haben Freude an 3D-Druckern, Lötkolben und abgefahrenen Gadgets? Dann könnte die Make Rhein-Main“-Messe interessant für Sie sein. Am 30. und 31. Januar öffnet sie ihre Tore für Bastler, Hacker, Crowdfunder, Robotik-Fans, Start-ups, Raketenbauer, Guerilla-Gärtner, Musiker und alle anderen, die gerne mit derartigen Technologien spielen. Im Interview erzählt uns Roman Kessler, Initiator der Make Rhein-Main, was die Besucher erwartet.

Recitfga-bsl.info: Was steckt hinter dem Veranstaltungskonzept „Make Rhein-Main“?

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Manche sagen zu unseren Ausstellern Nerds, Geeks, Maker oder „early adopter“. Sie werkeln an spannenden Ideen, aber häufig im Hobbykeller oder sonst wie im Verborgenen. Gerade im Rhein-Main-Gebiet gibt es da eine große Bandbreite: 3D-Druck, Green Tech, Drohnen, FinTech, Hackerspaces, Fablabs, Guerilla-Gärtner, Street Art und mehr.

Wir versuchen, sie alle an einem Wochenende zusammenzubringen. Denn ohne die Make Rhein-Main würde man diese kreativen Genies wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen. Die Besucher können mitmachen, sich informieren und werden ins Staunen kommen. Deshalb sagen wir gerne, dass die Make Rhein-Main eine Messe für Technikbegeisterte und Kreative ist. Und viele bringen ihre Kinder mit, was besonders schön ist.

Make Munich
Eindruck von der Make Munich (Foto: Make Munich)

Recitfga-bsl.info: Ende Januar findet die dritte Make Rhein-Main statt. Was erwartet die Besucher dort konkret?

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Die Aussteller können sich noch bis zum 10. Januar bewerben. Die Jungs vom Hackerspace Ffm bereiten ein Laser-Spiel vor. Außerdem haben wir Zusagen von 3Dator aus Darmstadt, die einen open-source 3D-Drucker gebaut haben. Es kommt auch Hacklace und präsentiert eine Halskette mit LED-Effekten. Die kann man dann selbst zusammenlöten und programmieren. Der Raktenclub Hanau kommt. Und man wird Drohnen fliegen können. Mehr wird noch nicht verraten.

Wir arbeiten aktuell noch am Gesamtkonzept. Aber jeder Aussteller hat auch die Möglichkeit, einen Vortrag zu machen. Und ich hatte gerade noch die Idee, eine Pappmache-Party für die Kids zu organisieren. Ich habe früher selbst gerne mit Pappmache alles zugekleistert.

Recitfga-bsl.info: Wie kamst du darauf, dieses Veranstaltungskonzept im Rhein-Main-Gebiet zu etablieren?

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Vor drei Jahren habe ich das erste Mal eine Maker-Messe mit den Kollegen der Make Munich organisiert. Der Erfolg war riesig und ich habe das ins Rhein-Main-Gebiet gebracht. Hier gab es zum Glück schon eine starke Community, zum Beispiel das Festival Bended Realities für Digitale Spielkultur. Aber auch TedX Rhein-Main, der Hackerspace Ffm und viele Initiativen und Vereine. Ohne deren Hilfe ginge es nicht.

Nach unseren ersten beiden Messen 2014 und 2015 haben wir das aber professionalisieren müssen. Jetzt ist die Make Europe GmbH ein Start-up, das ich nebenbei betreibe. Mein Motto: Was übrig bleibt, stecken wir in neue Projekte. Die Menschen sollen mehr bauen! Wir sind auch in Gesprächen mit Hochschulen und Sponsoren, um alles langfristiger und nachhaltiger auszurichten.

Recitfga-bsl.info: Um die Miete der Messelocation zu finanzieren, betreibt ihr Crowdfunding auf der Plattform Startnext. Was sind deine Tipps für eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne? 

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Beim Crowdfunding muss einfach schnell klar werden, dass es echt Bedarf gibt, konkret zu unterstützen. Wir suchen jetzt 599 Euro – einen Mini-Betrag – damit wir die Halle, Helfer und eine Heizung finanzieren können. Dafür bekommen die Unterstützer Tickets ohne Verkaufsgebühren. Auf unserer  kann man sehen, wie wir da vorgegangen sind. Und dann heißt das Motto: Gutes tun und drüber reden: E-Mails schreiben, Social Media-Aktivitäten ankurbeln und Interviews geben.

Recitfga-bsl.info: Marketing ist das A und O, wenn die Messe gut besucht sein soll. Worauf kommt es bei euch besonders an?

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Ich denke, dass sich das in den letzten Jahren enorm gewandelt hat.

Die Leute lesen einfach kaum noch Zeitung. Und teure Werbung können wir uns nicht leisten. Außerdem bin ich auch nicht sicher, ob sich Plakate lohnen würden.

Wer aber ein konkretes Problem löst, hat gute Chancen, gehört zu werden. Sei es auf dem Frankfurter Webmontag, den lokalen Meetups oder in sozialen Netzwerken. Wir bringen den Ausstellern den Austausch mit einem breiten Publikum. Den Besuchern zeigen wir, was es an neuen und lustigen Projekten vor der Haustür gibt. Die Atmosphäre ist immer sehr freundschaftlich und irgendwie inspirierend.

Roman Kessler, Initiator der Make Rhein-Main
Roman Kessler, Initiator der Make Rhein-Main

Recitfga-bsl.info: Was treibt dich persönlich an?

Roman Kessler, Make Rhein-Main: Ich habe damit angefangen, weil es mir Spaß macht, Menschen zusammenzubringen. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich das besser kann als andere. Und ehrlich:

Ich bin auch besser darin, eine Messe zu organisieren, als zu programmieren oder zu löten – das gebe ich offen zu. Gerade im Vergleich mit unseren Ausstellern ist das keine Schande.

Wenn sich dann die Besucher und die Aussteller auf der Make Rhein-Main treffen, nimmt jeder was für sich mit. Wer weiß? Der eine oder die andere bastelt dann vielleicht zu Hause mal was, statt online zu shoppen oder fernzusehen. Der Gedanke macht mich sehr glücklich.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Interview!

Die dritte Auflage der Make Rhein-Main findet vom 30. bis zum 31. Januar 2016 im Hafenpark an der neuen EZB statt.

Bis zum 10. Januar können sich interessierte Aussteller per Mail an [email protected] um einen kostenfreien Stand bewerben.

Logo Make Rhein-Main sm

  • Make Rhein-Main im Überblick
    Messe für Technikfans und Kreative
    30. und 31. Januar 2016
    Hafenpark in Frankfurt am Main
    : 7,50 bis 20 Euro
    Website:

Weitere Maker Fares finden an den folgenden Orten statt.

  • München: make MUNICH, 16. und 17.1.2016
  • Hannover: Maker Faire, 28. und 29.5.2016
  • Friedrichshafen: MAKER WORLD, 25. und 26.6.2016
  • Berlin: Maker Faire, 30.9. bis 2.10.2016
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