Die meistgelesenen Geschäftsideen 2015



Weihnachten ist gemeistert. Bevor wir uns auf das neue Jahr vorbereiten, schauen wir noch einmal zurück und werfen einen Blick auf einige der Geschäftsideen, die bei Ihnen, unseren Lesern, am besten angekommen sind.

#8: „In der Unordnung anderer eine Geschäftsidee finden”

Wie verdient man mit Unordnung Geld? Indem man sie beseitigt. Die Japanerin Marie Kondo räumte bereits als Kind leidenschaftlich gern nicht nur ihr Zimmer sondern auch das ihrer Geschwister und Eltern auf. Chaos ist ihr ein Graus und mit den Jahren entwickelte sich aus ihrer Passion eine Berufung. Heute ist sie eine sehr gefragte Ordnungsberaterin und Bestsellerautorin. In Ihrem Buch „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ beschreibt sie ein Ordnungssystem, mit dem man nie wieder aufräumen müsse. Zu gut, um wahr zu sein? Lesen sie selbst.

Marie Kondo wurde mit ihrem Ordnungssystem zur gefragten Ordnungsberaterin und internationalen Bestsellerautorin
Marie Kondo wurde mit ihrem Ordnungssystem zur gefragten Ordnungsberaterin und internationalen Bestsellerautorin (Foto: Ten Speed Press)

#7: Mutter-Tochter Tandem düpiert Ärzte

Dindia Gutmann ist von Geburt an halbseitig gelähmt. Dies führte zu Verschleißerscheinungen beim Gehen und Laufen. Die Ärzte gaben kaum Hoffnung auf medizinische Hilfe. Auf sich alleine gestellt, entwickelte die Mutter Körperübungen und korrigierte die Haltung ihrer Tochter per Zuruf. Daraus entstand die Idee, ein Gerät zu entwickeln, das diese Aufgabe mit elektrischen Impulsen übernimmt. Jahre später treffen Mutter und Tochter auf einen Ingenieur aus der Medizintechnik, der sie bei der weiteren Entwicklung des Produkts unterstützt. Das junge Medizin Start-up ReMoD war geboren. Hier erfahren Sie mehr zu dieser Geschichte.

Dindia Gutmann ist seit Geburt halbseitig gelähmt. Ihre Mutter entwickelte ein Hilfsgerät, mit dem sie das Laufen wieder erlernte (Bild: ReMoD)
Dindia Gutmann ist seit Geburt halbseitig gelähmt. Ihre Mutter entwickelte ein Hilfsgerät, mit dem sie das Laufen wieder erlernte (Bild: ReMoD)

#6 „Abo-Boxen: Geldverbrennung oder geniales Geschäftsmodell?”

Abo-Boxen gibt es mittlerweile für jeden Zweck. Das Angebot reicht von Spielzeug für die Kinder bis zum Premium-Wein in der Kiste. Das Prinzip verspricht Unternehmern viele Vorteile. Der größte dürfte die langfristige Kundenbindung sein. Hat man einen Neukunden erst einmal am Haken, so das Kalkül, kann man als Shop-Betreiber auf Monate oder Jahre davon zehren. Gerade in Zeiten hoher Akquisitionskosten im Web könnte das Geschäftsmodell eine Überlegung wert sein. Doch mittlerweile wachsen neue Anbieter wie die Pilze aus dem Boden. Sind Abo-Boxen eine Goldmine oder Milchmädchenrechnung? In unserem Artikel zum Thema analysieren wir die Vor- und Nachteile und erklären, auf welche Zahlen es ankommt.

Abo-Boxen
Abo-Boxen gibt es mittlerweile für fast alles.

#5 „Anti Energy Drinks: Geschäftsideen, die beruhigen”

Die alten Japaner wussten es schon: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Statt auf eine schneller, höher, weiter Mentalität setzen viele auf Entspannung und Mediation im Beruf und im Alltag. Passend zu diesem Zeitgeist brachten einige Start-ups einen Gegenentwurf zum Energy-Drink auf den Markt. Die Namen wie Heldenpause, Just Chillmi und Tyme Out beschreiben die erhoffte Wirkung der Getränke. Statt aufzuputschen, sollen sie den Konsumenten beruhigen und so für klare Gedanken sorgen. Ob sie damit den Erfolg von Red Bull kopieren können, lesen Sie hier.

Die Heldenpause möchte mehr als ein Durstlöscher sein (Bild: Heldenpause)
Die Heldenpause möchte mehr als ein Durstlöscher sein (Bild: Heldenpause)

#4 „Vier Geschäftsideen lassen den Supermarkt alt aussehen”

Studien der Gesellschaft für Konsumforschung zeigen, dass die Deutschen das Kochen verlernen. Vielen fehlt einfach die Zeit und die Muße, sich nach einem langen Arbeitstag Gedanken um den Einkauf machen zu müssen, sich an den Herd zu stellen und eine frische Mahlzeit zu kochen. home eat home versucht diesen Prozess zu verschlanken und Berufstätige wieder für das Kochen zu gewinnen. Die Nutzer von home eat home können per Smartphone App einen Katalog aus Rezepten durchstöbern und zwischen verschiedenen Fisch-, Fleisch und vegetarischen Gerichten wählen. Daraufhin sucht man die nächstgelegene Ladestation auf und kann sich dort in der per Scan-Code verschlossenen Kühltruhe die Zutaten für sein Gericht samt Kochrezept abholen. Welche Geschäftsideen  in Zukunft sonst noch den Supermarkt obsolet machen könnten, lesen Sie hier.

Home eat Home
In den Home eat Home Stationen bekommen Kunden vorgepackte Einkaufstüten zum Mitnehmen und Selberkochen (Foto rechts: Home eat Home)

#3 „Geschäftsideen für den Fitnessmarkt der Zukunft”

Ersetzen bald elektronische Armreifen und Smartphone Apps den Personal Trainer? Aus Deutschland kommt eine Technologie, die den bisherigen Fitnessbändern technisch um einiges Voraus ist. Gymwatch zählt nicht einfach nur Schritte und den Kalorienverbrauch, sondern erstellt exakte Bewegungsprofile beim Sport. Jede Bewegung der Arme oder Beine wird genau verfolgt und kann später am Computer analysiert und optimiert werden. Weitere fitnessorientierte Geschäftsideen finden Sie hier.

Gymwatch lässt sich an Armen und Beinen tragen.
Gymwatch lässt sich an Armen und Beinen tragen zeichnet jede Bewegung auf.

#2 „Passives Einkommen: Was ist dran am Umsatz ohne Arbeit?”

Wer würde nicht gerne Geld verdienen, ohne dass er dafür etwas tun muss? Der Gedanke scheint verlockend zu sein, immerhin hat es unser Artikel zum Thema passives Einkommen auf Platz 2 der meistgelesenen Geschäftsideenbeiträge 2015 geschafft. Passives Einkommen ist ein Geschäftsmodell, bei dem man in der Theorie einmalig etwas Arbeitszeit investiert und später ohne weiteren Aufwand die finanzielle Ernte einfährt. Der Ursprung dieses Konzeptes lässt sich auf das Buch „Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferris zurückführen, das 2007 zu einem Millionen-Bestseller wurde. Alles Hype ohne Substanz? Wir haben uns das Phänomen genauer angeschaut und erläutern fünf Beispiele, mit denen sich ein passives Einkommen erzielen lässt.

Passives Einkommen
Der Traum vom Geld verdienen: Passives Einkommen

#1 „Unsere Hall of Fame der besten Geschäftsideen”

Im vergangenen Jahr wurden etwa 120 Gründerwettbewerbe in Deutschland veranstaltet, aus denen über 600 Sieger hervorgegangen sind. Wir haben uns diese angeschaut und die unserer Meinung nach zehn besten Ideen ausgewählt. Dazu gehören Hightech Unternehmen wie green spin, die mit Hilfe von Satellitendaten Nahrungsmittelknappheiten und Hungersnöte vorhersehen und Hinweise zur Verbesserung der Logistikkette ableiten können und eine Smartphone App, die abseits der Funknetzabdeckung mobile Kommunikation ermöglicht. Welche Geschäftsideen noch dabei sind, lesen Sie hier.

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