Ausgezeichnet: die besten Geschäftsideen aus Bayern



Fast gleichzeitig kürten der Businessplan Wettbewerb Nordbayern und der Münchener Businessplan Wettbewerb ihre Sieger. Im Finale der Businessplanwettbewerbe von BayStartUp zeigte Bayern, was der Süden an Innovationskraft zu bieten hat. Die dreistufigen Wettbewerbe siebten aus zahlreichen Einsendungen die besten Geschäftsideen des Landes heraus. Gewonnen haben Start-ups aus der IT, Green-Tech und Elektronik. Wir stellen die prämierten Geschäftsideen vor.

Aquakin: Sieger beim Businessplan Wettbewerb Nordbayern

Aquakin ist ein Unternehmen, das sich auf kreative Formen der Energiegewinnung durch Wasser widmet. Das Produktportfolio enthält alles von der Kleinstturbine für die mobile Energiegewinnung in Bächen und Flüssen bis hin zur fischfreundlichen Wassermühle, die Strom für 40 Haushalte produziert. Besonders spannend ist die sogenannte Rohrturbine. Sie wird in Wasserleitungen und Abflüssen angebracht und nutzt die Schwerkraft zur Energiegewinnung.

Wasser das von oben nach unten fließt bietet eine ungenutzte Energiequelle, die durch die "Tubular Turbine" angezapft wird (Bild: Aquakin)
Wasser, das von oben nach unten fließt, bietet eine ungenutzte Energiequelle, die durch die „Tubular Turbine” angezapft wird (Bild: Aquakin)

Ein weiteres Produkt von Aquakin ist Blue Freedom, ein 20 cm kleines und 400 g leichtes Wasserkraftwerk, das dank USB-Schnittstelle problemlos Handys, Rasierapparate, Kameras oder LED-Lampen mit Strom versorgen kann. Der Generator produziert maximal 5 Watt. Die Energie wird in einem Akku mit 5.000 mAh zwischengespeichert, sodass man seine Geräte auch dann aufladen kann, wenn man gerade kein fließendes Gewässer in der Nähe findet.

Eigentlich gehört sie ins Wasser. Das Miniwasserkraftwerk Blue Freedom.
Das mobile Wasserkraftwerk von Aquakin liefert Wasserenergie für unterwegs (Foto: Aquakin)

Die weiteren Sieger des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern

  • Platz 2: iNDTact ist ein Akronym für „inherently Non-Destructive Testable architecture”. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Sensoren, die in Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen (FVW) integriert werden und deren Zustand über die kontinuierliche Messung von Belastungen, Erschütterungen und Geräuschen bis in den hohen Ultraschallbereich hinein überwachen. Damit können Serienbauteile, wie Rotorblätter für Windkraftanlagen, Automobil- oder Flugzeugbauteile, permanent überprüft und so zuverlässiger und sicherer gemacht werden.
  • Platz 3 neomicra: Wenn Chiphersteller in eine neue Fertigungsstraße investieren, dann verschlingt das schnell einmal mehrere Milliarden Euro. Das Nürnberger Start-up neomicra hat nun ein Fertigungssystem entwickelt, das die Steuerung der Anlagen digitalisiert und so nicht nur fünf Mal präziser und drei Mal schneller als bisherige Lösungen macht, sondern auch noch 15 bis 30 % der Fertigungskosten einspart. Das System soll an Forschungseinrichtungen und Chipproduzenten weltweit verkauft werden.

TerraLoupe: Sieger beim Münchener Businessplan Wettbewerb

Den ersten Platz in München konnte sich das junge Big Data- und Visualisierungsunternehmen TerraLoupe sichern. TerraLoupe beschäftigt sich mit der Verarbeitung von großen Mengen hochgenauer Geobilddaten. Selbst kleinste Objekte, wie zum Beispiel Risse in Häuserwänden, werden erkannt und in ein virtuelles 3D-Modell inklusive eines exakten Höhenmodells eingebaut.

Die Software kann Objekte wie Häuser und Bäume klassifizieren und bildet damit die Grundlage für Anwendungen, wie beispielsweise das autonome Fahren . Sie kann aber auch bei der Katastrophenhilfe eingesetzt werden, um sich schnell und genau einen Überblick zu verschaffen. Zu den ersten Kunden von TerraLoupe zählen Versicherungen, die die Software zur Schadenseinschätzung nutzen.

TerraLoupe bearbeitet und analysiert Satellitenbilder für verschiedene Anwendungszwecke (Bild: Terr Loupe GmbH)
TerraLoupe bearbeitet und analysiert Luftbilder für verschiedene Anwendungszwecke (Bild: TerraLoupe)

Die weiteren Sieger des Münchener Businessplan Wettbewerbs

  • Platz 2 invenox: Die Ausgründung der TU München hat eine Akkutechnologie entwickelt, die die Reichweite und Betriebsdauer von Elektromobilen erhöht. Die Besonderheit ist die zum Patent angemeldete Kontaktierungstechnologie, mit der viele Batteriezellen in nur einem Prozessschritt kontaktiert werden können. Das Verfahren hat neben einer höheren Energiedichte gleich mehrere Vorteile: Es ermöglicht ein kostengünstiges Recycling und reduziert die Produktionskosten. Ergänzt werden die Batteriespeicher durch das hauseigene Batterie-Management-System, welches über die neuesten Algorithmen aus der Forschung verfügt. Und Technologien für das Elektroauto werden derzeit heiß gehandelt. Erst kürzlich kaufte Bosch das amerikanische Batterie-Start-up Seeo, um für zukünftige Entwicklungen auf dem Fahrzeugmarkt gewappnet zu sein.
  • Platz 3 adnymics: Der amerikanische Kaufmann John Wanamaker sagte einst: „Die Hälfte des Geldes, das ich für Werbung ausgebe, ist verschwendet. Das Problem ist, ich weiß nicht, welche Hälfte.” Genau um diese Hälfte geht es beim sogenannten Target Packaging von adnymics. Das EXIST-geförderte Start-up hat ein Drucksystem für Onlinehändler entwickelt, das jedem Versandpaket individualisierte, auf Endkunden zugeschnittene Paketbeilagen hinzufügt. Basierend auf dem Surf- und Kaufverhalten werden für jeden einzelnen Onlinekäufer Just-in-time und direkt in der Versandstraße Werbematerialien erstellt. Dazu hat adnymics eine eigene Software entwickelt, die Big Data-Technologie und Digitaldruck miteinander verknüpft.

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