So gelingt der Businessplan: die wichtigsten Inhalte



Der Businessplan – ein Mysterium für viele Gründer und auch in der Gründerwelt nicht unumstritten. Warum es doch sinnvoll ist, einen Businessplan zu verfassen, haben wir bereits erläutert. Heute geht es darum, was eigentlich alles in den Businessplan gehört. Wir stellen vor: die wichtigsten Kapitel für Ihren Businessplan.

Wenn Sie anfangen, Ihre Geschäftsidee zu durchdenken, müssen Sie nicht gleich mit dem Businessplan starten. Vielmehr sollten Sie zunächst Ihre Idee auf verschiedene Aspekte überprüfen und schärfen. Für den ersten Check der Geschäftsidee eignet sich bspw. das Business Model Canvas. Sollten Sie mehr und mehr von der Machbarkeit Ihrer Idee und dem wirtschaftlichen Potenzial überzeugt sein, können Sie im Anschluss mit einem Grobkonzept Ihres Businessplans starten. Darauf können Sie später natürlich aufbauen.

Doch bevor Sie nun in die Details einsteigen, möchten wir Ihnen noch folgende Themen ans Herz legen. Befassen Sie sich mit der grundsätzlichen Frage, ob Sie ein Unternehmertyp sind. Keine Sorge, Sie müssen nicht als Unternehmer geboren sein, das sind die wenigsten Gründer. Es geht also nicht darum, die folgenden Frage mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten. Vor der Gründung sollten Sie sich allerdings bewusst machen, was mit der Selbstständigkeit auf Sie zukommt.

Sind Sie bereit, härter als bisher zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und unter Stress Entscheidungen zu treffen? Verfügen Sie über den familiären Rückhalt für die Selbstständigkeit? Sind Sie bereit das finanzielle Risiko einzugehen? Klopfen Sie im Vorfeld Ihre Stärken und Schwächen ab und arbeiten Sie an Ihren Schwächen! Sie finden auf Recitfga-bsl.info auch ein Tool, mit dem Sie die Ausprägung Ihres „Unternehmergens“ prüfen können (zum Tool Unternehmertyp).

Zudem geht es bei der Gründung insbesondere auch darum, ob Sie die wesentlichen Fähigkeiten mitbringen, um Ihr Geschäftskonzept umzusetzen. Wenn Sie alleine gründen, müssen Sie viele Kompetenzen in einer Person vereinen sowie zielgerichtet Mitarbeiter einstellen oder Dienstleister beauftragen. Um deren Arbeit allerdings kontrollieren zu können, sind dennoch mehr als Grundkenntnisse in den jeweiligen Bereichen erforderlich.

Gerade im Start-up-Bereich zählt das Gründerteam aus Investorensicht oftmals sogar mehr als die eigentliche Idee, denn die Umsetzung einer Idee entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Dementsprechend sollten Sie Ihr Gründerteam auch präsentieren und die einzelnen Schlüsselkompetenzen herausarbeiten. Seien Sie an der Stelle auch kritisch mit sich selbst: werden alle wichtigen Faktoren durch die Teammitglieder abgedeckt, fehlt vielleicht noch ein Mitgründer und wie ist der Zusammenhalt im Team? Nur wenn Sie überzeugend auftreten, wird Ihnen ein guter Businessplan auch zur Finanzierung verhelfen.

10 Punkte für Ihren Businessplan

Auf Recitfga-bsl.info beschreiben wir Ihnen ausführlich Kapitel für Kapitel die Elemente des Businessplans. Die wesentlichen Kapitel haben wir für Sie in einer Infografik zusammengefasst: 10 Punkte für den Businessplan. Auf die – aus unserer Sicht – besonders wichtige Kapitel gehen wir nachfolgend ein.

Businessplan_kurz
Per Klick gelangen Sie zur vollständigen Infografik auf Recitfga-bsl.info
  • Das Erste kommt zum Schluss: Executive Summary
    Auch wenn die Executive Summary am Anfang des Businessplans steht, um den Leser auf maximal zwei Seiten mit den wichtigsten Informationen abzuholen und zum ausführlichen Lesen des Geschäftsplans zu begeistern, schreiben Sie diese, nachdem Sie das letzte Kapitel abgeschlossen haben. Die Ergebnisse einer SWOT-Analyse passen übrigens auch gut in die Executive Summary.
  • Machen Sie Ihre eigene Marktforschung
    Das Kapitel Markt und Wettbewerb kann für uns nicht hoch genug bewertet werden. Viele Gründer schätzen nämlich einerseits ihre Zielgruppe falsch ein, halten den Markt für zu groß und übersehen wichtige Wettbewerber. Dementsprechend geht es darum, Fragen nach der Marktgröße, dem Marktpotenzial und der Konkurrenz im Detail zu beleuchten. Sie greifen dabei sicherlich auf Branchendaten zurück, es empfiehlt sich allerdings auch, eine eigene Marktforschung durchzuführen. Befragen Sie Ihre Zielgruppe, gerne auch in der Fußgängerzone. So erhalten Sie direktes Feedback zu Ihrem Angebot.
  • Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig: Ihre Strategie
    Frei zitiert nach dem Philosophen Seneca ist es auch für Gründer und Start-ups wichtig zu definieren, in welche Richtung das Unternehmen „segeln“ soll. Andauernde Kursänderungen sind dabei nicht hilfreich. Insofern gilt es auf Basis der Unternehmensziele eine konsistente Strategie für Ihr Unternehmen abzuleiten. Im Mittelpunkt steht dabei der Kundennutzen, den Ihr Angebot verspricht. Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb? Damit positionieren Sie sich wirkungsvoll im Markt. Welche Strategien erfolgreiche Start-ups verfolgen, haben wir Ihnen anhand von vier Beispielen zusammengestellt.
  • Der Weg zum Kunden: effizientes Marketing
    Im Schlaraffenland fliegen einem die gebratenen Tauben von ganz alleine in den Mund. Mit den Kunden verhält es sich nach der Gründung leider nicht so. Was gemeinhin mit Marketingmix bezeichnet wird, birgt den Schlüssel zum Erfolg. Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation (im Englischen mit 4Ps bezeichnet) sind die wesentlichen Elemente, die Sie definieren müssen. Natürlich kostet das alles auch Geld und Sie erstellen ein Marketingbudget.
  • Herzstück im Businessplan: der Finanzplan
    Im Finanzplan laufen nun Ihre getroffenen Annahmen zusammen und Sie „planen“ die Geschäftsentwicklung. Viele Gründer mögen sich dabei vorkommen, als wenn sie mit der Glaskugel einen Blick in die Zukunft werfen würden. Aber bedenken Sie: IKEA-Möbel ohne Anleitung zu montieren, endet auch meist in einem Desaster oder dauert im besten Fall einfach nur sehr viel länger. Ohne Finanzplan können Sie weder sagen, ob sich Ihre Gründung finanziell eigentlich lohnt oder wie viel Kapital Sie voraussichtlich benötigen. Die wenigsten Gründer halten ihren Finanzplan später dann ein. Auch wir mussten unseren ersten Finanzplan korrigieren. Aber er hilft beim Controlling, wodurch Fehlentwicklungen schnell erkannt und mögliche Liquiditätsprobleme verhindert werden können.

Alle weiteren Kapitel zum Businessplan sowie tiefergehende Informationen finden Sie direkt auf Recitfga-bsl.info in der Rubrik Businessplan.

Hilfe und Tools für Ihren Businessplan

Wie so oft, müssen Sie das Rad nicht neu erfinden. Nutzen Sie unsere Businessplan-Vorlage, um schnell mit Ihrem Businessplan zu starten. Ein Beispiel-Businessplan kann Ihnen ebenfalls den Start erleichtern. Dieser enthält oftmals auch bereits einige Branchendaten. Wir haben Ihnen für ausgewählte Branchen bereits einige Tipps für Ihren Beispiel-Businessplan zusammengestellt. Nächste Woche stellen wir Ihnen zudem zahlreiche Tools vor, die wir entwickelt haben, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Alle Tools finden Sie direkt hier.

Und wichtig: nach dem Businessplan ist vor dem Businessplan

Lästige Pflichtübung erfüllt, Businessplan abgehakt und in die Schublade gepackt – jetzt wird gegründet.

Nach der Schreibarbeit strotzen Sie nun ohne Zweifel vor Tatendrang. Aber der Businessplan gehört auf keinen Fall in die Schublade. Um beurteilen zu können, ob Ihr Unternehmen auf Kurs ist, sollten Sie regelmäßig die Ist- mit den Soll-Zahlen Ihres Finanzplans vergleichen. Außerdem gehören auch Ziele und Strategien immer wieder auf den Prüfstein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie jeden Monat eine Drehung um 180 Grad vornehmen. Aber Einflussfaktoren wie neue Wettbewerber, regulatorische Vorgaben, neue Trends und sich bietende Chancen gehören kontinuierlich auf das Unternehmensradar. Dies hat Dominik Guber, einer der Gründer von Braufässchen, ebenfalls gut auf den Punkt gebracht:

Businessplan Statement Braufaesschen

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