Finanzierung für Kreative per Crowd: zu Gast bei Startnext



Innerhalb von fünf Jahren ist Startnext zu der größten deutschen Crowdfunding-Plattform für die Finanzierung von kreativen Projekten geworden. Die mittlerweile 600.000 Nutzer brachten es zusammen auf 21 Mio. Euro, die die Umsetzung von etwa 2.750 Projekten ermöglichten. CEO Denis Bartelt erzählte uns im Videointerview, wie alles begann und warum Startnext jetzt auf Investorensuche ist.

Wenn Denis Bartelt im Rahmen einer Konferenz während seines Vortrags in die Runde fragt, wer bereits mit der Schwarmfinanzierung vertraut ist, stellt er oft fest, dass es häufig nicht mehr als subjektiv wahrgenommenen 10 % sind, die Crowdfunding überhaupt kennen. Dabei ist dies doch die neue Finanzierungsmethode für Kreative schlechthin.

Aber obwohl sich Bartelt bei solchen Konferenzen in bester Gesellschaft befinden müsste, ist Crowdfunding in der Gründerwelt noch längst nicht jedem ein Begriff. Das muss sich ändern. Denn gerade frisch gegründete Start-ups mit Wachstumsambitionen oder Kreativschaffende mit dem nächsten Projekt in petto brauchen doch immer wieder Geld, das sie so von der Bank wohl kaum bekommen würden.

Denis Bartelt im Crowdfunding Lab Berlin
Startnext-Mitgründer und CEO Denis Bartelt im Crowdfunding Lab in Berlin

Die Ursache für die noch immer recht geringe Bekanntheit von Crowdfunding und Crowdinvesting in Deutschland sieht Bartelt in der Zurückhaltung, wenn es um elektronische Zahlungsverfahren im Web und den für Crowdfunding notwendigen Vertrauensvorschuss geht.

So besucht das Team verschiedene Konferenzen, gibt Interviews und nimmt an Workshops teil, um Informationen zu liefern, Misstrauen abzubauen und Bedenken bei der Schwarmfinanzierung auszuräumen. Dafür geben sie sich noch zwei Jahre, dann soll Crowdfunding und Co. endlich den Durchbruch in Deutschland geschafft haben.

Dabei helfen kann auch die verstärkte Kooperation zwischen Banken und Portalen. Denn nachdem selbst jene alt eingesessenen Geldinstitute eingesehen haben, dass Crowdfunding nicht als Konkurrenz zu verstehen ist, sondern ein Baustein für eine Mischfinanzierung von Projekten sein kann, profitieren zahlreiche Erfinder, Kreative und Existenzgründer von der Co-Finanzierung ihrer Projekte aus beiden Richtungen.

Recitfga-bsl.info auf Hausbesuch bei Startnext in Berlin

Im Interview mit Denis Bartelt sprechen wir also über den Werdegang von Startnext, die Wahrnehmung der Banken von der Plattform, den Vergleich mit den Vorbildern aus den USA und die Vorsicht hierzulande.

Während Bartelt also immer noch auf den ersehnten Durchbruch hinarbeitet, ist seine Plattform, die er zusammen mit Tino Kreßner vor fünf Jahren gründete, fast schon ein alter Hase im Geschäft. Als einer der Pioniere am Markt blickt Startnext auf folgende Kennzahlen:

  • Rund 600.000 Nutzer
  • setzten etwa 21 Mio. Euro in Bewegung
  • und führten damit ca. 2.750 Projekte zur erfolgreichen Finanzierung.
  • Daraus ergibt sich eine Erfolgsquote von 60 %
  • und ein Marktanteil von derzeit nahezu 90 % (Daten aus unserem aktuellen Crowdfunding-Monitor).

Wir sagen Chapeau! Um noch größere Schritte zu machen, ist Startnext jetzt auf Investorensuche. Hierfür wünscht man sich vorzugsweise Medien oder Stiftungen, die nicht nur als Investoren sondern auch als strategische Partner von Startnext agieren sollen.

Was macht ihr eigentlich so?

Nach fünf Jahren Startnext wollten wir also natürlich mal reinhorchen in das Geschäft mit der Schwarmfinanzierung und wissen, wo die größten Herausforderungen für die Crowdfunding-Plattform liegen, wie es zum Wandel von einem gemeinnützigen Unternehmen zu einer GmbH kam und welche SEO-Strategie sie verfolgen.

Weitere Informationen rund um die Finanzierungsformen Crowdfunding und Crowdinvesting sowie weitere Möglichkeiten, ein Gründungsvorhaben zu finanzieren, finden Sie auf Recitfga-bsl.info.

  • Weitere Recitfga-bsl.info-Hausbesuche bei Gründern finden Sie auf .
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