Start-ups bekannter machen – am Schwarzen Brett?



Das Schwarze Brett – verstaubte Aushänge im Eingangs- oder Kantinenbereich, die keiner liest? Fehlanzeige! Beim StartupBrett, dem „Schwarzen Brett für die Start-up-Szene”, können sich Gründer vorstellen und die Ideen von anderen Start-ups kennenlernen. Eine gute Möglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit, denn die kann gerade für Gründer manchmal ganz schön mühsam sein.

Die Öffentlichkeit zu erreichen, ist gerade als Neuling in der Szene manchmal schwierig. Journalistenkontakte müssen erst erarbeitet werden und Budget für große Werbemaßnahmen ist oftmals nicht vorhanden. Diese Erfahrung machte auch der Gründer der Plattform StartupBrett, Lukas Herbst: „Das StartupBrett entstand daraus, dass ich es persönlich als ziemlich schwer empfand, mit meinem eigenen Start-up UpdateNode die nötige Aufmerksamkeit zu erlangen.”

Der Gründer hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Start-up-Szene selbst aktiv zu unterstützen. Start-ups können sich seit Oktober vergangenen Jahres auf dem Portal kostenlos vorstellen und werden am Tag der Veröffentlichung großflächig in den Social Media-Kanälen angekündigt. Und das kommt gut an: über 5.000 Follower auf Twitter in nicht mal einem Jahr. Da kann der Gründer von einem Erfolg sprechen. „Wir wollen eine Community für die Wirtschaft von Morgen sein”, erklärt Lukas Herbst. Auch Journalisten oder Investoren will das StartupBrett erreichen.

Lukas Herbst - StartupBrett
Lukas Herbst ist der Gründer des StartupBretts. (Foto: StartupBrett)

So funktioniert das StartupBrett

Recitfga-bsl.info hat das StartupBrett getestet. Folgende Informationen können bei einem Eintrag angegeben werden:

  • Firmenname
  • Gründungsjahr und -ort
  • Aktueller Unternehmensstatus
  • Branche
  • Produkt- oder Unternehmensbild
  • Beschreibung des Unternehmens
  • Webseite und Social Media Links
  • Video
Recitfga-bsl.info auf dem StartupBrett
Recitfga-bsl.info hat das StartupBrett getestet. (Foto: startupbrett.de)

Fazit: Der Eintrag ist einfach zu beantragen und wird nach der Prüfung schnell veröffentlicht.

Wer nutzt das StartupBrett?

Overheat, die bei Recitfga-bsl.info erst neulich über die Do’s and Don’ts in Sachen Conversion sprachen, nutzen das StartupBrett – und zwar inklusive der Video- und Social Media-Verlinkung. Mit einem Eintrag von Oktober 2014 waren sie eines der ersten Start-ups auf dem StartupBrett.

„Weil er jahrelang im Regen gelaufen ist und sich nie ein Taxi leistete”, hat der Gründer von SHÄRE-a-Taxi eine App entwickelt, mit der man für ein bestelltes Taxi Mitfahrer finden kann. Neben der Vorstellung auf StartupBrett, gab es auch gleich eine Gründerstory dazu. In den Gründerstorys des StartupBretts werden Start-ups über ihr Profil hinaus porträtiert.

Zum Start-up des Monats Januar 2015 wurde The Crunch Company gewählt. The Crunch Company ist ein Lieferdienst für Müslis in Büros. Das Start-up des Monats wird jeden Monat auf Basis verschiedener Kennzahlen bestimmt. Beispiele sind die tatsächliche Anzahl an Zugriffen auf das Profil und weitere Ereignisse, wie Klicks auf Social Media Profile und Videos.

Wer nutzt das StartupBrett noch?
Auch SHÄRE-A-TAXI, The Crunch Company und Overheat nutzen das StartupBrett. (Fotos: SHÄRE-A-TAXI, The Crunch Company, Overheat)

Ziel: Mehr Reichweite, mehr Vernetzung

Mittlerweile sind mit Lukas Herbst zusammen vier Leute im Team des StartupBretts, die schreiben, Korrektur lesen und koordinieren. Alle Mitarbeiter managen das StartupBrett nebenberuflich, Zeitmanagement ist hierbei das A und O. Neben dem Standard-Eintrag kann auch ein zusätzliches PR-Paket gebucht werden, das den Start-ups noch mehr Aufmerksamkeit liefern soll. Über die PR-Paket-Buchungen sowie mit Werbeeinnahmen will Lukas Herbst das Portal finanzieren.

Rund 5.000 Start-ups gibt es laut Schätzungen des Bundesverbands Deutsche Startups in Deutschland, über 360 sind bereits beim StartupBrett angemeldet, drei pro Tag gehen mittlerweile online. „Das Ziel für die kommenden zwölf Monate ist es, noch mehr Reichweite für die Plattform zu generieren, den Start-ups mehr Möglichkeiten zur Vernetzung und Gestaltung zu geben”, erklärt Lukas Herbst. „Außerdem wollen wir Partner finden, die den Start-ups einen echten Mehrwert liefern und unsere Arbeit festigen”, führt er zum Abschluss aus.

Mehr über die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit erfahren Sie auf Recitfga-bsl.info. Dort haben wir auch weitere wichtige Portale für Sie zusammengestellt, die Gründer auf jeden Fall kennen sollten.

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