Hausbesuch bei mapegy: globale Daten einfach visualisiert



Eine Entscheidung zu treffen, kann manchmal ganz schön schwer sein. Ausbildung oder Studium, Strand- oder Stadturlaub, die rote oder blaue Pille? Häufig haben die Entscheidungen, die man trifft, kaum Auswirkungen. Aber was ist, wenn der eigene Entschluss den Werdegang eines ganzen Unternehmens verändern könnte? Die einen setzen auf Risiko und stellen wage Vermutungen ab. Die anderen ziehen mapegy zurate. Denn die Technologie des Berliner Start-ups analysiert globale Innovationsdaten, dessen Auswertungen helfen dabei, zuverlässige Unternehmensentscheidungen zu fällen.

Das Internet ist wohl Segen und Fluch zugleich. Die einen sehen darin, ein großes unbekanntes Universum, das Informationen verschlingt und sie nur kryptisch wiedergibt. Die anderen begreifen das Web als Spielwiese und lassen sich immer wieder neue Ideen einfallen, um Herr der Informationsflut zu werden. Das Team von mapegy, einem jungen Unternehmen, das sich dem Thema Big Data verschrieben hat, würde sich wohl eher der zweiten Gruppe zuordnen, der Gruppe, die das weltweite Netz als ein „Tischlein deck dich“ der Innovationsdaten begreift. Die Aufgabe lautet: komplexe Daten verständlich aufbereiten und in anschaulicher Weise zur Verfügung stellen.

Peter Walde von mapegy
Peter Walde, Gründer und Geschäftsführer von mapegy

Somit versteht sich das Berliner Start-up als Kompass für die Hightech-Welt. Jene, die diesen Kompass zur Orientierung nutzen sollen, sind Innovationsentscheider, also solche, die in Unternehmen dafür zuständig sind, in Erfahrung zu bringen, welche Themen und Trends zukunftsweisend sein werden. Denn sie sind es, die maßgeblich beteiligt sind am Entscheidungsprozess, ob eine bestimmte Unternehmensinvestition – sei es in Form von Zeit, Geld oder Aufwand – lohnenswert ist.

Die Analyse- und Visualisierungssoftware „mapegy scout“ verschafft dem Nutzer also zügig einen Überblick über die Dynamik der derzeitigen Technologielandschaft. In eigenen Worten wird die Tätigkeit von mapegy wie folgt erläutert:

Das Big-Data- und Visual-Analytics-Unternehmen unterstützt Technologie- und Wettbewerbsentscheidungen mit Fakten auf Basis globaler Innovations- und Technologiedaten.

Die Geschäftsidee von mapegy basiert auf der Erfahrung des Gründers Peter Walde als Projektleiter der Zukunftsforschung bei einem großen Automobilhersteller. Denn hier stellt man wohl fest, dass es schwer fällt, schnell aktuelle Thementrends zu identifizieren, wenn man sich vorher durch Berge von Studien kämpfen muss. Doch nicht immer hat man die Zeit, um eigene große Recherchen zu starten.

Da dachte sich Walde, was es braucht, sind Tools, die es einem ermöglichen, schnell und übersichtlich auf einen Blick zu erfahren, wo auf der Welt welche Themen und Aktivitäten dominieren. Wer sich informieren möchte, loggt sich ein, nennt einen Suchbegriff und zieht die anschaulichen Grafiken, Karten und Tabellen zur Entscheidungsfindung hinzu. Das alles klingt spannend und zugleich ein wenig kompliziert. Also haben wir mal persönlich nachgefragt, wie so eine Analyse mit der mapegy-Technologie funktioniert und wie die Ergebnisse aussehen.

Das Erfolgsrezept: ein motiviertes Team und eine preisverdächtige Idee

Das gesamte Team um die Management-Riege Peter Walde, Uwe Kuehn, Matthias Plaue und Luis Sperr besteht aus 15 Mitgliedern sowie etwa sechs studentischen und freien Mitarbeitern. Das Besondere dabei ist, dass sich alle Mitarbeiter als Unternehmer verstehen und ihre Stärken mit vollem Enthusiasmus einbringen. Zu den aktuell größten Bereichen, denen sich das Team widmet, zählen Forschung & Entwicklung (F&E), die Datenanalyse sowie Vertrieb und Marketing.

Das ganze Team ist auch dabei, wenn es um die Identifizierung eines geeigneten Gründerwettbewerbs für mapegy geht. Und hier scheint es sich um ein Steckenpferd des Start-ups zu handelt. Denn das Berliner Jungunternehmen schaffte es bereits bis ins Finale beim CODE_n14 Award zum Thema Big Data, kam in die Endrunde beim Neumacher-Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche und ergatterte einen Platz beim German Accelerator. Da wollten wir wissen, nach welchem Erfolgsrezept mapegy kocht.

Weitere lesenswerte Beiträge rund um das Thema Big Data finden Sie ebenfalls hier im Blog. Mehr Geschäftsideen aus dem Technologie-Bereich gibt es auf Recitfga-bsl.info.

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