Jede zehnte Top Tech-Geschäftsidee kommt aus Deutschland



Beim Red Herring Award wurden einhundert der besten Technologieunternehmen Europas ausgewählt. Gleich neun Geschäftsideen aus Deutschland zählen zu den Gewinnern. Aber ein anderes Land hat noch mehr Preisträger zu verzeichnen. Woher die meisten prämierten Tech-Unternehmen kommen und welche Ideen uns besonders gut gefallen haben, erfahren Sie hier.

Am 15. April 2015 wurden die Gewinner des Red Herring Awards vorgestellt. Bei der Auswahl der Sieger flossen neben dem Innovationsgrad des Konzepts und dem wirtschaftlichen Potenzial der Geschäftsidee über 20 Kriterien in Bewertung mit ein. Darunter die Qualität der Patente, die Erfahrung des Gründerteams oder das Wachstum.

Jedes zehnte Start-up auf der finalen Gewinnerliste – und damit ein ausgezeichnetes Technologieunternehmen in Europa – stammt aus dem Bundesgebiet. Allerdings im Ländervergleich muss sich Deutschland Israel geschlagen geben. Denn von dort kommen mit 19 prämierten Technologieunternehmen die meisten Preisträger her. Aber auch Schweden mit neun und die Schweiz mit sieben Kandidaten schnitten gut ab.

Eine der besten Geschäftsideen aus Schweden: Global Warning Systems

Der Ausbruch des arabischen Frühlings zeigte der ganzen Welt, wie schnell sich die Sicherheitslage in einem Land verändern kann. Aber nicht nur politische Krisen, auch Naturkatastrophen oder Epidemien stellen in vielen Regionen eine reale Bedrohung dar, die Auslandsreisende überraschen kann.

Das schwedische Start-up Global Warning Systems hat ein Frühwarnsystem entwickelt, das Geschäftsreisende per App und mobiler Standortbestimmung über drohende Gefahren informiert und die Kommunikation mit lokalen Behörden und Rettungskräften weltweit ermöglicht. Aber auch abseits von Krisenherden hat das System einen Nutzen. Es informiert auch über Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr aufgrund von Streiks oder gibt eine Warnung aus, falls ein geplanter Flug gestrichen wird.

Die Zielgruppe von sind internationale Unternehmen, deren Mitarbeiter häufig ins verreisen müssen. Der Kunde erhält ein zentrales Management-Tool, über das er die Reisedaten seiner Mitarbeiter pflegen und deren Reiseverlauf überwachen kann.

Die Schweizer klären das

Von außen sieht die Blue Box wie ein normaler Container aus, doch der Inhalt hat es in sich. Hinter der blauen Blechfassade verbirgt sich ein Hightech-Labor, bestehend aus Schläuchen, Sensoren und Computertechnik, die allein dem Zweck dienen, belastete und verschlammte Abwässer, zum Beispiel von mobilen Toilettenkabinen, zu klären. Diese sind so dickflüssig, dass man sie nicht in die Kanalisation einleiten darf, da sie sonst die Rohre und Leitungen verstopfen würden.

Bisher wurden sie in Tanklastwagen eingesammelt und in eine Kläranlage gebracht. Doch diese sind über derartige Problemabwässer nicht sehr erfreut und verlangen für die Annahme eine hohe Gebühr. Hier kommt die Blue Box ins Spiel.

Kläranlage in a box (Bild: Bluetector)
Kläranlage in a box (Foto: Bluetector)

Sie kann direkt auf dem Gelände der Entsorgungsfirma eingesetzt werden und bereitet das Abwasser so weit auf, dass es als Spülwasser zum Autowaschen oder in die Natur abgeleitet werden darf. Das Verfahren besteht aus einer mechanischen Vorstufe, bei der das Wasser ausgepresst wird und in drei weitere biologische Behandlungsstufen weitergeführt wird. Am Ende bleibt eine kompakte Masse, die nur noch zwei Prozent der ursprünglichen Menge entspricht. Der ganze Prozess ist bereits patentiert.

Ein Kunde der ersten Stunde ist das Unternehmen TOI TOI & DIXI Sanitärsysteme, das das Blue Box-System nutzt, um Entsorgungskosten zu reduzieren. Und möchte künftig noch mehr. Aktuell wird eine Anlage entwickelt, die bald aus dem anfallenden Klärschlamm Öl extrahieren könnte. Allein in der Schweiz ließe sich so Diesel im Wert von 30 Millionen Franken gewinnen, rechnet der Bluetector Gründer David Din vor.

Unser Favorit aus Deutschland: Math 42

Unter den besten Geschäftsideen aus Deutschland ist das Education Start-up Math 42 mit dabei. Math 42 hilft Schülern dabei, die richtige Lösung für ein mathematisches Problem zu finden. Programme, die einem das Ergebnis einer mathematischen Gleichung verraten, gibt es bereits. Doch Math 42 kann viel mehr.

Die App zeigt Schritt für Schritt den Lösungsweg auf, blendet auf Wunsch Nebenrechnungen ein und erläutert die angewendeten Regeln. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch einen Trainings- und Testmodus. Math 42 analysiert die Fortschritte des Schülers und übt bevorzugt Aufgaben, bei denen dieser noch besser werden sollte. Math 42 ist kostenlos für das iPad und iPhone im App Store erhältlich.

math42 möchte die Mathenachhilfe für die Hosentasche sein
math42 möchte die Mathenachhilfe für die Hosentasche sein (Bild: Math 42)

Unter den deutschen Gewinnern beim Red Herring Award waren noch:

  • 4tiitoo: Neuartige Bedienungskonzepte mithilfe von Gestenerkennung und Eyetracking.
  • Contentful ist ein plattformübergreifendes Publikationswerkzeug.
  • Lendstar: ein soziales Finanznetzwerk im Fintech-Bereich.
  • Mit Mapz lassen sich benutzerdefinierte, hochauflösende Karten zum Drucken oder für die eigene Webseite erstellen.
  • Peak Ace: Agentur für Suchmaschinenmarketing mit eigener SEO & Content Marketing Suite.
  • Siltectra: Neuartiges Verfahren zur Erstellung von Siliziumwafern, das in der Halbleiterindustrie verwendet wird.
  • SIOPTICA: optischer Schutz gegen Stielaugen bei sensiblen Daten, wie am Geldautomaten oder Computerbildschirm.
  • wywy bildet mit seiner Softwareplattform eine Brücke für Werbetreibende zwischen Kampagnen auf dem Fernsehschirm und mobilen Endgeräten.

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