Samwer-Brüder steigen ins Wellness-Geschäft ein



Gestern war Muttertag und einige von uns haben bestimmt einen Tag im Spa oder einen Gutschein für eine Massage verschenkt. Wellness gilt als etwas Besonderes. Längst sind einige Start-ups damit beschäftigt, das Bedürfnis nach Wellness zu befeuern. Sie platzieren günstige und flexibel buchbare Gesichtsbehandlungen, Massagen und Meditationskurse im Web, sodass Kunden kaum noch an den Angeboten vorbei kommen. Wir stellen zwei solcher Geschäftsideen vor. Besonders interessant, alle Ideen kommen von Männern.

Somuchmore: eine Karte, überall Zutritt

Darüber spricht gerade die Gründerwelt. Die Wellness-Plattform Somuchmore wird von Rocket Internet übernommen. Das Berliner Start-up, gegründet von Johannes Klose, preist sämtliche Wellness-Angebote in der Nähe an. Für jeden scheint etwas dabei zu sein. Es gibt klassische Wellness-Angebote, wie ein Tag im Spa oder Yoga-, Pilates- und Meditationsgruppen. Außerdem kann man Kraftsport- und Tanzkurse sowie Tai Chi-Stunden buchen oder aber einen Workshop rund um die Ernährung besuchen.

Einige fragen sich jetzt bestimmt, warum sie sich auf einer Plattform anmelden sollten, um etwas zu suchen, das sie auch mithilfe einer Suchmaschine finden könnten. Das Argument für Somuchmore liegt in der Flexibilität, die geboten wird. Denn Nutzer brauchen keine langfristigen Verträge mit all den verschiedenen Anbietern eingehen, sondern melden sich einheitlich auf der Plattform an. Dort kann man monatlich kündigen oder gar Pausen einlegen. Die Bindung an alle Studios, die man besucht, fällt weg. Insgesamt versteht sich Somuchmore als Plattform für eine „ganzheitliche Lebensweise“.

Somuchmore
Somuchmore will Menschen dazu inspirieren, ihr Potenzial zu entfalten, indem sie Körper, Geist und Seele trainieren (Foto: Somuchmore)

Mit einer von drei Mitgliedskarten zu einem Preis zwischen 39 und 99 Euro pro Monat – im Umfang aufsteigend – erhält man so Zugang zu den auf der Plattform gelisteten Wellness- und Fitness-Studios. Aktuell ist die Wellness-Plattform nur für die Städte Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und London verfügbar. Aber mit dem Einstieg von Rocket Internet dürfte sich die Verfügbarkeit von  bald erweitern. Ein ähnliches Angebot für Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München und das Rhein-Main-Gebiet kommt .

Vibe von Thync: strömende Wellness per Knopfdruck

Die flexibel buchbaren Angebote von Somuchmore scheinen bereits viel Zeit zu ersparen. Wer es aber noch bequemer möchte, könnte seine Wellness künftig immer bei sich tragen und sich selbst verabreichen, wenn es mal wieder stressig wird.

Das amerikanische Startup Thync hebt Wellness mit seinem Wearable Vibe auf eine ganz neue Ebene. In Kombination mit einem Smartphone soll Entspannung per Knopfdruck innerhalb von zehn Minuten möglich sein. Das Produkt ist zwar noch nicht auf dem Markt, weckte aber schon viel Neugier. 2014 sammelten die Gründer Isy Goldwasser und Jamie Tyler nämlich 13 Millionen US-Dollar Risikokapital für ihr Unternehmen ein.

Mithilfe von harmlosem Gleichstrom soll das Gadget je nach Anbringung hinterm Ohr oder im Nacken für Entspannung bzw. Energie sorgen. Per App wird dann die Intensität gesteuert. Damit stellt sich das Start-up gleich drei Disziplinen. Hier kommen die Neurowissenschaft und Verbrauchertechnologie sowie Produktdesign zusammen. Wie das Wearable letztendlich aussehen soll, weiß noch keiner so genau, aber herauskommen soll es noch in diesem Jahr. Wie viel das Gadget kosten wird, ist auch noch nicht bekannt.

Wearable von Thync
Das Start-up Thync will noch nicht zu viel von seinem Wearable zeigen (Foto: Thync)

Das Wearable von sowie die Wellness-Buchungsplattform Somuchmore und zeigen auf, wie schnell sich gerade der Wellnessmarkt entwickelt. Wir halten weiter Ausschau nach neuen Geschäftsideen im Bereich Wellness.

Weitere Geschäftsideen, die zu mehr Bewegung aufrufen, sind:

обращайтесь proffitness.com.ua

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