18 Deutsche Start-ups für Amerika beim German Accelerator



Der German Accelerator hilft deutschen Gründern beim Markteintritt in den USA und schickt dazu 18 Start-ups für drei bis sechs Monate ins Silicon Valley und nach New York. Wir stellen Ihnen die Geschäftsideen vor, die im zweiten Halbjahr 2015 ihr Glück in Übersee versuchen werden.

Der German Accelerator (vormals German Silicon Valley Accelerator) schickt erneut 18 Start-ups aus Deutschland in die USA an seine Standorte in Palo Alto, San Francisco und, letztes Jahr neu eröffnet, New York. Das vom Bundeswirtschaftsministerium ausgerufene Programm fördert Start-ups aus der IKT Branche und hat bereits erfolgreichen Gründungen bei der Internationalisierung geholfen. Beispiele sind die erfolgreiche Dating Plattform Lovoo oder die Twitter-Suchmaschine Tame.

Der German Accelerator vermittelt Kontakte zu amerikanischen Geldgebern sowie Geschäftspartnern und sorgt im Rahmen von Netzwerkveranstaltungen für den Austausch mit der lokalen Gründerszene. Die Teilnehmer müssen im Gegensatz zu vergleichbaren Programmen keine Geschäftsanteile abgeben. Die Teilnahme ist zudem kostenlos. Aufwendungen für den Aufenthalt müssen die Gründer selbst tragen.

Diese Start-ups reisen in die USA

Die Auswahl, die es in den German Accelerator geschafft hat, ist bunt gemischt. Von IT-Sicherheit bis hin zum 3D Chat ist alles mit dabei. Drei der insgesamt 18 Geschäftsideen wollen wir Ihnen näher vorstellen.

Das Gründerteam von aus Berlin möchte die Art, wie wir Musik hören verändern. Nein, es handelt sich nicht um eine der vielen Streaming Apps, die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen, sondern um ein Stück Hardware, das man um das Handgelenk trägt. Dieses trägt den Namen Basslet, ein Kofferwort zusammengesetzt aus bracelet (englisch für Armband) und Bass. Die Aufgabe des Bassarmbands ist es, Schallwellen spürbar zu machen. „Musik ist nämlich“, so beschreibt es Rescued Ideas, „in Bewegung versetzte Luft.“ Wir nehmen sie nicht nur über die Ohren, sondern auch über unser Skelett auf. Jeder, der auf einem Rockkonzert oder in einem Club tanzen war, kennt das Gefühl, wenn der Bass durch den Körper wandert.

Basslet simuliert das Gefühl eines lauten Basses.
Basslet simuliert das Gefühl eines lauten Basses. (Bild: rescuedideas.com)

Genau dieses Gefühl möchte das Basslet auf Hörsituationen abseits von Liveveranstaltungen transportieren, indem das Armband Vibrationen am Handgelenk erzeugt und so das Gefühl eines lauten Basses simuliert. Ob das sich im Prototypenstatus befindliche Gadget allein mit dieser Funktion neben den Fitnessarmbändern und Smartwatches in der Kundengunst durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Doch vielleicht stellt sich die Reise nach Palo Alto, wo auch Apple seinen Hauptsitz hat, als Glücksfall heraus. Denn wir könnten uns diese Technologie gut als Teil der nächsten Apple Watch Generation vorstellen.

Busy Lamp – Transparenz bei den Anwaltskosten

Das amerikanische Rechtswesen ist nicht nur für extreme Urteile berüchtigt, es ist auch der umsatzstärkste Markt auf der Welt. Das jährliche Marktvolumen umfasst 400 Milliarden US-Dollar (Legal Transformation Institute 2014) und entspricht damit dem gesamten Bruttoinlandsprodukt von Österreich. Daher sollte auch der nächsten Geschäftsidee eine erfolgreiche Reise nach New York bevorstehen.

Busy Lamp macht Anwaltskosten transparent (Bild: busylamp.com)
Busy Lamp macht Anwaltskosten transparent (Bild: busylamp.com)

stellt Unternehmen eine Software zur Verfügung, mit der sie sich Angebote für rechtlichen Rat einholen, den Projektverlauf verwalten und die Kosten verfolgen können. Das Ganze ist eine Mischung aus Marktplatz und Projektmanagementsoftware. Das Unternehmen ist bereits in den USA vertreten. Geschäftsführer Dr. Manuel Meder glaubt, dass die Teilnahme beim German Accelerator dem Frankfurter Start-up weiteren Aufwind geben wird:

Wir konnten bereits nach acht Wochen unseres Vertriebsstarts in den USA erste namhafte Kunden gewinnen. Die vergleichsweise kurzen Sales-Zyklen unterstützen die gängige These, dass der Kostendruck der US-amerikanischen Unternehmen im Bereich der externen Rechtsberatungskosten noch höher ist als hierzulande.

Bereits vor etwas mehr als zwei Jahren sprachen wir im Interview mit Busy Lamp Gründer Dr. Manuel Meder über die Geschäftsidee, die nun mit dem German Accelerator Richtung USA abhebt.

Das Party-Radar

ist eine Partyapp aus München mit zwei Anwendungsgebieten. Zum einen verrät sie vor der Party, wo welche Musik läuft, welcher DJ auflegt und was der Eintritt kostet. Das ist nützlich, wenn man sich eine Übersicht über das aktuelle Programm verschaffen möchte oder neu in einer Stadt ist. Auf der Party gelandet, kommt zum Veranstaltungskalender eine soziale Komponente hinzu.

Nightadvisor gibt Tipps zu Parties in der Nähe (Bild: Nightadvisor.com)
Nightadvisor erteilt Ratschläge zu Parties in der Nähe (Bild: Nightadvisor.com)

Die App schaltet einen Windowshopping genannten Bereich frei, bei dem man sieht, wer sonst noch auf der Party ist. Man kann die anderen Besucher anschreiben oder deren Attraktivität, ähnlich dem Prinzip von Tinder, bewerten. Ob Partygänger in Zukunft wirklich auf ihre Handybildschirme starren werden, anstatt sich ins Clubgeschehen zu stürzen, halten wir für fraglich. Aber wo könnte man dies leichter überprüfen, als in New York, der Stadt, die niemals schläft? Einen großen Vorteil hat Nightadvisor. Möchte man mit seiner Partyeroberung in Kontakt bleiben, braucht man dank der anonymen Chatfunktion nicht seine Telefonnummer oder sonstige private Informationen herausgeben. Stellt sich er oder sie doch als unangenehm dar, ist man die Person mit einem Fingerwisch wieder los.

Die weiteren Geschäftsideen, die mit dem German Accelerator auf Reisen gehen, sind:

  • der KFZ Werkstatt ein Schnippchen schlagen: Diagnose per Smartphone 
  • , ortsbasierte Dienste für den stationären Handel
  • , Werbenetzwerk für die Foto-Community Instagram
  • : eines der erfolgreichsten Start-ups in unserer Gründerwettbewerbsstudie
  • das Cleantech-Startup 
  •  bietet eine Plattform, um Apps für den Unternehmenseinsatz zu entwickeln
  • die 3D-Chat-Gemeinschaft 
  • , untersucht Sicherheitsschwächen in SAP-Systemen
  • kürzlich als eines der besten Start-ups Europas ausgezeichnet, bald in den USA: 
  • bei  entwickelt 3D-Modelle für Chats
  • : Analyse-Plattform für Amazon-Händler
  • Trend- und Innovationsradar:  – bald auch ausführlich hier auf Recitfga-bsl.info
  •  vereinfacht die Verwaltung von Onlinestellenanzeigen
  •  entwickelt die universelle Mensch-Maschinen Schnittstelle
  • auch mit einer simplen Idee wie dem Vergleich von Singlebörsen kommt man in die USA: 

Wer mit seinem Start-up auch die Chance auf das einen Aufenthalt in den USA ergreifen möchte, kann sich bis zum 31. August 2015 für die nächste Runde .

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