Gründer-Hausbesuch bei vaamo: sparen wie ein Eichhörnchen



Club Mate-Kisten stapeln sich im Eingangsbereich, Ikea-Möbel schmücken das Großraumbüro, ein Stofftier-Eichhörnchen hängt an einer Lampe. Wir sind bei der vaamo Finanz AG. Anzugträger? Weit und breit niemand in Sicht. Dafür ein junges Team, das sichtlich Spaß bei der Arbeit hat und in der Pause die Chefs am Kickertisch abzockt. Der Blick aus dem Besprechungszimmer zeigt die Skyline der Bankentower in Frankfurt am Main – das Thema haben die Mitarbeiter also in jeder Hinsicht vor Augen: Es geht um Finanzen. Das Fintech-Konzept ist jedoch ein ganz neues.

Der Name vaamo ist abgeleitet aus dem Spanischen: vamos! Los geht’s! Gemeint ist, dass Privatkunden mehr aus ihrem Geld machen sollen. Los geht es aber auch damit, dass vaamo die Finanzbranche ändern will. Die Idee ist ein alternatives Anlagekonzept für Privatkunden. Es stellt in Sachen Vermögensaufbau den Kunden und das Stichwort Einfachheit in den Vordergrund. Während große namhafte Banken dies auch versprechen, steckt hinter vaamo ein Anlagekonzept, das sogar mit wissenschaftlicher Unterstützung von Prof. Dr. Andreas Hackethal der Goethe Universität Frankfurt erprobt und erforscht wurde.

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vaamo setzt beim Geldanlegen auf die Strategie des Eichhörnchens (Foto: vaamo)

Das Konzept soll ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Im ersten Schritt können Kunden ein Sparziel festlegen, beispielsweise die Ausbildung der Kinder oder der Kauf eines Eigenheims. Bei vaamo setzt man also auf Motivation statt Abstraktion. Das übergeordnete Ziel „sparen“ wird umgewandelt in ein konkretes Objekt, das der Kunde stets vor Augen hat.

Im zweiten Schritt wählt der Kunde dann noch eine von drei Risikostufen – je höher das Risiko, desto höher der Anteil aus Aktien bzw. Anleihen. Zehn Minuten dauert eine Kontoeröffnung, in maximal drei Klicks ist der Kunde bei vaamo am Ziel. Eine Mindestlaufzeit des Kontos gibt es nicht. Keine komplexen Prozesse oder Texte, der Kunde soll verstehen, was mit seinem Geld passiert.

Mit vamoo sparen wie ein Eichhörnchen

Seit zwei Jahren gibt es die vaamo Finanz AG inzwischen schon. Die Vorstandsmitglieder Dr. Thomas Bloch und Dr. Oliver Vins waren zuvor im Investment-Banking bzw. einer Strategieberatung tätig. Heute arbeiten sie in einem Team von 23 Leuten daran, auf die Veränderungen in der Finanzbranche einzugehen. Das Eichhörnchen ist dabei ein Symbol, das sich vom Leitgedanken klassischer Banken absetzt, sowohl in der Farbe als auch im Hinblick auf das Motiv.

Das Nagetier ist für akribische Sammlung bekannt und dafür, sich Vorräte für die Zukunft anzulegen – ebenso, wie es Kunden bei vaamo machen können.

Im Rahmen unseres Hausbesuchs bei vamoo sprachen wir mit Dr. Thomas Bloch und Dr. Oliver Vins über die Idee von vamoo und Herausforderungen im Gründungsprozess.

Im zweiten Teil unseres Interviews haben wir in 15 Fragen über die Fintech-Szene gesprochen und wollten wissen, wie sich eigentlich eine Finanz AG selbst finanziert. Außerdem benennen die Gründer von vaamo auch Start-ups, die sich jeder in der Fintech-Szene einmal angeschaut haben sollte. Das sind Number26, Weltsparen, Zencap, Fintura und die Fidor Bank. Wieso? Das erfahren Sie in Teil zwei unseres Hausbesuchs.

Mehr Geschäftsideen aus dem Fintech-Bereich gibt es auf Recitfga-bsl.info. Außerdem finden Sie hier alle wichtigen Informationen rund um die Finanzierung Ihres Unternehmens.

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