relayr gewinnt mit seinem Wunderbar den CODE_n15 Award



Wunderbar, dachten sich wohl die Gründer des Berliner Start-ups relayr, als verkündet wurde, dass sie die Gewinner des diesjährigen CODE_n Contests sind. Im Rahmen der CeBIT in Hannover präsentierte sich das Unternehmen zusammen mit 49 weiteren Finalisten in der Endrunde um den mit 30.000 Euro dotierten Hauptpreis in Halle 16 der IT-Messe. Ihren „Wunderbar“ haben Entwickler, Hersteller und die Netzgemeinde zum Fressen gern. Wir zeigen, was es damit auf sich hat.

Wer sich für das Internet der Dinge interessiert und wissen möchte, was die Start-up-Welt zu diesem Thema zu bieten hat, kam in der vergangenen Woche nicht umhin, die Ausstellungsfläche von CODE_n auf der CeBIT 2015 in Hannover zu besuchen. So fand vom 16. bis 20. März die Finalrunde des CODE_n Awards in Halle 16 statt.

Zum CODE_n Finale kamen 50 Start-ups aus 17 Ländern zusammen, um sich und ihre Geschäftsideen aus dem Bereich Internet of Things zu präsentieren. Diese 50 Start-ups wurden zuvor aus rund 400 eingereichten Konzepten ausgewählt, um ins Finale beim Gründerwettbewerb von CODE_n einzuziehen. Die Bandbreite der gezeigten Lösungen in den Themengebieten Industry 4.0, Smart City, Future Mobility und Digital Life habe die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension um das Internet der Dinge herum stark verdeutlicht, so die Initiatoren von CODE_n.

CODE_n15 Impressionen
Eindrücke aus der CODE_n-Halle auf der CeBIT 2015 in Hannover

Die beste aller Ideen in diesem Jahr, so entschied die Jury, kommt vom Berliner Start-up relayr. Mit ihrem Wunderbar, ein Baukastenset, können verschiedene Geräte verbunden und gesteuert werden. relayr scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben und präsentiert mit dem Wunderbar den Inbegriff eines Produkts zum Internet der Dinge. Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Group und Initiator von CODE_n, meint dazu:

Mit relayr hat sich die Jury für ein Unternehmen entschieden, dass das Thema von CODE_n15 „Into the Internet of Things“ perfekt verkörpert. Mit der Wunderbar wird das Internet der Dinge sehr leicht fass- und anwendbar für Programmierer.

relayr mit Ulrich Dietz
Das Team von relayr mit Ulrich Dietz

Und das sei wichtig. Denn das Internet der Dinge war zwar auf der gesamten CeBIT ein sehr präsentes Thema, aber die Hürden für Entwickler seien immer noch hoch. relayr beseitige diese Hürden und lassen Ausreden, wie mangelnde Hardware-Kenntnisse nicht mehr gelten. Die Einfachheit der Lösung und die Auswirkungen für das Internet of Things (IoT) habe die Jury überzeugt.

Die wunderbare Geschäftsidee von relayr aus Berlin

Der sieht von außen aus wie ein Schokoriegel, beherbergt im Inneren aber einen echten Powerriegel. Der Wunderbar-Sensorenbaukasten besteht aus sechs Sensoren und einem Hauptmodul. Die Sensoren messen die Temperatur, Distanz, Feuchtigkeit, Bewegung und das Licht und lassen sich in einem Raum verteilen. So informiert uns das Smartphone, dass es zu warm im Raum ist oder die Pflanze wieder mal Wasser braucht, sobald wir das Zimmer betreten. So sollen Dinge sprichwörtlich zum Leben erweckt werden.

Wunderbar-Starterkit von relayr
Der Wunderbar-Baukasten von relayr (Foto: relayr)

Insgesamt geht es darum, Software-Unternehmern und Geräte-Herstellern eine Tool-Box zur Verfügung zu stellen, um passende Apps für das Internet der Dinge zu entwickeln. Das Ergebnis werden intelligente und vor allem vernetzte Gegenstände und Geräte sein. Das Potenzial, um den Alltag mit dem Internet zu verbinden, scheint noch längst nicht ausgeschöpft zu sein.

The winner don’t takes it all: auch andere Start-ups kamen auf ihre Kosten

Aber auch andere Start-ups zogen Aufmerksamkeit auf sich und räumten ebenfalls einige im Rahmen des Events verliehene Sonderpreise ab. So gewann das Jungunternehmen greenbird Integration Technology aus Oslo die EY Ignite Innovation Challenge. Seit Anfang März konnten Internetnutzer dabei online für ihren Favoriten abstimmen. EY wird die Norweger ins Silicon Valley einladen und vermittelt Kontakte zu Investoren und möglichen Geschäftspartnern. Ein weiterer Preis kam von Salesforce. Der Anbieter für Cloud-Lösungen ließ den Zufall entscheiden und loste das Start-up aisoy aus, um nach San Francisco zur Dreamforce Konferenz zu fliegen.

Die großzügige Vergabe weiterer Preise zeigte, dass es beim alljährlichen CODE_n Award nicht nur einen Sieger gibt. Vielmehr erhalten stets alle 50 Finalisten die gleiche Chance, sich den (Fach-)Besuchern von ihrer besten Seite zu zeigen. Im Laufe der fünf Messetage seien spannende Gespräche, neue Kooperationen und mögliche Partnerschaften zustande gekommen. Wir waren mit der Kamera unterwegs:

Die Jury von CODE_n 15 bestand aus folgenden Mitgliedern:

  • Klaus Bauer (TRUMPF), Klaas Bollhöfer (The Unbelievable Machine Company), Laurent Delaporte (NetMediaEurope), Ulrich Dietz (GFT Group), Frank Engelhardt (Salesforce), Manfred Engeser (Wirtschaftswoche), Uli Huener (EnBW), Carsten Knop (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Olaf Riedel (Ernst & Young), Frank Riemensperger (Accenture) und Benedict Rodenstock (Astutia Ventures).

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