Oliver Samwer und die besten Ideen der IdeaLab! 2014



Über 400 Menschen zog es Anfang Oktober in den sonst verschlafenen Kurort Vallendar, nahe Koblenz, um an der IdeaLab, einer der größten studentisch organisierten Gründerkonferenzen Europas, teilzunehmen. Unter den Teilnehmern war auch Recitfga-bsl.info vertreten: ein Rückblick auf die interessantesten Geschäftsideen und den Vortrag von Oliver Samwer.

Einmal im Jahr verwandelt sich das beschauliche Städtchen Vallendar in einen der Szenetreffs der deutschen Start-up Gemeinde – die IdeaLab 2014. Verantwortlich dafür zeichnet sich eine Gruppe von Studenten der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar, eine der exklusivsten Adressen für angehende BWLer in Deutschland.

Studenten beim IdeaLab
Studenten der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar

Vertreten sind auf der IdeaLab Jungunternehmer, internationale Redner, gründungsinteressierte Studenten und Investoren auf der Jagd nach interessanten Start-ups. Wie in den Jahren zuvor ließ es sich WHU Alumnus Oliver Samwer, trotz zweier Börsendebüts in der Woche zuvor, nicht nehmen, die Eröffnungsrede zu halten. Einen Ausschnitt des Vortrags auf der IdeaLab finden Sie als Video am Ende des Artikels.

Zwölf weitere Redner, darunter Aura Cheung vom Reinigungskräfevermittler Homejoy, Stefan Glänzer Investor von Passion Capital und Vertreter der Tech-Elite von Facebook, Google und Co, boten den Teilnehmern der IdeaLab mit ihren Vorträgen reichlich Stoff zum Nachdenken. Eine Zusammenfassung der Reden finden Sie im .

Das Spannendste an der Konferenz waren die Gespräche auf den Gängen über die zahlreich vertretenen Geschäftsideen. Mehr als 120 Junggründer fanden sich auf der Teilnehmerliste der IdeaLab – die besten von ihnen traten beim Start-up Battle of the Cities gegeneinander an.

  • RogerVoice aus Paris: ist eine App, die Telefonkonversationen in Echtzeit transkribiert und sich damit insbesondere an Schwerhörige richtet. Es ist damit das erste Programm, das sozusagen Untertitel aufs Telefon bringt. 
  • Trackduck aus Vilnius:  The Trackduck-Team arbeitet bereits seit 1 1/2 Jahren an ihrer Geschäftsidee und hat seitdem über 10.000 Nutzer von sich überzeugen können. TrackDuck bietet visuelles Feedback während der Erstellung einer Webseite. Kunden einer Designagentur können beliebige Elemente auf ihrer Seite per Mauszeig hervorheben und mit Kommentaren annotieren. Die Agentur wird automatisch benachrichtigt und erhält eine übersichtliche Darstellung aller Anliegen.
  • Sprinkle aus Stockholm: möchte, dass den Nachrichtenlesern im Internet statt nerviger Werbung relevante Inhalte angezeigt werden. Dazu analysieren sie den Text einer Meldung und generieren daraufhin Verlinkungen zu passenden Artikel und Videos externer Onlinemedien. Der Webseitenbetreiber erhält pro Klick eine Werbepauschale und damit neben klassischer Werbung eine weitere Möglichkeit, seine Plattform zu monetarisieren.
RogerVoice verwandelt Gespräche live in Text und erleichtert Schwerhörigen das Telefonieren
  • evopark aus Köln: bis zu einem Drittel des innerstädtischen Verkehrs entsteht durch die Suche nach einem Parkplatz. Auf der anderen Seite gibt es ein großes Angebot an Stellplätzen in Parkhäusern, die auch an stark frequentierten Tagen nicht voll in Anspruch genommen werden. evopark informiert per App über freie Parkmöglichkeiten, vereinfacht den Parkprozess durch Funkschlüssel, die die Tore automatisch öffnen und bietet durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern aus dem Einzelhandel Vergünstigungen beim Parken an.
  • Terivu aus Santiago de Chile: Terivu beschäftigt sich mit dem Thema Social Hiring. Dazu haben haben die Südamerikaner eine Empfehlungsplattform für die sozialen Netzwerke geschaffen. Die Idee dahinter ist, dass Mitarbeiter in ihrem Bekanntenkreis nach geeigneten Kandidaten für eine offene Stelle suchen und bei erfolgreicher Vermittlung monetär belohnt werden.
  • Cyclister aus Kopenhagen: aus der Fahrradstadt Kopenhagen kommt Cyclister, das selbsternannte airBnB für Fahrräder. Der Verleih von Zweiräder ist starken saisonalen Schwankungen unterworfen. In den Ferienmonaten kann es so zu einer Verknappung des Angebots kommen. Auf Cyclister können nun  Privatpersonen ihre Räder anbieten und sich so ein wenig Geld dazuverdienen, ganz im Stil der Sharing Economy. Seit nur wenigen Wochen im Betrieb, kann  bereits 300 Anbieter vorweisen.
Die Webseiten von Cyclister und Evopark
Cyclister und Evopark – zwei Geschäftsideen, die sich auf der IdeaLab vorgestellt haben
  • Coindrum aus Dublin: Wie wird man das Kleingeld aus dem Urlaub los, bevor man sich auf den Weg in die Heimat macht? möchte für dieses Problem eine Lösung gefunden haben. Die Iren stellen dazu Automaten an Flughäfen auf, die das Kleingeld entgegennehmen und in Duty Free Gutscheine einer beliebigen Währung umtauschen. Die Gutscheine können dann in Kombination mit anderen Zahlungsmitteln für höherwertige Einkäufe genutzt werden.
  • Sleepout aus Mauritius: Eine weitere Geschäftsidee, die sich beim erfolgreichen amerikanischen Start-up airBnB bedient, ist sleepout. Genauso wie beim Vorbild bieten hier Privatpersonen ihre Immobilien zur Vermietung an. Es sind bereits 150 Luxuswohnungen, darunter ein Schloss gelistet. Von AirBnB möchte sich das Inselstart-up durch spezielle Anpassungen an den afrikanischen Markt abgrenzen.

  • Vintage aus Chisnau: Die Geschäftsidee Vintage verleiht Kunst an Unternehmen und Praxen. Die Ausstellungsstücke erhält das Unternehmen kostenlos von den Künstlern, denen sich durch die breitere Öffentlichkeit eine zusätzliche Absatzmöglichkeit für ihre Werke bietet.
  • Pzartech aus Tel Aviv: Pzartech ist ein Marktplatz für Ersatzteile. Das besondere ist: Die Firma kommt gänzlich ohne Lager aus, denn die Artikel werden erst auf Anfrage per 3D Druck hergestellt. Auch seltene oder ausgelistete Teile sollen sich so über Pzartech beschaffen lassen.

Oliver Samwer ganz verführerisch auf der IdeaLab

Mit jedem Jahr bei McKinsey oder JP Morgan sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Start-up gründen wirst.

Gleich zu Beginn der Konferenz richtete sich Oliver Samwer mit dieser steilen These an die Studenten im Publikum. Sein Rat: Don’t play the CV Game. Während es die meisten Business Studenten mit der Lebenslaufpflege sehr ernst meinen, sollen angehende Gründer auf Stationen bei Konzernen verzichten und bereits während und direkt nach dem Studium gründen. Wer sich bei Rocket mit zwei Praktika bei Investmentbanken oder Consulting Firmen im Lebenslauf vorstelle, müsse ihm schon eine gute Erklärung dafür liefern. Bei seinem Auftritt vor dem potentiellen Rocket-Nachwuchs zeigte sich der aggressivste Mann im Internet betont zahm. Wer mehr von seiner Rede wissen möchte, schaut das nachfolgende Video von der IdeaLab 2014.

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