256.000 Euro bei Gründerwettbewerb IKT Innovativ vergeben



Brigitte Zypries, BMWi-Staatssekretärin, zeichnete am 5. September auf der IFA in Berlin die Gewinner des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ aus. Vergeben wurden sechs mit jeweils 30.000 Euro dotierte Hauptpreise, ein Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro zum Thema „Innovative IKT in der Baubranche“ und elf weitere Preise zu je 6.000 Euro. Die Preisträger werden zudem durch ein Coaching-Netzwerk bei ihren ersten Schritten in die Selbstständigkeit begleitet.

Der bundesweite Gründerwettbewerb IKT Innovativ bietet seinen Teilnehmern die Möglichkeit, unabhängige Expertenmeinungen zur Tragfähigkeit der eigenen Geschäftsidee zu erhalten und im besten Fall ein attraktives Preisgeld als Startkapital für die Existenzgründung zu gewinnen. Zur ersten Wettbewerbsrunde im Jahr 2014 erreichten 290 Bewerbungen die Gutachter des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ. Dies sei eine Steigerung der Bewerber um 20 % im Vergleich zu vorherigen Wettbewerbsrunde. Bisher konnten fast alle Preisträger tatsächlich ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzen. Rund 97 % der mithilfe des Wettbewerbs gegründeten Unternehmen seien auch im dritten Jahr nach der Gründung weiterhin aktiv am Markt. Staatssekretärin Brigitte Zypries erachtet die IKT als treibende Kraft für die deutsche Wirtschaft und fordert deshalb noch mehr Unterstützung für die Jungunternehmer:

Informations- und Kommunikationstechnologien sind in nahezu allen Branchen maßgebende Treiber für Innovationen und neue Geschäftsfelder. Allerdings müssen wir das in Deutschland vorhandene Gründungspotenzial in diesem Bereich noch viel stärker ausschöpfen.

Preisträger Gründerwettbewerb IKT Innovativ 1/2014
Die Preisträger der Runde 1/2014 wurden auf der IFA in Berlin öffentlich ausgezeichnet

Die Hauptpreisträger beim Gründerwettbewerb IKT Innovativ 1/2014 sind:

: Das Berliner Start-up bietet eine Software zur Fahreridentifikation und Aufmerksamkeitsüberwachung im Fahrzeug via Kamera-Gesichtserkennung. Das Besondere ist: die Software läuft dabei auf den in Autos üblichen Steuergeräten.

blick.: Die Koblenzer bieten ein Prüfungsverfahren der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten. Hier gelingt es mit preiswerten Eyetracking-Systemen für zu Hause, die Interaktion des Nutzers zu erfassen und Kunden die Auswertungen in Echtzeit zu liefern.

MESHINE: Das Gründungsteam aus Berlin bietet eine Smartphone-App für Großevents wie Festivals oder Kongresse. Über die App können Besucher aktuell informiert werden. Es gibt keine Netzüberlastungen von WLAN-Hotspots oder Mobilfunknetzlücken.

: Das Gründerteam um das Würzburger FinTech Start-up ermöglicht es Onlineshops, per Klick beliebige Zahlungsarten hinzuzufügen. Auch aktuelle Methoden wie Sofortüberweisung oder Bitcoins können so bequem angeboten werden.

: Das Kölner Start-up bietet eine Bilderkennungssoftware für die automatische Erfassung von Zählerständen, Preisschildern oder Formularen per Smartphone-Kamera. Unternehmen können so manuelle Erfassungssysteme weiter automatisieren.

Telocate: Das Freiburger Start-up Telocate entwickelt ein akustisches Navigationssystem mit hoher Genauigkeit für den Einsatz in Gebäuden. Die von Smartphones erzeugten Töne außerhalb des Hörbereichs dienen dabei zur Lokalisierung des Nutzers.

Der Sonderpreis ging an InnoStrukt3D aus Leipzig und Zwickau. Die entwickelte Software erleichtert die Planung von Verkehrs-, Energie- und Rohrleitungs-Trassen durch räumliche Darstellung und automatische Prüfung von technischen Regelwerken. Die hohe Anschaulichkeit macht die Planungen auch für Entscheider und Bürger verständlich.

Brigitte Zypries
Brigitte Zypries ist Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Weitere Preisträger sind:

  • 3YOURMIND: Softwaremodul für den 3D-Druck
  • adnymics: Personalisierte Paketwerbung für Onlinehändler
  • ambiact: Mit Elektrogeräten verbundenes Hausnotrufgerät
  • Augletics: Virtuelles Rudertraining
  • bankmark: Testdaten für Datenbanksysteme
  • Digital Shop Assistant: multimediales Kundenberatungssystem
  • EDGE: Professionelle Lichtgestaltung
  • FabCab: Mobile 3D-Fotokabine
  • QuantifiedCode: Software für Quellcode-Analyse
  • Uberchord: Gitarrenlern-App für das Smartphone
  • Webpgr: Website-Konzept mit Schwenk-, Dreh- und Zoombewegungen

Einige der Gesichter hinter den Geschäftsideen sehen Sie im Video von der Preisverleihung:

Bewerbung für den Gründerwettbewerb IKT Innovativ

Bewerbungsschluss für die bereits laufende neue Wettbewerbsrunde ist am 30. November 2014. Hier ergibt sich eine weitere Möglichkeit, ein Startkapital von bis zu 30.000 Euro für die Gründung im Bereich der IKT zu gewinnen.

Um an dem Gründerwettbewerb IKT Innovativ teilnehmen zu können, ist das Einreichen einer Ideenskizze im Umfang von 10 bis 15 Seiten erforderlich. In der Ideenskizze sollte auf die fachlichen und kaufmännischen Kompetenzen eingegangen werden. Weiterhin werden eine Darstellung des geplanten Geschäftsmodells, eine realistische Einschätzung des Zielmarkts und der Wettbewerber sowie die ersten Züge des Marketingmix erwartet. Außerdem sollte eine vorläufige Zeitplanung der Unternehmensgründung und die Vorstellung der Finanzplanung enthalten sein. Jedoch wird kein vollständiger Geschäftsplan erwartet. Folgende Kriterien sind maßgebend:

  • Innovation der Geschäftsidee
  • Marktpotential und Wettbewerbsfähigkeit
  • Umsetzbarkeit des Gründungskonzept
  • Qualifikationen und Erfahrungen des Teilnehmers bzw. des Teams

Nähere Infos zum Ablauf, den Preisen und Kriterien für die Bewerbung beim Gründerwettbewerb IKT Innovativ erfahren Sie auf Recitfga-bsl.info. Dort findet sich auch eine Übersicht zu einer Vielzahl von regionalen und bundesweiten Gründerwettbewerben.

Gründerwettbewerb Ikt Innovativ

Newsletter für Gründer-Events erhalten

Tragen Sie dazu einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken Sie auf „Anmelden”.

рено мастер

plasticsurgery.com.ua

Вы можете www.el-smoke.club в любом городе.