Der 17. World Business Dialogue: disruptive Innovationen



Zum 17. Mal bietet der World Business Dialogue Studenten, Führungskräften und Unternehmern eine Plattform auf der sie über die Trends der Zukunft und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft diskutieren können. Unter dem Motto „disruptive Technologies“ stehen auf dem diesjährigen World Business Dialogue zahlreiche Themen auf der Agenda, die auch die Gründerwelt bewegen.

Bill Gates, Josef Ackermann und Axel Weber – der World Business Dialogue kann mittlerweile auf eine bemerkenswerte Liste an Rednern zurückblicken. Der größte von Studenten organisierte Wirtschaftskongress weltweit, findet vom 13. bis 14. März 2014 bereits zum 17. Mal statt. Welche Redner und Themen den Besucher dieses Jahr in Köln erwarten, erfahren Sie im folgenden Interview mit dem Projektverantwortlichen Robert Bouschery.

Recitfga-bsl.info: Herr Bouschery, was wollen Sie mit dem Kongress konkret erreichen und wer ist die Zielgruppe?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: Kurz und knapp ist unser Ziel, eine Brücke zwischen Studenten und Unternehmen jeder Art zu schlagen – konkret wollen wir eine Plattform schaffen, auf der aktuelle Trends und Innovationen generationen- und kulturübergreifend diskutiert werden können. Die Zielgruppe sind hierbei zum einen internationale Studenten aller Fachrichtungen, Führungskräfte aus Konzernen aber natürlich auch junge Gründer und Mitarbeiter von Start-ups.

Recitfga-bsl.info: Was sind die Themen des diesjährigen World Business Dialogue?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: 

Der Kongress steht unter dem Thema „disruptive Innovation“. In diesem Rahmen beschäftigen wir uns damit, wie Technologien und Innovationen sich auf aktuelle Unternehmen und Geschäftsmodelle auswirken und diese verändern. Im Fokus stehen Themen wie mobile Internet, Big Data, künstliche Intelligenz aber auch 3D-Druck und Biotechnologie.

Diese Themen werden dabei einerseits in großen Podiumsdiskussionen auf einer gesellschaftlichen Ebene besprochen andererseits auch in Vorträgen konkreter und auf spezifische Branchen bezogen. So wird es zum Beispiel eine Podiumsdiskussion darüber geben, wie disruptive Innovationen auch dazu genutzt werden können, große Probleme der Menschheit zu lösen und einen Vortrag zu der Frage, was das mobile Internet für die Mobilität der Zukunft bedeutet.

Foto von einer Podiumsdiskussion auf dem letztjährigen World Business Dialogue
Impression von einer Podiumsdiskussion auf dem letztjährigen World Business Dialogue

Recitfga-bsl.info: Welche Redner erwarten den Besucher auf dem 17. World Business Dialogue?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: Glücklicherweise konnten wir dieses Jahr ein sehr vielfältiges Referentenfeld gewinnen – angefangen bei großen deutschen Firmenchefs, wie Dr. Rüdiger Grube (CEO, Deutsche Bahn) oder Jens Schulte-Bockum (CEO, Vodafone Deutschland) bis hin zu Silicon Valley Experten wie Pascal Finette (Portfolio Manager, Google.org) und Allen Wirfs-Brock (Research Fellow, Mozilla Corporation).

Aber auch etwas „unkonventionellere“ Speaker, wie Tim Cannon, selbst ernannter DIY-Cyborg, der sich einen Chip in den Unterarm implantieren ließ, oder bekannte Wissenschaftler, wie der Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger werden auf dem Kongress ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Besuchern teilen.

Recitfga-bsl.info: Warum sollte ich als Entrepreneur am World Business Dialogue teilnehmen?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: Zunächst natürlich wegen der interessanten Referenten und spannenden Themen, die an vielen Stellen Berührungspunkte mit Entrepreneurship und der Start-up Szene haben. Aus unserer Sicht aber noch viel wichtiger ist das unglaublich diverse Teilnehmerfeld. Die Mischung aus Studenten verschiedenster Nationalitäten und Kulturen und den erfahrenen Führungskräften aus großen Unternehmen bietet die Chance für spannende Gespräche und Diskussionen. Die Möglichkeit an einem Ort sowohl die Perspektive eines afrikanischen Studenten, als auch eines Deutschen CEOs zu hören und mit diesen zu diskutieren gibt es in dieser Form wohl nur bei uns.

Dieser Perspektivenwechsel hat schon in der Vergangenheit bei vielen unserer Teilnehmer neue Ideen hervorgerufen und es haben sich auch schon einige Co-Gründer auf dem World Business Dialogue kennengelernt.

Die Veranstalter versprechen informative Vorträge
Die Veranstalter versprechen informative Vorträge und ein internationales Referentenfeld

Recitfga-bsl.info: Start-ups können Ihre Ideen auch beim World Business Dialogue pitchen – wie läuft dies im Detail ab?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: Man darf sich das Pitchen auf unserem Kongress nicht vorstellen, wie auf einer typischen Start-up Konferenz. Bei uns pitcht man nicht vor möglichen Investoren, sondern vor Studenten.

Das Format nennen wir Dialogue Think-Tank. Jeweils fünf Personen, nicht nur Gründer, sondern auch Führungskräfte aus Unternehmen, pitchen vor 30 Studenten eine Minute lang ihre Idee. Danach teilen sich je sechs Studenten auf die Pitcher auf und haben dann gemeinsam eine Stunde lang Zeit die Idee zu diskutieren.

Das bietet vor allem Start-ups, die sich in einer sehr frühen Phase befinden, die ideale Möglichkeit ihre Idee zu validieren, direktes Feedback zu bekommen und eventuell sogar Mitarbeiter zu finden.

Recitfga-bsl.info: Wer steht hinter dem World Business Dialogue und was sind die größten Herausforderungen bei der Organisation des Events?

Robert Bouschery, World Business Dialogue: Hinter dem World Business Dialogue steht das OFW (Organisationsforum Wirtschaftskongress gemeinnützige GmbH) – eine studentische Initiative, die schon seit 1984 in Köln aktiv ist. Das Team bildet sich jedes Jahr neu und besteht aus circa 40 ehrenamtlich arbeitenden Studenten.

Eine der größten Herausforderungen ist dabei, dass ein Großteil des Teams nebenbei noch zur Uni geht und die ehrenamtliche Arbeit mit Vorlesungen und Klausuren unter einen Hut bringen muss. Und daraus ergibt sich auch, dass Studenten, die zumeist noch keine Berufserfahrung besitzen, absolut professionell und strukturiert agieren müssen, um zum Beispiel Sponsoren zu gewinnen oder Referenten zu akquirieren. Aber das genau ist das Spannende und auch der wahre Zweck unserer Organisation, den wir sogar in unserer Satzung festgeschrieben haben – Studenten die Möglichkeit zu bieten sich selbst auszuprobieren, eigenverantwortlich ein großes Projekt auf die Beine zu stellen und dabei erste unternehmerische Erfahrung zu sammeln. 

Robert Bouschery, Geschäftsführer der OFW gGmbH, dem Veranstalter des World Business Dialogue
Robert Bouschery, Geschäftsführer der OFW gGmbH, dem Veranstalter des World Business Dialogue

Recitfga-bsl.info: Vielen dank für das Gespräch.

Über den World Business Dialogue und Informationen zur Teilnahme

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  • Unter dem Leitspruch „It’s not just a conference, it’s a think tank!“ versammelt die Kölner Studenteninitiative des Organisationsforums Wirtschaftskongress führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie zahlreiche Studenten auf dem World Business Dialogue seit fast zwei Jahrzehnten zu einem interkulturellen und generationenübergreifenden Gedankenaustausch zu Zukunftsthemen.
  • Die Teilnahme am 17. World Business Dialogue kostet 500 € für Unternehmensvertreter. Gründer und Start-up Mitarbeiter erhalten vergünstigte Tickets für 300 €. Weitere Informationen und einen Link zur Anmeldung finden Sie unter .
topobzor.info

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