Shop, Salon und Software gewinnen Hessischen Gründerpreis



Heute vor einer Woche wurden die aktuellen Preisträger beim Hessischen Gründerpreis gekürt. Verliehen wurde die Auszeichnung in den Kategorien „Mutige Gründung”, „Geschaffene Arbeitsplätze” und Innovative Geschäftsidee”. Gewonnen haben der Onlineshop DeinKindergeschirr, die Salon-Kette MeinSalon und die Simulationssoftware Cloddy von BiteTheBytes. Wir stellen die Sieger vor.

Der Hessische Gründerpreis zeichnet jährlich hessische Jungunternehmer für ihre persönlichen Leistungen aus. Dabei liegt der Fokus stets auf bereits gegründeten Unternehmen und nicht auf Businessplänen oder dem geplanten Gründungsvorhaben. Somit ist der Hessische Gründerpreis kein Businessplanwettbewerb unter vielen ähnlichen Formaten, sondern rief etablierte Unternehmer auf, sich zu bewerben – und bat ebenso Gründungsförderer um Vorschläge.

Den Siegern beim Gründerpreis winkt zwar kein Preisgeld, sie profitieren allerdings von der öffentlichen Anerkennung ihrer Leistung samt damit einhergehender öffentlicher Aufmerksamkeit für das eigene Start-up. Darüber hinaus erhalten sie Zugang zu einem exklusiven Netzwerk, bestehend aus Unternehmern und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft.

Die Gewinner

Im Finale beim Hessische Gründerpreis 2013 überzeugen konnten ein Onlineshop, eine Salon-Kette und ein Software. Alle neun Finalisten der aktuellen Wettbewerbsrunde in den Kategorien „Mutige Gründung”, „Geschaffene Arbeitsplätze” und „Innovative Geschäftsidee” hatten wir Ihnen ja bereits vorgestellt. Nun aber Vorhang auf für die Sieger!

Hessischer Gründerpreis 2013 Preisträger
Die Sieger 2013: DeinKindergeschirr in der Kategorie „Mutige Gründung” (o.r.), BiteTheBytes für „Innovative Geschäftsidee” (u.l.) und MeinSalon in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze” (u.r.)

Hessischer Gründerpreis Kategorie „Mutige Gründung”: DeinKindergeschirr

In der Kategorie „Mutige Gründung” gewann Nicola Hoensbroech, Gründerin des Onlineshops DeinKindergeschirr. Mit der Geschäftsidee rund um das individualisierbare Kindergeschirr machte sich die Frankfurterin selbstständig, um ihr Familien- und Arbeitsleben zu vereinbaren. Ihr früherer Arbeitsplatz bot ihr die Balance nicht, sodass die Gründerin den Weg in die Selbstständigkeit beschritt. In ihrem Onlineshop können Kunden Geschirr mithilfe von mehr als 100.000 Designmöglichkeiten gestalten oder bekannte Kindergeschirrmarken erwerben.

Obwohl sie nun als Existenzgründerin deutlich weniger Zeit für ihr Familienleben haben müsste, erfährt sie durch die Auslagerung von nahezu allen Geschäftsprozessen einen zeitlichen Zugewinn. Darüber hinaus beschäftigt sie einige Mitarbeiter, die zuständig für die Bestellung, Buchhaltung und Logistik sind. Sie selbst kümmert sich um Marketing, PR und den Einkauf der Ware. Bisher blickt die Gründerin auf über 4.500 Kunden und erwartet eine Umsatzsteigerung von etwa 50 % im Vergleich zu Vorjahr.

Weitere Auszeichnungen in der Kategorie „Mutige Gründung” gingen an:

  • Dirk Ballerstädt, Gründer von Bermuda Billard- und Dartsportcenter
  • Sascha Wetzstein, Gründer von Wetzstein Garten u. Landschaftsbau

Hessischer Gründerpreis Kategorie „Innovative Geschäftsidee”: BiteTheBytes

Das IT-Unternehmen BiteTheBytes gewann den Titel in der Kategorie „Innovative Geschäftsidee”. Die Software Cloddy unterstützt Piloten beim Training im Flugsimulator des Hubschrauberherstellers Eurocopter. Darüber hinaus erstellt die Software realistische Weltraumsimulationen, die mit einer Virtual Reality-Brille einen noch realistischeren Effekt erzeugt. Resümierend können mit Cloddy komplexe hochrealistische Landschaften für Videos, Simulatoren, Navigationssyteme oder Planetarien dargestellt werden.

Die Gründer Stephan Jacob und Stefan Kraus gründeten ihr Unternehmen 2010 aus der Hochschule Fulda heraus. Beide studierten Informatik und sammelten über ein universitäres Förderprogramm Startkapital ein. Der Prozess der Finanzierung und Entwicklung der Software dauerte zwei Jahre, der die Osthessen währenddessen dazu nötigte, weiter zu arbeiten.

Weitere Auszeichnungen in der Kategorie „Innovative Geschäftsidee” erhielten:

  • Dr. Bernd Freyermuth, Gründer von LensWare International
  • Markus Schott, Gründer von myVALE Schott Orthopädie-Schuhtechnik
Cloddy Simulation
Flugsimulation (Bildquelle: www.cloddy.com)

Hessischer Gründerpreis Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze”: MeinSalon

Matthias Mämpel gewann mit der beeindruckenden Zahl von 30 Mitarbeitern in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze”. Der Gründer der Salon-Kette MeinSalon machte sich 2009 mit proSalon als Berater für Friseure selbstständig. Mittlerweile betreibt er drei Salons in Darmstadt, Seeheim-Jugenheim und Frankfurt. Das Geschäftsmodell fokussiert ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie eine entspannte Atmosphäre vor Ort.

Eine Besonderheit ist die eigene Friseurschule, die bisher zehn angehenden Friseuren die Möglichkeit bot, eine kostenlose dreimonatige Schulung zur Vorbereitung auf die Ausbildung zu absolvieren. Jenen, die durchhalten, wird die Übernahme garantiert. Darüber hinaus bietet der 27-jährige Jungunternehmer potenziellen Gründern, die sich für das Thema Franchising interessieren, den Erwerb einer Lizenz für das Konzept an, um sich ebenfalls selbstständig zu machen.

Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze” ebenfalls:

  • Dr. Robert Lokaiczyk, Gründer von wer denkt was
  • Sebastian Rams, Gründer der Main-Kinzig-Post

Wir wünschen den Siegern des Hessischen Gründerpreises und den weiteren Finalisten viel Erfolg in den nächsten Jahren und sind gespannt, welche hessischen Unternehmer im nächsten Jahr zu den Preisträgern zählen werden.

Weitere Informationen zum Hessischen Gründerpreis finden Sie auf Recitfga-bsl.info.

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