Innovative Ideen im Lebensmittelhandel: in.gredients, delinero und veganz



Letzte Woche haben wir Ihnen bereits drei Geschäftsideen aus dem Bereich Lebensmittelhandel vorgestellt, die sich durch eine Fokussierung auf eine Produktnische online gegen die Supermarktkonkurrenz behaupten, wie zum Beispiel das besondere Bier von Bier-Deluxe oder den Grillfleischexperten Gourmetsteak.de. Heute stellen wir Ihnen drei weitere interessante Konzepte aus diesem Bereich vor: Veganz, ein stationärer Vollsortiment-Supermarkt für Veganer, delinero.de ein Online-Marktplatz für Feinkost, der durch günstige Preise Feinkost erschwinglich für Jedermann machen möchte und in.gredients – den Pionieren des precycle Konzepts.

in.gredients ist eine Geschäftsidee aus den USA. Die Gründer von in.gredients sehen sich als Pioniere von precycling, dem verpackungsfreien Verkauf von Lebensmitteln. In Zeiten, wo selbst Bananen in Plastikfolie eingeschweißt werden, setzt sich in.gredients dafür ein, dass durch die Wiederverwendung von Behältnissen Müll vermieden wird. Sie gehen damit die Problematik an, dass in den USA 700.000 Tonnen Müll täglich auf den Mülldeponien landen, wovon 40% Einwegverpackungen sind.

Das Motto, das hinter in.gredients steckt ist „reduce, reuse and then recycle“. Denn der Müll, der gar nicht erst entsteht, muss auch nicht energieintensiv recycelt werden. Dabei geht es ihnen aber auch nicht nur um das Verringern von Verpackungsmüll, sondern auch um eine Veränderung des Konsumverhaltens. in.gredients steht für bewussten Einkauf, denn Christian Lane, von dem die Geschäftsidee in.gredients stammt, glaubt, dass Werbung auf Verpackungen das Kaufverhalten manipulieren und hochverarbeitete Lebensmittel die Gesellschaft krank machen.

ingredients
Bei Ingredients bringen die Kunden ihre eigenen Gefäße zum Einkauf mit (Quelle http://in.gredients.com)

Und so funktioniert das precycling der Geschäftsidee in.gredients: in.gredients ist ein Lebensmittelgeschäft bei dem jegliche Ware lose verkauft wird und der Konsument seine eigenen Gefäße mit in den Laden bringt. Gewogen und mit einer Beschriftung versehen werden diese mit regionalen Lebensmitteln der Saison gefüllt. An der Kasse wählt der Kunde zudem eine Wohltätigkeitsorganisation, die er mit seinem Einkauf unterstützen möchte.

Die Geschäftsidee setzt auch auf eine starke Verankerung in der Nachbarschaft. Es werden regelmäßig Veranstaltungen und Feste durchgeführt. Durch das ausgewählte Sortiment sollen die lokalen Landwirte unterstützt werden. Finanziert hat sich das Start-up in.gredients übrigens über Crowd funding. Über 200 Unterstützer haben knapp 15.000 Dollar für die Gründung des Geschäfts auf der amerikanischen Plattform indiegogo beigesteuert.

Der Online-Marktplatz für Delikatessen: Delinero.de

Online-Marktplätze gibt es viele. Seit einiger Zeit können Lebensmittelhändler ihre Waren sogar beim Amazon „Marketplace“ anbieten. Was ist also das besondere an Delinero.de? Delinero sieht sich als größten Online-Marktplatz für lokale Spezialitäten aus Traditionsherstellung. Das Motto hinter dieser Geschäftsidee ist außergewöhnliche regionale Delikatessen für Jedermann zugänglich zu machen. Der Kunde kann im Onlineshop von Delinero Feinkost aus ganz Europa online, direkt beim Produzenten bestellen.

Durch das Ausschalten eines Zwischenhändlers und die Vermeidung von unnötigen Lagervorgängen kann die Geschäftsidee Delinero sowohl dem Kunden eine Ersparnis als auch dem Produzenten eine höhere Gewinnspanne bieten. Das ermöglicht Delinero.de seine Produkte bis zu 50% günstiger als der Einzelhandel zu verkaufen. Diesen günstigen Preis unterstreicht Delinero indem sie ihren Kunden eine Best-Preis Garantie anbieten.

Delinero
Spezialitäten aus ganz Europa zu günstigen Preisen (Quelle: delinero.de)

Die Produzenten stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Frankreichs, Spaniens, Italiens und vielen weiteren Ländern Europas. Delinero arbeitet vor allem mit kleinen, ausgewählten Manufakturen zusammen, ganz nach dem Leitspruch Klasse statt Masse. Das Sortiment reicht von feinem Olivenöl über französischem Käse bis zu seltenem Trüffel. Der Clou bei der Geschätsidee ist, dass der Kunde seine Bestellung aus einer Hand kriegt, egal bei wie vielen Produzenten er bestellt hat. Das bedeutet, dass er ein Paket für die Gesamtbestellung erhält und auch nur einmal Versandkosten bezahlt.

Ein veganes Vollsortiment bei Veganz

Waren es 1983 nur 0,6% der deutschen Bevölkerung, die angab sich vegetarisch zu ernähren, sind es mittlerweile laut einer FORSA Studie über 8%, also sechs Millionen Deutsche. 10 Prozent davon, also 600.000 Personen sind Veganer, die vollständig auf tierische Produkte wie Milch, Honig oder Leder verzichten. Auch wenn das vegane Angebot in den Supermärkten immer besser wird, ist die Suche nach geeigneten Lebensmitteln für viele Veganer immer noch schwierig. Die Geschäftsidee verspricht einen Supermarkt, in dem das ganze Sortiment frei von tierischen Produkten ist. Ganz nach dem Motto „Wir lieben Leben“

Veganz
Veganes Vollsortiment als stationäres Ladenkonzept (Quelle: veganz.de)

Dabei muss der Kunde auf nichts verzichten. Die Produktpalette umfasst rund 6.000 Artikel des täglichen Bedarfs, wie Obst und Gemüse, Fleisch- und Käsealternativen, Kosmetika und Hygieneartikel. Teil des Geschäftskonzepts ist auch ein veganer Backshop, ein Café und sogar ein veganer Schuhladen, der auf Schuhe aus tierischem Leder verzichtet. Im März hat der vegane Vollsortiment-Supermarkt Veganz bereits seinen dritten Standort in Berlin eröffnet. In den nächsten Jahren sollen weitere Filialen in Städten wie Hamburg, Leipzig und Wien entstehen. Dabei ist Veganz auch auf , die das weitere Wachstum unterstützen möchten.

Weitere zahlreiche zahlreiche Geschäftsideen, auch aus dem Bereich Essen und Trinken, finden Sie auf Recitfga-bsl.info.

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