Gründungszuschuss im Januar 2013: Bewilligte Neuanträge steigen



Als das wesentliche Instrument zur Förderung der Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit ist der Gründungszuschuss einst eine beliebte Quelle der Gründungsfinanzierung gewesen. Vielen Existenzgründern half er beim Start in die Selbstständigkeit. Mittlerweile sind es monatlich immer weniger Arbeitslose, die mit dem Gründungszuschuss die Chance erhalten, sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig zu machen. Grund hierfür sind die Änderungen und Kürzungen der Bundesregierung Ende 2011.

Aber trotzdem hält der aktuelle Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit zumindest einen kleinen Lichtblick bereit. Denn im Januar 2013 gab es bei den bewilligten Neuanträgen einen Höchstwert in Bezug auf die vergangenen zwölf Monate, auch wenn die Gesamtzahl der mit dem Gründungszuschuss Geförderten erneut gesunken ist. Wir hoffen, dass es bei den Neuanträgen weiter Berg auf geht. Für den Januar 2013 geht also Folgendes aus dem Monatsbericht hervor:

  • Im Januar wurden insgesamt 23.000 Gründer mit dem Gründungszuschuss gefördert. Das entspricht einem Rückgang von 81 % im Vergleich zum Vorjahr. Somit erhielten nur noch 5 % der aus Mitteln des SGB III Geförderten einen Gründungszuschuss.
  • Außerdem wurden 1.900 Anträge auf den Gründungszuschuss gewährt. Das sind 62 % weniger gegenüber dem Vorjahresmonat.

Im Monatsverlauf ergibt sich das folgende Diagramm für die bewilligten Anträge auf den Gründungszuschuss:

Bewilligte Anträge auf den Gründungszuschuss (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Bewilligte Anträge auf den Gründungszuschuss (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Im Zuge des allgemeinen Rückgangs der bewilligten Neuanträge für den Gründungszuschuss ist auch die Zahl der durch den Gründungszuschuss insgesamt geförderten Existenzgründer rückläufig.

Gesamtzahl der Gründer, die den Gründungszuschuss erhalten (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Gesamtzahl der Gründer, die den Gründungszuschuss erhalten (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Der Einsparungen beim Gründungszuschuss belasten nicht nur die Gründerlandschaft in Deutschland, sondern haben auch einen negativen Einfluss auf das KfW Gründercoaching, da eine Förderung mit 90 % an den Erhalt des Gründungszuschusses gekoppelt ist.

Den Gründungszuschuss beantragen Sie direkt beim Arbeitsamt und sprechen dort mit Ihrem Berater über das Thema der Existenzgründung. Allerdings sollten Sie sich gut vorbereiten, um Ihre fachlichen Voraussetzungen für die Existenzgründung nachzuweisen. Also erstellen Sie Ihren Businessplan gewissenhaft und lassen Sie ihn noch einmal prüfen, bevor Sie ihn beim Arbeitsamt einreichen.

Auf Recitfga-bsl.info erfahren Sie mehr über den Gründungszuschuss und die Gründung aus der Arbeitslosigkeit. Unser Tipp: Sprechen Sie mit einem Gründercoach!

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