Gründer stellen sich vor… Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs



Auf dem Portal Recitfga-bsl.info stellen sich regelmäßig Existenzgründer und Selbstständige mit ihrer Geschäftsidee und ihrem Unternehmen vor. Heute sprechen wir mit Gründer Oliver J. Lehwald, der sich erfolgreich per Franchise mit dem Franchisesystem Häagen-Dazs selbstständig gemacht hat.

Recitfga-bsl.info: Guten Tag Herr Lehwald, Sie haben sich 1999 mit einem Franchisekonzept – nämlich Häagen-Dazs selbstständig gemacht – warum fiel die Wahl damals auf ein Franchise statt mit einer ganz eigenen Idee zu starten? Und warum dann Häagen-Dazs statt Joeys Pizza beispielsweise?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Ich kannte Häagen-Dazs bereits als Mitarbeiter des Unternehmens. Somit stellte sich für mich die Frage nach einer Alternative kaum, da ich von der Marke und ihrer Botschaft zu einhundert Prozent überzeugt war und bin.

Recitfga-bsl.info: Mögen Sie eigentlich selbst noch Eiscreme essen?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Sehr gern sogar, da sich der ultimative Genussmoment auch bei mir immer wieder einstellt.

Recitfga-bsl.info: Wenn Sie sich an Ihre Anfangszeit erinnern – wie verlief der Aufbau des Franchise und wo hat Sie Häagen-Dazs besonders intensiv unterstützt?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Häagen-Dazs hat, neben den Shopeinrichtungsleitlinien, das gesamte operative Know-how zur Verfügung gestellt, sowie bei der Umsetzung regionaler Marketingaktivitäten Unterstützung geleistet. Ebenso wurden Schulungen in den konzerneigenen Betrieben angeboten.

Recitfga-bsl.info: Aber Hand aufs Herz – sind Sie manchmal auch an Grenzen gestoßen, wenn es darum ging eigene Ideen zu verwirklichen, die ggf. nicht mit den Richtlinien des Franchisegebers übereinstimmten?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Sicherlich kann und wird es nicht immer zu einer kompletten Übereinstimmung kommen. Wichtig ist jedoch, das etablierte Marken- und Produktkonzept unverwässert unseren Gästen zu vermitteln, selbst wenn man sich hin und wieder mehr Flexibilität wünscht. Häagen-Dazs verfügt als Franchisegeber über eine lange internationale Erfahrung und Expertise. Hierauf kann man sich einfach verlassen.

Recitfga-bsl.info: Sie haben mittlerweile drei Häagen-Dazs-Shops eröffnet – der Weg bis hierher war sicherlich nicht immer einfach. Welche schwierigen Situationen hatten Sie durchzustehen?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Ich habe auch bereits Shops eröffnet, deren Umfeld sich derart negativ veränderte, dass ein profitabler Betrieb kaum mehr möglich war. Dies muss man sich rechtzeitig eingestehen und – vorausgesetzt man hat nichts unversucht gelassen den Turnaround zu bewerkstelligen – gegebenenfalls die Schließung hinnehmen. Für das nächste Projekt hat man in jedem Fall etwas dazugelernt.

Recitfga-bsl.info: Wie sieht denn momentan Ihr typischer Arbeitstag aus?

Oliver J. Lehwald ist Franchisenehmer von Häagen-Dazs

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: An jedem Vormittag steht der Besuch in den jeweiligen Shops an. Hier werden in Abstimmung mit unseren Shopmanager/-innen bzw. Schichtführer/-innen  sowohl der Vortag als auch der kommende Tag operativ besprochen, Personalplanung und Wareneinsätze und -disposition überprüft. Insbesondere in den wärmeren Monaten ist der Zeitaufwand hierfür allein 6-8 Stunden. Hiernach stehen Buchhaltung, Personalgespräche, Reparaturen und Einkäufe an. Marketingaufgaben sind fortlaufend eingebunden. Am Ende des Tages gibt es oft noch eine weitere „Runde“ durch die Shops. Immer wieder stehe ich auch selbst in Uniform hinter der Theke. Das macht viel Freude und der Kontakt zu unseren Gästen und der operativen Basis geht nicht verloren.

Recitfga-bsl.info War es für Sie leicht, im Zuge des Wachstums Verantwortung abzugeben und sich auf andere zu verlassen – schließlich kann man ab einer bestimmten Größe nicht mehr alles selbst machen.

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Es ist nicht immer leicht, loszulassen, was man selbst im Detail aufgebaut hat. Ich habe jedoch gelernt, dass führende Mitarbeiter wesentlich besser mit den Aufgaben zurechtkommen, wenn man ihnen Vertrauen zugesteht, statt eine durch Misstrauen geprägte Arbeitsatmosphäre aufzubauen. In der Gastronomie sind Lernwillen und Verantwortungsbewusstsein unabdingbar. Das gilt für Mitarbeiter und Betriebsinhaber in gleichem Umfang.

Recitfga-bsl.info: Können Sie uns bitte einen Einblick in die Zahlenwelt Ihrer drei Filialen geben – also bspw. wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie, welcher Umsatz wird erwirtschaftet und wie viele Kugeln Eis werden an Spitzentagen verkauft?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Durch die gegebene Saisonalität schwankt die Zahl der Mitarbeiter. Im Sommer beschäftigen wir bis zu 50 Mitarbeiter/-innen in diversen Beschäftigungsstufen, in der kälteren Jahreszeit reduzieren wir auf ca. 20. Der Jahresumsatz beträgt zusammengenommen derzeit 1,2 bis 1,4 Mio. Euro. Die Schwankungen entstehen insbesondere durch die Einflussnahme des Frühlings-/Frühsommerwetters. An ordentlichen Tagen genießen unsere Gäste schon mal locker 5.000 Scoops, so heißen die Eiskugeln bei Häagen-Dazs, in unseren drei Shops.

Recitfga-bsl.info: Was sollte aus Ihrer Sicht ein Gründer mitbringen, um gut mit dem Franchise-System Häagen-Dazs zu harmonieren?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Genussbezogene Leidenschaft, grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse und das, was ich das „Gastgeber-Gen“ nenne.

Recitfga-bsl.info: Wo sehen Sie abschließend die wesentlichen Vorteile einer Franchise-Gründung mit Häagen-Dazs?

Oliver J. Lehwald von Häagen-Dazs: Die Marke ist national und insbesondere international seit langem als Super-Premium Produkt etabliert. Dass das Produkt im selektiven Einzelhandel erhältlich ist, ist gemeinhin bekannt. Die Shops bieten jedoch einen besonderen Mehrwert an Eiscremesortenauswahl, leckeren Kreationen, einzigartigen Eiscreme-Getränken – heiß und kalt – sowie ergänzende Kaffee- und Patisseriespezialitäten in Wohlfühlatmosphäre. Die Addition dieser Attribute eines Häagen-Dazs Shops lassen, richtig umgesetzt und in passender Lage befindlich, fast nur Erfolg zu.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Gespräch!

Alle Gründer-Interviews finden Sie unter “Gründer stellen sich vor“. Mehr Informationen zu dem Thema Franchise in Deutschland und weitere Beispiele für Top Franchisesysteme, finden Sie auf .

Kontakt Häagen-Dazs Zentrale

General Mills GmbH
Peter Kaller – Business Development & Operations Manager Häagen-Dazs Shops Central and Eastern Europe
Osterbekstraße 90c
22083 Hamburg
Telefon: 040.68 94 14 23 10
E-Mail: [email protected]

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