Top Gründer-Wettbewerb kürt Senkrechtstarter im Handwerk



Am 24. September wurden in Hamburg drei Unternehmen für ihre cleveren Geschäftsmodelle als „Top Gründer im Handwerk“ gekürt. Der Musiker und Ehrengast Peter Maffay, dessen Stiftung durch die Aktion „Deutsches Handwerk hilft“ gefördert wird, würdigte die Tatkraft der Unternehmer.

„Die drei Top Gründer verkörpern die faszinierenden Marktchancen im Handwerk. Mit ungewöhnlichen Konzepten, Leidenschaft und unerschütterlichem Glauben an sich sind sie echte Vorbilder und machen anderen Mut zur Unternehmensgründung“, so Holger Externbrink, Chefredakteur von „handwerk magazin“ und Co-Initiator des Top Gründer Wettbewerbs.

Insgesamt haben 100 Selbdtständige aus 25 Gewerken teilgenommen, wobei Friseure, Elektrotechniker, Bäcker/Konditoren, Schreiner und Zimmerer stark vertreten waren. Weiterhin kamen Teilnehmer von den Gewerken Heizung/Sanitär, Metallbau, Maler, Modedesign/Schneiderei, Maurer/Betonbau und Kfz-Technik sowie Meister der Glasbläserei, Hausmeisterei, Raumgestaltung und des Vergolderhandwerks – kurzum das Handwerk war gut vertreten.

Die Sieger des Wettbewerbs Top Gründer im Handwerk

„Nur der Bessere kann sich behaupten“ – mit diesem Wahlspruch schaffte es der 40-jährige Oliver Nick aus Leonberg mit seinem Wärmepumpen-Unternehmen auf den ersten Platz.

Den mit 10.000 € dotierten ersten Platz erreichte der 40-jährige Oliver Nick aus Leonberg mit seinem Wärmepumpen-Unternehmen. Den Weg in die Selbständigkeit hat der Schwabe systematisch geplant. Nach der Lehre als Elektroinstallateur studierte er „Elektrische Energietechnik“ und „Versorgungs- und Umwelttechnik“. Im Verlauf der Diplomarbeit erfand er ein Regelsystem zur Leistungssteigerung von Wärmepumpen und meldete es zum Patent an. 2008 gründete er sein Spezialunternehmen für die Installation von Wärmepumpen. Nicks Unternehmen vereint alle drei Gewerke – mit klaren Kosten- und Effizienzvorteilen gegenüber der Konkurrenz und sein Erfolg spricht für sich: Die Auftragsbücher sind voll.

„Wir sind designverrückt, mit Spaß an der Gestaltung und Freude an unserem Handwerk“, bekennen Julia Danckworth und ihr Kompagnon Ike Formen.

Die Tischlermeisterin und Meisterdesignerin Julia Danckworth sowie der Tischler und Möbeldesigner Ike Formen freuen sich über den zweiten Platz mit einer Prämie in Höhe von 5.000 €. Ihr Aachener Unternehmen „handwert möbeldesign“ entwirft und baut außergewöhnliche Möbel und entwickelt individuelle Raumkonzepte. Ideenreiches Handwerk, das gemeinsam mit dem Kunden umgesetzt wird. Nicht nur die Kreativität der 35- und 33-jährigen Jungunternehmer überzeugte die Jury, sondern auch die gute Vorbereitung der Existenzgründung.

„Den eigenen Salon zu führen, war schon immer mein Ziel“ sagt der 41-jährige Chef Klaus-Peter Sprenger von „Hair Sprenger“.

Der Friseurmeister Klaus-Peter Sprenger schaffte es auf Platz drei des Siegertreppchens und konnte 2.000 € entgegennehmen. Nach der Lehre im elterlichen Betrieb ging er mit 16 auf ein renommiertes Friseur-Internat. Mit 20 war er jüngster Ausbilder in Deutschland. Wichtige Erfahrungen, um im hart umkämpften Markt zu bestehen, sammelte er als Trainer und Dozent im In- und Ausland. Sprengers Überzeugung wuchs, dass er auch als Billiganbieter mit einer ausgefeilten Strategie hervorragende Chancen hätte. Er übernahm ein Lizenzkonzept und eröffnete in Neukirchen-Vluyn in drei Jahren drei Läden, davon einen hoch- und einen niedrigpreisigen in der gleichen Straße. Preiswürdig fand die Jury zudem die hohen Investitionen in die Weiterbildung der 20 Mitarbeiter und das ideenreiche Marketing mit Fotoshootings, Schmink- und Stylingseminaren oder Charity-Aktionen.

Der Wettbewerb „Top Gründer im Handwerk“ im Überblick

Der Gründerwettbewerb für Handwerker spezialisiert sich auf die Handwerksbranche. Egal ob Neugründung oder Nachfolge – Existenzgründer aus allen Gewerken des Handwerks haben die Chance, sich beim „handwerk magazin“ mit ihren Geschäftsmodell zu bewerben. Die Gründung darf bei Teilnahme nicht länger als fünf Jahre zurückliegen, jedoch sollte das Unternehmen seit mindestens einem Jahr erfolgreich am Markt sein.

Ermittelt wird der Gewinner durch eine hochkarätige Jury – bestehend aus Experten aus Handwerk, Verbänden und Unternehmen. Die folgenden Punkte müssen erfüllt sein, damit sich ein Handwerker für das Finale qualifiziert.

Weitere Informationen über den Wettbewerb Top Gründern im Handwerk finden Sie auf Recitfga-bsl.info.

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