Gründer stellen sich vor… heute mit drei ego.-Business-Gewinnern der 2. Phase



Die zweite Phase des ego.-BUSINESSplanwettbewerbs endete im April. Anfang Februar gab die Initiative die Sieger der ersten Runde bekannt und prämierte die fünf besten Ideenpapiere aus den Kategorien Wissenschaft, Technologie, Soziales, Kreatives und Service mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 €. Nun zeichnete die Jury des ego.BUSINESSplanwettbewerbs eben auch die fünf besten „kleinen Businesspläne“ aus, die jeweils 2.000 € erhalten haben. Grund genug, diese Gründer vorzustellen.

Mit drei der fünf Gründer(-teams) sprachen wir über das Gründungsvorhaben, die Finanzierung und die Details, die ihre Konzepte einzigartig machen. Rede und Antwort standen uns:

  • Jöran Beel von , Platz 1 in der Kategorie Wissenschaft
  • Walter Precht von , Platz 1 in der Kategorie Technologie
  • Angela Brümmer von Meine Burg!, Platz 1 in der Kategorie Service

Recitfga-bsl.info: Herr Beel, Docear konnte auch in der 2. Phase des ego.-BUSINESSplanwettbewerbs punkten: was macht Ihre Geschäftsidee so besonders?

Das Gründerteam vom Docear: Stefan Langer, Jöran Beel und Marcel Genzmehr

Jöran Beel von Docear: Ich glaube, dass vor allem das Produkt überzeugt, denn unser Ansatz wissenschaftliche Literatur zu verwalten ist wirklich einzigartig. Und wahrscheinlich haben die meisten Juroren früher selbst mal studiert und hätten sich eine Software wie Docear gewünscht, sodass wir vielleicht noch einen kleinen Sympathiebonus haben bei der Bewertung. Dazu kommt, dass der Markt relativ groß ist. Weltweit gibt es ca. 100 Millionen Wissenschaftler und Studenten die alle potentielle Kunden sind.

Recitfga-bsl.info: Das Preisgeld von 2.000 € geht sicherlich direkt in die Weiterentwicklung des Unternehmens. Wie bestreiten Sie generell die Unternehmensfinanzierung bisher?

Jöran Beel von Docear: Unser Team hat ein EXIST-Stipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erhalten. Das sichert unseren Lebensunterhalt und einige Sachausgaben. Ausgaben die darüber hinausgehen, finanzieren wir derzeit privat. Das Stipendium läuft allerdings in Kürze aus, sodass wir uns gerade nach Anschlussfinanzierungen umschauen.

Recitfga-bsl.info: Sie sind mit Docear noch in der Beta-Phase – wann ist mit dem Marktstart der fertigen Version zu rechnen und welche Entwicklungsstufen stehen bis dahin noch an?

Jöran Beel von Docear: Die Entwicklung der ersten „fertigen“ Version von Docear wird in vier bis fünf Monaten abgeschlossen sein. Von „Marktstart“ würde ich da aber noch nicht sprechen. Denn wenn die Beta Phase abgeschlossen und Docear 1.0 veröffentlicht ist, dann ist zwar die Software selbst (erstmal) fertig, sämtliche Premiumdienste mit denen wir Einnahmen erzielen wollen, fehlen aber noch.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Gespräch!

  • Kontakt
    Joeran Beel
    Edithawinkel 3
    39108 Magdeburg
    Telefon: 0151.58 58 39 75
    Email: [email protected]

Recitfga-bsl.info: Herr Precht, aus Ihrem Hause stammt der IDTable – was macht Ihren Schreibtisch einzigartig?

Das Gründerteam vom IDBreeder: Walter Precht und Matthias Will

Walter Precht von IDBreeder: Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Als erstes muss klar unterschieden werden zwischen den Anforderungen, die an den Tisch als Arbeitstisch gestellt werden und dem Bedürfnis der Nutzer, ihre IT-Infrastruktur zu verbessern. Während ersteres gewissen Regeln unterliegt, in welchen Grenzen sich die Abmessungen bewegen dürfen und welche Anforderungen erfüllt werden müssen, geben wir bei letzterem den Nutzern allen Freiraum, den wir aus konstruktiver Sicht bieten können.

Bei der Ausgestaltung der Schnittstellen setzen wir gezielt auf normierte, marktübliche Modelle — eine proprietäre Lösung würde aus unserer Sicht die Nutzungsfreiheit zu stark einschränken. Bei den Teilen des Ganzen setzen wir also auf Bewährtes, um einen großen Gestaltungsspielraum zu ermöglichen. Erst die Kombination aus allem, einem ergonomischen Schreibtisch, die individualisierte Positionierung und Ausstattung mit digitalen Schnittstellen, was den IDTable in den persönlichen Workflow einbindet, ergibt unser Alleinstellungsmerkmal. Ein Internetportal mit Informationen und Onlinekonfigurator, ein konkurrenzfähiger Preis und die Möglichkeit, die Schnittstellen als Module zu tauschen, sollten sie einmal veraltet sein, machen den Tisch einzigartig.

Recitfga-bsl.info: Kann man den IDTable schon kaufen?

Walter Precht von IDBreeder: Zurzeit sind wir noch in der Vorgründungsphase. Neben der Geschäftsplanung setzen wir uns verstärkt mit der Prototypenentwicklung auseinander. Ein Merkmal muss bei der Entwicklung besonders sensibel behandelt werden: die Gestaltungsflexibilität. Je mehr wir uns von der rechteckigen Holzplatte auf vier Beinen entfernen, umso wichtiger werden spezifische Einsatzgebiete und die Erfüllung ihrer Anforderungen. Als Beispiele sind hier vielleicht Industriearbeitsplätze oder Cubicles (Einzelboxen in Großraumbüros) zu nennen. Deswegen sind wir momentan auch auf der Suche nach Entwicklungspartnerschaften. Partnerschaften sollen uns darin unterstützen, die Grenzen herauszufinden und spezielle Kundenbedürfnisse besser einschätzen zu können.

Recitfga-bsl.info: Welche Marketingkanäle werden Sie für den IDTable nutzen?

Walter Precht von IDBreeder: Ziel des Marketingkonzeptes ist es, das Label IDBREEDER durch kleine und mittelständische Unternehmen genauso wie Privatkunden bekannt zu machen, die ein Bedürfnis nach individuellen und hochfunktionalen Schreibtischlösungen haben.

Messepräsentationen sollen insbesondere die Zielgruppe der professionellen Anwender erschließen. Parallel werden mit gezielten Printwerbekampagnen in Design- und Kulturzeitschriften interessierte Privatanwender angesprochen. Aber auch um Geschäftskunden zu gewinnen, sollen Printwerbekampagnen in entsprechenden Fachzeitschriften zu Büroausstattung oder -organisation geschaltet werden. Werbung auf geeigneten Online-Videoplattformen und die eigene Internetplattform sollen das Marketing unterstützen.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Gespräch!

Recitfga-bsl.info: Frau Brümmer, wie weit sind Sie mit der Umsetzung Touristen auf der Burg Schlanstedt neue, interessante Angebote zu bieten?

Meine Burg!-Gründerin Angela Brümmer

Angela Brümmer von Meine Burg!: In den letzten Wochen und Monaten haben wir intensiv daran gearbeitet, neue Angebote für die Besucher der Burg zu entwickeln und zu schaffen. Besonders im Veranstaltungsbereich hat sich bereits einiges getan. So konnten wir unser erstes Renaissancedinner auf der Burg Schlanstedt veranstalten und den Gästen die Musik und das Essen dieser Zeitepoche in historischem Ambiente auf eine ganz besondere Art und Weise erlebbar machen. Aktuell arbeiten wir an der Umgestaltung unseres Restaurants.

Recitfga-bsl.info: Wie wird sich der Aufenthalt für Gäste auf der Burg im Detail gestalten?

Angela Brümmer von Meine Burg!: Während des Aufenthaltes möchten wir für unsere Gäste die Geschichte der Burg mit allen Sinnen erfahrbar machen. Hierbei unterscheiden wir in drei verschiedene Bereiche – einem Burghotel, dem Restaurant und den Veranstaltungen. So können sich die Gäste mit der vollständigen Umsetzung des Konzeptes aussuchen, welche Epochen sie interessieren und in entsprechend gestalteten Zimmern übernachten. Das Konzept setzt sich in der Burgschänke fort, hier können die „Gerichte mit Geschichte“ den Gästen einen Eindruck in vergangene Zeiten gewähren. Die Veranstaltungen rund um historische Ereignisse auf der Burg und verschiedene Zeitepochen runden das Konzept ab.

Recitfga-bsl.info: Wie sind Sie auf die Idee zu Ihrem Gründungsvorhaben gekommen?

Angela Brümmer von Meine Burg!: Die Idee für das Konzept und die Gründung des Unternehmens ist über eine lange Zeit gereift. Da ich seit einigen Jahren auf der Burg wohne, kenne ich die Burg ganz genau, sehe ihr Potenzial, aber auch die Arbeit, die noch zu tun ist. Mit eigenen Studien im Tourismusbereich habe ich viel an Wissen und Erfahrung zur Entwicklung und Umsetzung eines derartigen Konzeptes gewonnen. Viele praktische Projekte und touristische Entwicklungen haben mich zu den Inhalten des Konzeptes für die Burg gebracht. So sind Ideen aus vielen unterschiedlichen Bereichen in das Gründungsvorhaben eingeflossen. Neue Trends im Tourismus werden mich auch weiterhin begleiten und Einfluss auf neue Entwicklungen und Ergänzungen für mein Konzept haben.

Recitfga-bsl.info: Vielen Dank für das Gespräch!

  • Kontakt
    Angela Brümmer
    Burg 1
    38838 Schlanstedt
    Telefon: 0171.47 11 48 6

Alle Gründer-Interviews finden Sie unter Gründer stellen sich vor.

Die dritte Phase des ego.-BUSINESSplanwettbewerb ist gestartet. Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant oder bereits in den letzten drei Jahren gegründet hat, bekommt noch die Chance, sich zu bewerben. Abgabetermin für den „bankreifen Businessplan“ ist der 15. Juni 2012.

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