Wirtschaftsförderung Region Ostwürttemberg



Einen Überblick über den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg bekommen Gründer und Selbstständige auf dem Portal der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg. 53 Städte und Gemeinden bilden die Region, die sich als starker Standort und „Raum für Talente und Patente“ versteht. Zwischen Stuttgart, Ulm und Nürnberg gelegen, bietet die Region Unternehmen gute Standortfaktoren und richtet sich mit seinem Aus- und Weiterbildungsangebot an Fachkräfte, die in der Region Ostwürttemberg von einer hohen Lebensqualität und Förderung profitieren wollen.

Die Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WiRO) richtet sich an Unternehmen, die den Standortwechsel nach Ostwürttemberg planen sowie an die Unternehmen, die sich bereits dort befinden. Die Unternehmer profitieren von unterstützenden Netzwerkwerken wie der “Europäische Metropolregion Stuttgart” und sogar von landesweiten Clusteraktivitäten.

Der Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg vereine Tradition und Zukunftstechnologie. Die leistungsfähige Infrastruktur sowie die Spitze der Patentstatistiken mache Ostwürttemberg zu einem geeigneten Standort. Besonders in den Bereichen der Photonik, Optischen Technologie, Oberflächentechnologie und der Automotive-Branche habe sich die Region bewiesen. Neben der Entwicklung der Leinenindustrie und Wollweberei seit dem 13. und 14. Jahrhundert, hat sich seit dem 19. Jahrhundert ein Großteil der mittelständischen Unternehmen der Metallbe- und – verarbeitung und des Maschinenbaus dort angesiedelt. Als ein besonderes Glanzstück wird die Papierindustrie seit dem 19. Jahrhundert verstanden, dessen Entwicklung dem Wasser Ostwürttembergs zu verdanken ist.

Die Kompetenzfelder der Region sind:

  • Photonik
  • Automotive
  • Oberflächentechnologien
  • Forst, Holz und Papier
  • Zerspanung, Umformung, Metallguss
  • Kreativwirtschaft und Design
  • Logistik
  • Clusteraktivitäten

Ein besonderes Augenmerk fällt an dieser Stelle auf den letzten Punkt der Clusteraktivitäten. Erstmals wurde 2008 der regionale Clusteratlas, der erkannte Cluster der Region Ostwürttemberg beschreibt und zusätzliche Themenfelder mit Entwicklungspotenzial benennt, erstellt. 2010 erschien eine überarbeitete, umfangreichere, 2. Auflage des Clusteratlases.

Definition des Begriffs „Cluster“
Im Allgemeinen versteht man unter diesem Begriff ein Bündel, Haufen oder Schwarm von etwas. Bezogen auf die Wirtschaft, bedeutet es die geografische Abgrenzung und Zusammenarbeit von Unternehmen. Wesentliche Bestimmungskriterien zur Ermittlung eines regionalen Clusters sind:

  • Horizontale Gemeinsamkeiten (Produkt, Dienstleistung)
  • Vertikale Gemeinsamkeiten (Gleiche Wertschöpfungskette – im Ganzen oder in Teilen)
  • Geografische Gemeinsamkeiten (Erreichbarkeit, Abstimmungsfähigkeit)
  • Dichte von Unternehmen
  • Überregionales Absatzpotenzial (Exportfähigkeit)

Die Kombination mehrerer Merkmale machen eine Gruppe von Unternehmen zu einem Netzwerk – also einem Cluster. Ob mit oder ohne die Einbeziehung wissenschaftlicher Einrichtungen wie Universitäten, Forschungs- und Transferinstituten sind regionale Wirtschaftscluster möglich.

Hinter den Daten stecken baden-württembergische Clusterinitiativen. Gemessen an den immer höher werdenden Herausforderungen der Weltmärkte ist auch die Landesregierung Baden-Württemberg darum bemüht, systematische Clusterpolitik und –förderung zu unterstützen. Insbesondere die Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sollen entlang der Wertschöpfungskette und/oder horizontal zielorientiert gefördert werden. Mittels der Clusterdatenbank konnten mehr als 130 Cluster(-Initiativen) ermittelt werden. Ziel der Datenbank ist es, die Akteure in der Region zusammenzubringen, Hilfestellungen zu leisten sowie einen Überblick über die bestehenden Netzwerke zu geben, damit weitere Vernetzungen möglich werden. Die Clusterdatenbank wird online ständig aktualisiert, damit das Bild der Clusterlandschaft ebenfalls stets aktuell bleibt.

Definition des Begriffs „Clusterinitiative“
Bei der Zunahme von strategischer, systematischer und dokumentarischer Organisation innerhalb eines Netzwerkes von Unternehmen, spricht man von einer Clusterinitiative. Als Teil der Wirtschaftsförderung werden Clusterinitiativen sogar vor Ort begründet. Hauptmerkmal einer Clusterinitiative sind die gemeinsamen Ziele der Akteure. Ein gemeinsames Ziel ist die Aktivierung der innovativen Kooperationspotenziale, um den Wachstum der Region zu steigern.

Näheres zum Thema Cluster und Clusterinitiativen erfolgt demnächst in der Rubrik Thema der Woche.

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