Auch im März weniger Gründungszuschüsse



Aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit geht hervor, dass im Monat März abermals weniger Menschen einen Gründungszuschuss erhalten haben. Weiterhin haben weniger Menschen als im März des vergangenen Jahres einen Gründungszuschuss neu beantragt. Explizit in Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass:

  • 131.000 Selbstständige mit dem Gründungszuschuss gefördert wurden, was im Vergleich zum Vorjahr 9 Prozent weniger Personen sind.
  • Des Weiteren haben 9.000 Existenzgründer den Gründungszuschuss neu beantragt. Seit Jahresbeginn haben damit insgesamt nur 31.000 Menschen einen Gründungszuschuss beantragt. In dem Monaten Januar bis März 2010 lag die Zahl der neu beantragten Zuschüsse bei 22 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Zu den Ursachen der sinkenden Zahlen von Gründungszuschüssen gibt es keine Angaben der Bundesagentur für Arbeit. Jedoch hat sich  die Zahl der Arbeitslosen im März verringert, was darauf schließen lässt, dass der verbesserte Arbeitsmarkt die Alternative der Selbstständigkeit etwas in den Schatten stellt.

Im Folgenden sehen Sie eine Grafik, die den Trend seit Jahresbeginn zeigt. Die Zahlen der Gründungszuschüsse allgemein sowie der Neuanträge variiert bisher zwar von Monat zu Monat, jedoch sinken sie im Vergleich zum Vorjahr. Auch in den kommenden Monaten werden wir die Zahlen weiterhin beobachten und grafisch für Sie festhalten.

Monatsberichte von Januar bis März
Neuanträge für Gründungszuschüsse und Zahlen von Januar bis März insgesamt für das Jahr 2011

Für die Zukunft sind weiterhin fallende Werte zu erwarten, da der Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss entfallen soll. Die Zahlung des Zuschusses für Arbeitslose soll dann je nach Ermessen des jeweiligen Arbeitsvermittlers erfolgen. Bereits 2010 wurde das Thema diskutiert und anschließend auf 2011 vertagt. Aufgrund von Sparbeschlüssen soll diese Diskussion neu aufgerollt werden und nun zu einer Entscheidung führen.

Eine Maßnahme könnte sein, dass der Restanspruch auf Arbeitslosengeld I zum Zeitpunkt des Antrages von 90 auf 180 Tage erhöht wird. Nur wer diese verlängerte Frist vorweisen könne, solle den Gründerzuschuss erhalten. Derzeit wird der Gründungszuschuss in Höhe des Arbeitslosengeld I (+ eine Pauschale von 300 € für die Sozialversicherung) für 9 Monate gezahlt. Dieser Zuschuss solle dann nur sechs Monate lang erfolgen. Ursula von der Leyen plane mit diesem Schritt eine größere Hürde für Gründer zu gestalten, die jedoch mit gewissenhafter Planung überwunden werden könne.

Was kommt auf Gründer und Selbstständige zu?

Da die geplante Reform Gesetzesänderungen erfordert, kann sich dieser Prozess noch um einige Monate hinaus zögern. Gründungen, die bis dahin erfolgt sind, haben dann noch die derzeitigen Regelungen zum Gegenstand. Danach haben größtenteils nur noch sehr explizit durchdachte und vorbereitete Gründungen gute Chancen auf die Förderung. Jedoch sind auch gewissenhafte Planer nicht vor einem ausgeschöpften Budget-Topf gefeit. Somit könnte es trotzdem passieren, dass Existenzgründer auf das Folgejahr warten müssen, bis sie die Förderung erhalten.

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