Das Technologie- und Gründerzentrum als Standortalternative



Jungunternehmer und Existenzgründer mit innovativen und technologieorientierten Gründungsideen haben die Möglichkeit Flächen für Büro, Labor oder Werkstatt in einem Gründer- oder Technologiezentrum zu mieten. Deutschlandweit bieten sich bis zu 400 Technologie- und Gründerzentren an, um Selbstständigen hilfreich unter die Arme zu greifen. Gründungsvorhaben aus Bereichen wie der Informations-, Bio-, Nano- oder Umwelttechnologie können in Gründerzentren geplant und umgesetzt werden. Aber auch ganz klassischen Existenzgründungen steht das Gründerzentrum offen.

Das Prinzip Gründerzentrum ist schnell erklärt: Existenzgründer und Jungunternehmer können die Gebäude und Flächen der Gründerzentren für Büroräume, Laborforschung oder eine Werkstatt nutzen. Getragen werden Gründer- und Technologiezentren größtenteils durch öffentliche Mittel, so dass Gründer in dieser Hinsicht finanziell entlastet werden und günstigere Mieten zahlen. Die Vorteile im Gründerzentrum oder Technologiezentrum liegen auf der Hand. Selbstständige werden mittels Beratung und Coaching geschult und beim Aufbau des Unternehmens im Gründerzentrum gefördert. Auf der Suche nach einem Kapitalgeber helfen die Mitarbeiter im Gründerzentrum den Unternehmern und unterstützen sie bei allen Fragen zum Thema Existenzgründung. Zu günstigen Konditionen bekommen Start-Up-Unternehmer im Gründerzentrum Mietflächen zur Verfügung gestellt, die sich an attraktiven Standorten wie Berlin, Stuttgart oder Hamburg befinden. Weiterhin ist ein Gründer- oder Technologiezentrum ein idealer Ort, um Kontakte zu knüpfen und Kooperationen mit anderen Unternehmen zu beginnen.

Jedoch ist ein Innovations-, Gründer- oder Technologiezentrum nicht für jeden in Erwägung zu ziehen, da auch einige Merkmale gegen die Entscheidung für ein Gründerzentrum sprechen. Bevor Sie sich entschließen die Vorteile eines Gründerzentrums zu genießen, sollten Sie ebenfalls die Nachteile kennen. Zwar bieten zahlreiche Zentren ihre Flächen zu erschwinglichen Mieten an, jedoch kann man nicht in jedem Zentrum mit kostengünstigen Büros rechnen. Da viele Institutionen nur in den ersten Jahren von den Kommunen bezuschusst werden, kann es passieren, dass Mietpreise im Gründerzentrum steigen oder bereits höher sind als erwartet. Weiterhin ist die begrenzte Mietdauer von bis zu fünf Jahren ein weiterer Aspekt, den Sie beachten sollten. Das bedeutet, dass Sie sich nach der anberaumten Zeit erneut auf die Suche nach Büroflächen machen müssen. Ein bedeutender Punkt ist ebenfalls, dass Interessierte ortsweise mit einer langen Wartezeit beim Bezug des Gründerzentrums rechnen müssen, bevor Sie endlich mit der Gründung beginnen können.

Fazit: Sollten Sie sich für die Förderung durch ein Innovations- Gründer- oder Technologiezentrum interessieren, beachten Sie folgende Tipps.

  • Sehen Sie sich mehrere Gründerzentren an, denn nicht alle bieten Ihnen das gleiche Angebot. So sollten Sie Vergleiche ziehen und einen Standort wählen, der Ihnen die besten Möglichkeiten zur Entfaltung Ihres Unternehmens gibt.
  • Nehmen Sie sich viel Zeit für die Entscheidung, denn für die nächsten Jahre wird die Wahl des Gründerzentrums Ihr neuer Standort sein. Beziehen Sie alle Faktoren mit ein und wägen Sie ausführlich ab.
  • Sprechen Sie mit den Betreibern und Mitarbeitern der Gründer- und Technologiezentren. So können Sie bereits im Vorfeld alle Fragen, wie steigende Mieten, Mietfristen und Nutzungsmöglichkeiten klären.

Einige Technologie- und Gründerzentren stellen sich mit Ihrem Profil auf dem Portal Recitfga-bsl.info vor. Weitere Zentren haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

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