Frauen und Existenzgründung



Der Anteil erwerbstätiger Frauen steigt, jedoch der in Führungspositionen stagniert. Frauen als Unternehmerinnen oder Gründerinnen sind immer noch unterrepräsentiert. Zahlreiche Studien von Instituten, Universitäten oder der Arbeitsagentur machen deutlich, dass Frauen ihre Fähigkeiten noch immer unterschätzen und sich von Hindernissen wie mangelnder Unterstützung aus der Familie oder bei der Startfinanzierung hemmen lassen.

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Aus einer Studie des Instituts für Management und Wirtschaftsinformatik der Fach- hochschule Solothurn (FHSO) geht hervor, dass der Frauenanteil bei im Handelsregister eingetragenen Unternehmen 2004 gerade mal 16 Prozent und der Anteil selbstständiger Frauen 33 Prozent betrug. Laut einer Analyse des aktuellen KfW-Gründungsmonitors stellten 2009 Frauen – zusammen mit älteren Menschen (55-64 Jahre) und Beamten- die signifikante Minderheit unter den Existenzgründern dar. Weiterhin geht hervor, dass nur 38 Prozent der Gründer Frauen waren, während es im Jahr 2008 noch 41 Prozent waren.

Zahlreiche Initiativen für Gründerinnen setzen an dieser Stelle an, um den Anteil der Unternehmerinnen in der Selbstständigkeit zu erhöhen. Sie legen ihren Fokus auf die Bedürfnisse und Interessen von Frauen und bieten ihnen ein reichhaltiges Angebot an Informationen, Fachvorträgen, Workshops, um Gründerinnen zu unterstützen und zusammen zu bringen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar Initiativen vor, die das Gründerverhalten von Frauen positiv beeinflussen wollen, indem sie ihre Inhalte auf die Bedürfnisse von Existenzgründerinnen ausrichten.

Die (bga) bietet Richtungsweiser für Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und berät sie mit fundiertem Wissen über die Möglichkeiten der Vernetzung untereinander. Die bga betrachtet sich als Ansprechpartnerin für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie bündelt Kontakte zu Experten, Beratungseinrichtungen und Netzwerken deutschlandweit und wurde 2009 von der Europäischen Kommission als europäisches Erfolgsmodell ausgezeichnet. Ihr Ziel ist der Zuwachs des Anteils an Unternehmerinnen. Die bga will zu einem gründerinnenfreundlichen Klima beitragen.

Der (VdU) berichtet aktuell aus dem Wirtschaftsleben der Frauen. Er gründete sich bereits 1954 und tat es somit einem Netzwerk französischer Unternehmerinnen gleich. Existenzgründerinnen profitieren von der langjährigen Erfahrung des Verbandes mit Sitz in Berlin. Im Mitgliederportal bleiben Gründerinnen stets in Kontakt und tauschen sich aus. Ziele des Verbandes sind es, bundesweite Veranstaltungen zu planen, Unternehmerinnen zu informieren und das bestehende Netzwerk zu erweitern. Auch international unterstützt der VdU seine Mitglieder bei Auslandsaktivitäten und setzt sich für eine Gleichberechtigung in Politik und Wirtschaft ein.

Das Netzwerk (BPW) Germany leistet neben dem persönlichen Austausch, Vorträgen, Tagungen und Mentoring politisch-gesellschaftliche Lobbyarbeit. Der BPW Germany kooperiert mit Wirtschaft, Medien, Politik und unterstützt seine Partner in Fragen der Unternehmensverantwortung und Chancengleichheit. Deutschlandweit gibt es 42 BPW-Clubs, u.a. in Aachen, Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Würzburg. Gründerinnen können sich mit Gleichgesinnten kurz zuschließen und Kontakte zu anderen Mitgliedern aus der Umgebung pflegen.

Die Mitglieder des (DGF) profitieren von der Lobbyarbeit der Initiative, die Existenzgründerinnen bundesweit vernetzt. Das Forum berät Gründerinnen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und macht sich zum Ziel Fachkompetenzen zu bündeln, die alle Teilnehmerinnen bereichern. Mit Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Projekten unterstützt das Netzwerk Gründerinnen Schritt für Schritt.

Die Initiative vereint regelmäßig Existenzgründerinnen aus Heidelberg und der Region, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Das Leitmotiv „Mut.Initiative.Kreativität.Leidenschaft“ ist Symbolträger für Veranstaltungen wie dem Frauenwirtschaftstag, bei dem Unternehmerinnen von Fachfrauen lernen können. Mit Vortrags- und Seminarangeboten möchte die Initiative die eigene Professionalität der Mitglieder aus allen Branchen fördern und zum Austausch von Informationen, Tipps und Strategien anregen.

Weitere Links für Gründerinnen

Nationale Projekte für Existenzgründerinnen:

In der GUT-Datenbank des sind rund 200 Einträge verzeichnet, die von Frauen geführte Unternehmen auflisten. Gründerinnen aus Bochum und der Umgebung treffen sich regelmäßig zum Austausch und erfahren Nützliches zu aktuellen Themen.

Ziel des Projekts ist es, Frauen die Existenzgründung im Handwerk zu erleichtern und ihr Gründungsverhalten nachhaltig positiv zu beeinflussen. Um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und die Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu sichern, müssen ungenutzte Potenziale von Frauen fokussiert werden.

Im Verbundprojekt der Universität Duisburg-Essen und der Bergischen Universität sollen alle Facetten der niedrigen Gründungsquote von Frauen in der Chemiebranche erfasst werden. Ziel ist es Handlungsempfehlungen anhand von Untersuchung des Gründungsgeschehens zu geben.

Das lädt zukünftige Gründerinnen ein, sich zu treffen, um sich zu vernetzen und Wissen auszutauschen.

Das Portal berät Frauen niedersachsenweit auf dem Weg in die Selbständigkeit. In Vorträgen und Seminaren lernen Gründerinnen alles über die Grundlagen, Finanzierung und Marketing, um den Wirtschaftsstandort Niedersachsen zu stärken.

In der sind Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen von Kunst bis Kita angesiedelt. Sie ist eine eingetragene Genossenschaft, die Vereine und Verbände beherbergt, um zukünftige Chefinnen zu beraten und Frauen in Führungspositionen zu unterstützen.

Das Forum veranstaltet regelmäßig Unternehmerinnentage, Seminare und Vorträge in Nordrhein-Westfalen an, um Gründerinnen umfangreich zu informieren und beraten. Der Markplatz umfasst rund 5.000 Unternehmerinnen aus allen Branchen, um sie zusammenzubringen.

Die ist ein Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte, das sein Augenmerk u.a. auf das lesbische Selbstbewusstsein im Berufsleben ausrichtet.

Das Netzwerk lädt lesbische Unternehmerinnen zu regionalen Treffen in Nordrhein-Westfalen ein, um Erfahrungen auszutauschen und engagiert sich für die beruflichen und politischen Interessen von lesbischen Frauen.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds. Ziel ist es, das unternehmerische Potential von Frauen auszubauen.

Internationale Projekte für Existenzgründerinnen:

(FiW) ist eine österreichweite Organisation, die sich den Bedürfnisse und Anliegen der Unternehmerinnen annimmt, um die Anerkennung von selbstständigen Frauen zu fördern. Mitglieder finden sich in einem breit gefächerten Netzwerk wieder, das Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen zusammenführt.

Der Verband versteht sich als die Stimme der Kaderfrauen und Unternehmerinnen der Schweiz. Ziele sind die Unterstützung, Interessenvertretung und Vernetzung von Frauen in Wirtschaftspositionen.

Für Ihre Existenzgründung bietet Ihnen Recitfga-bsl.info Unterstützung:

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