Der Finanzplan



Der Finanzplan ist sicherlich das Herzstück des Businessplans. Die Erstellung
des Finanzplans stellt den Existenzgründer oftmals vor Herausforderungen.
Dabei ergeben sich insbesondere folgende Problemstellungen:

1. Welche Bestandteile sollte der Finanzplan enthalten?
2. Welchen Zeitraum soll der Finanzplan umfassen?
3. Wie schätze ich die zukünftigen Entwicklungen richtig ein?

Antwort zu 1: Welche Bestandteile gehören in den Finanzplan?
Die vier Elemente des Finanzplans sind die Gewinn- und Verlustrechnung,
die Liquiditätsrechnung, der Kapitalbedarf und die Rentabilitätsplanung.
Die Unterscheidung zwischen Gewinn- und Verlustrechnung auf der einen
und der Liquiditätsrechnung auf der anderen Seite ist deshalb wichtig,
weil Sie in der Liquiditätsrechnung tatsächlich die Entwicklung Ihres
“Kontostands” verfolgen. Dieser weicht von der Gewinn- und Verlustrechnung
bspw. durch Verzögerungen bei Zahlungen durch Kunden oder Investitionen
teilweise erheblich ab.
Der Kapitalbedarf ergibt sich aus den folgenden drei Positionen:

Die Gründungskosten oder
Investitionen stehen zu Beginn
der Existenzgründung und
können auch danach in regel-
mäßigen Abständen auftreten.

Private Kosten beziehen sich auf
Ihre Lebenshaltungskosten. Diese
Kosten müssen Sie ebenfalls Monat
für Monat decken.

Die Laufenden Kosten beziehen sich auf die Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem täglichen Geschäft.

Nach dem Start des Unternehmens erzielen Sie dann erste Umsätze mit denen Sie zumindest einen Teil der Kosten decken können. Allerdings dürfte die Entwicklung eher dem dargestellten Verlauf folgen:

Rechnen Sie nun noch die Gründungskosten bzw. mögliche Investitionen hinzu wird deutlich, dass Sie nicht nur den zu erwartenden Verlust finanziell schultern müssen, sondern
der Kapitalbedarf noch höher ausfällt. Außerdem sollten Sie
einen zusätzlichen Puffer einkalkulieren.

Sie haben also errechnet, wie hoch
Ihr Kapitalbedarf ist.  Sicherlich bringen Sie eigene Mittel mit in die Existenzgründung ein. Doch falls diese nicht ausreichen, müssen Sie weitere Wege der Finanzierung suchen.  Welche möglichen Quellen es hierfür gibt, erfahren Sie hier.

Die Rentabilitätsplanung fasst die Ergebnisse Ihrer Planung zusammen und gibt dann Auskunft über die Wirtschaftlichkeit Ihres Vorhabens. Dazu können dann auch verschiedene Kennzahlen herangezogen werden.

Antwort zu 2: Welcher Zeitraum sollte betrachtet werden?
Der Finanzplan sollte drei vollständige Jahre umfassen. Natürlich ist es schwer drei Jahre in die Zukunft zu planen und sicherlich werden Ihre Schätzungen auch nicht zur 100 % die Realität treffen. Aber Sie verschaffen sich und den möglichen Kapitalgebern einen Überblick über die mögliche Entwicklung Ihres Unternehmens.

Antwort zu 3: Wie schätze ich die zukünftige Entwicklung richtig ein?
Vorweg sei erwähnt: die zukünftige Entwicklung lässt sich natürlich nicht “richtig” einschätzen. Es geht jedoch eher daraum, ob Ihre Schätzung plausibel und realistisch ist. Folgende Hinweise können Ihnen hierbei behilflich sein:

  • Verdeutlichen Sie Ihre Annahmen: Schätzen Sie nicht einfach “Umsätze” sondern beginnen Sie mit einer Kundenschätzung. Legen Sie zudem einen bestimmten Umsatz pro Kunde fest oder eine Wiederkaufsrate. Dabei können Sie auch darauf eingehen, wie hoch Ihre Auslastung bei einer entsprechenden Kundenzahl ist. Dies macht Ihre Planung transparent und bewertbar.
  • Nehmen Sie keine Durchschnittswerte sondern planen Sie jeden Monat individuell. Gerade zu Beginn werden Sie oft eher wenige Kunden haben. Die Kundenzahl nimmt im Laufe der Monate dann zu. Dies schlägt sich aber dann inbesondere in der Liquiditätsbetrachtung nieder.
  • Manche Kosten wie Miete sind fix. Andere Kosten orientieren sich am Umsatz. Sie planen direkt vom Start weg mit einer hohen Kundenzahl? Dann sollte dies aber auch Ihr Marketingbudget zum Ausdruck bringen.
  • Betrachten Sie verschiedene Szenarien! Neben dem “normalen” Verlauf sollten Sie auch einen negativen und positiven Verlauf planen. Hauptaugenmerk sollte dabei auf dem negativen Verlauf liegen, denn dieser zeigt Ihnen die Risiken auf.

Ein Tool für die Erstellung des Finanzplans haben wir Ihnen auf dem Portal bereitgestellt.


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